REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

54,35 EUR
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12:25:42 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 13.042
DividendenHebel
DividendenHebel, 26.04.2025 19:40 Uhr
0
@Steff0987 Danke für deine ausführliche Antwort 👍🏻 Grundsätzlich muss ich aber die Aussage von dir noch ein klein wenig entkräften. Ich habe oben nämlich geschrieben, jemand, der sich an 10 Immobilien beteiligt. Das Beteiligen ist das Schlüsselwort, denn mit 500.000 € (10.000 Realty Aktien x 50€) kann man definitiv keine eigenen 10 Immobilien besitzen. Bei solchen Beteiligungen ist man dann auch nicht wirklich selbstbestimmt und auch auf viele andere Faktoren angewiesen, was das Risiko erhöht. Bei einem direkten Kauf reicht es vielleicht für ein kleines Geschäft in der Innenstadt oder für zwei sehr kleine Eigentumswohnungen. Dann ist man zu 100% selbstbestimmt und dann gebe ich dir auch recht, das dieses Investment vermutlich sicherer ist, als Realty. Zumindest ist es konservativer und besser planbar. Wobei durch die sterbenden Innenstädte das auch fraglich ist, wie in 20 Jahren eine solche Einzelhandelsimmobilie zu bewerten ist. Zudem ist es auch fraglich, wo die Rendite auf 20 Jahre gesehen höher ausfällt. Vermutlich eindeutig bei Realty, wenn es nur ansatzweise so läuft wie in den letzten 20 Jahre. Alles in Allem braucht man somit überall eine funktionierende Glaskugel Ich persönlich hätte mich bei der genannten Geldsumme aber auch dazu entschieden, eine Eigentumswohnung in guter Lage zu kaufen und diese zu vermieten. Das wäre mir persönlich sicherer und ich bin sowieso bei all meinen Investments auf hohe Sicherheit bedacht. Aber jeder wie er mag und das meine ich völlig wertfrei. 👍🏻
L
Lenio2, 26.04.2025 14:34 Uhr
3
So ist es Steff. Jedes, wirklich jedes Unternehmen kann pleite gehen. Das eigene kleine oder jeder GroßKonzern. Egal wie bekannt, solide, gross, alt usw. Es spielen so viele Faktoren rein und nicht auf alle hat das jeweilige Unternehmen Einfluss. Es gibt auch Aktien, wo ich überhaupt nicht verstehe, wieso deren Kurse seite Jahren oder Jahrzehnten im Sinkflug sind. Ist halt so. Jedenfalls würde ich genauso wenig alles in eine Aktie stecken wie ich alles in ein einzelnes eigenes Unternehmen stecken würde oder in eine Immobilie. Never. Ich habe ein Kleinunternehmen nebenher, wo nicht schlimm wäre wenn es hops ginge. Ich habe viele Aktien, wo nicht schlimm ist wenn eine hops geht (und schon ging). Und ich suche nach mehr Einkommensquellen. Je mehr, desto besser. Aber Anna hat schon auch recht, streuen begrenzt Rendite ebenso wie Risiko. Einen Großkonzern werde ich mit meiner Einstellung niemals gründen. Will ich auch nicht.
Steff0987
Steff0987, 26.04.2025 13:46 Uhr
6

Irgendwie lustig die Diskussion. Wenn jemand sagt, er ist mit seinem Ersparten an zehn verschiedenen Immobilien beteiligt und kassiert davon anteilig Miete, würden alle sagen,… wow. Der hat aber gute Investments gemacht und diese sogar breit diversifiziert. Zudem hat er mit Immobilien ja Betongold und das ist eine super sichere Sache, krisenfest und nicht so spekulativ. Da kann eigentlich kaum was schief gehen. Wenn jemand aber den größten Teil seines Geldes in einen Reit (eine Aktie) steckt, sagt man automatisch sofort, dass man nicht genug diversifiziert ist und alles auf eine Karte setzt. Nun bleibt die Frage, wer wirklich mehr diversifiziert investiert hat. Die Person mit 10 Immobilien, wahrscheinlich alle in der gleichen Region oder jemand mit einer Beteiligung an einem Reit mit ca. 15.500 Immobilien auf zwei Kontinenten und in verschiedensten Ländern und Branchen. Gleiche Situation mit einem (Klein-) Unternehmer, der sein ganzes Geld in seine eigene Firma steckt. Da würden alle sagen,… super. Der ist tüchtig, hat eine eigene Firma, verdient gutes Geld und hat ein gut laufendes Geschäft. Das ist solide und zukunftssicher. Wenn jemand sein ganzes Depot aber nur aus zehn verschiedenen Aktien zusammenstellt, würden viele sofort sagen, dass dies nicht ausreichend diversifiziert sei und man mehr streuen muss. Dabei hätte man sein Risiko mit zehn verschiedenen Aktien (Unternehmen) viel breiter gestreut, als der genannte Eigentümer vom eigenen Familienunternehmen. Das ist nur meine Überlegung zu dem Thema. Ich selbst bin von den Gedanken aber auch nicht frei und hätte ebenfalls ein ungutes Gefühl, alles „auf eine Karte“ zu setzen.

Der Vergleich hinkt aber enorm! Wenn ich für mein Geld 10 Wohnungen kaufe und vermiete, dann entscheide i c h ob und wie viel ich finanziere, also Schulden mache, und wie viel ich Eigenkapital verwende. Wenn ich die Wohnungen vermietet dann treffe i c h alle relevanten Entscheidungen. Kaufe ich statt dessen aber O, dann treffe i c h keine einzige Entscheidung (außer der, sie zu kaufen)! Es gab da mal diese geile Aktie, Dax Liebling, rasanter Aufstieg und grandiose Geschäftsentwicklung. Da hat einfach alles gepasst. Jeder dürfte wissen wovon ich rede. Und dann hab es da die Leute die dachten, wow, da stecke ich meine Altersvorsorge rein. So wie diese Dame hier: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/-meine-bank-hat-mir-wirecard-als-supersichere-anlage-empfohlen--32988630.html Sie war damit nicht allein. Als Wirecard dann Pleite war, waren es auch etliche Anleger die alles auf diese Carte (Achtung absichtliches Wortspiel) gesetzt haben! Kann man nicht mit O vergleichen? Wahrscheinlich! Aber die Vorgänge die da abliefern, könnten ähnlich laufen und wenn man es merkt ist es i.d.R. zu spät. Hier mal noch ein Bericht des selben Blattes über Wirecard bevor der Supergau eintrat: https://www.capital.de/geld-versicherungen/wirecard-ist-anlegers-liebling Übrigens: Bei Steinhoff lief es ähnlich und ich habe seinerzeit damit etwas gezockt weil ich Anfangs dachte das es schon nicht ganz so schlimm sei. Am Ende hatte ich etwas Lehrgeld gezahlt, sei es drum. Im Forum (nicht hier) gab es diesen einen Typ, KlaasKlever nannte er sich. Keine Ahnung was aus dem geworden ist, er hatte jedenfalls all seine Ersparnisse in Steinhoff gesteckt und das war sehr, sehr viel Geld. Keine Ahnung was aus ihm geworden ist. Zu dem Vergleich mit dem Familienunternehmen: Auch dort gilt: Alle Entscheidungen trifft man selber. Deshalb hinkt auch dieser Vergleich gewaltig. In einem stimme ich aber zu: Es ist jeder selbst für sein Geld verantwortlich. Wer meint alles auf eine Aktue setzen zu müssen soll dies tun, aber dann bitte hinterher auch zu der Entscheidung stehen und nicht jammern
N
NoData, 26.04.2025 12:22 Uhr
0

Ich werde hier auch noch weiter nachkaufen, nach und nach, bis ich so 10.000 St. habe, das sollte dann als Zusatzrente reichen.

Gehst du dabei nicht auf volles Risiko? ... Refinanzierungsrisiko aufgrund des Zinsrisikos ... eCommerce verdrängt Einzelhandel ... möglicherweise globale Rezession mit Folgen für Immobilienpreise und mietende Unternehmen und damit für O.
M
MatzeK666, 26.04.2025 12:09 Uhr
2
Nur dass diese 10 Immobilien nicht börsennotiert sind und auch nicht so stark an Zins- und Inflationsentwicklungen gebunden sind und so weiter und so fort ...
DividendenHebel
DividendenHebel, 26.04.2025 12:06 Uhr
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Irgendwie lustig die Diskussion. Wenn jemand sagt, er ist mit seinem Ersparten an zehn verschiedenen Immobilien beteiligt und kassiert davon anteilig Miete, würden alle sagen,… wow. Der hat aber gute Investments gemacht und diese sogar breit diversifiziert. Zudem hat er mit Immobilien ja Betongold und das ist eine super sichere Sache, krisenfest und nicht so spekulativ. Da kann eigentlich kaum was schief gehen. Wenn jemand aber den größten Teil seines Geldes in einen Reit (eine Aktie) steckt, sagt man automatisch sofort, dass man nicht genug diversifiziert ist und alles auf eine Karte setzt. Nun bleibt die Frage, wer wirklich mehr diversifiziert investiert hat. Die Person mit 10 Immobilien, wahrscheinlich alle in der gleichen Region oder jemand mit einer Beteiligung an einem Reit mit ca. 15.500 Immobilien auf zwei Kontinenten und in verschiedensten Ländern und Branchen. Gleiche Situation mit einem (Klein-) Unternehmer, der sein ganzes Geld in seine eigene Firma steckt. Da würden alle sagen,… super. Der ist tüchtig, hat eine eigene Firma, verdient gutes Geld und hat ein gut laufendes Geschäft. Das ist solide und zukunftssicher. Wenn jemand sein ganzes Depot aber nur aus zehn verschiedenen Aktien zusammenstellt, würden viele sofort sagen, dass dies nicht ausreichend diversifiziert sei und man mehr streuen muss. Dabei hätte man sein Risiko mit zehn verschiedenen Aktien (Unternehmen) viel breiter gestreut, als der genannte Eigentümer vom eigenen Familienunternehmen. Das ist nur meine Überlegung zu dem Thema. Ich selbst bin von den Gedanken aber auch nicht frei und hätte ebenfalls ein ungutes Gefühl, alles „auf eine Karte“ zu setzen.
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 26.04.2025 9:49 Uhr
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Ein Klumpenrisiko kann aber auch Verluste vergrößern. Bei RIb sehe ich das aber nicht.

Ja und hätte er rechtzeitig alles in Amazon gepackt hätte er alles richtig gemacht 🤷‍♂️ Also wer in Aktien geht anstatt breit aufgestellte ETFs, entscheidet sich ohnehin zu einem gewissen Grad gegen Diversifikation. Das kann natürlich jeder machen wie er will und wie viel Diversifikation man haben will ist am Ende Geschmackssache. Genau deswegen finde ich den Ansatz nur eine Aktie zu haben auch nicht grundsätzlich falsch, auch wenn ich selbst etwas mehr diversifiziere. Wäre ich so ein Gründer/CEO Typ, dann wäre ich vielleicht all in bei der eigenen Bude. So ungefähr sieht bestimmt auch das Depot von Bezos aus und er hat damit alles richtig gemacht.
Investischlumpf
Investischlumpf, 26.04.2025 9:32 Uhr
1
Das Thema hatten wir hier vor längerer Zeit schon Mal. Da hab ich die Frage gestellt warum sollte jemand sein komplettes Kapital ( und Sergio sagte derzeit schon das er den allergrößten Teil in O hat wenn nicht sogar alles ) in nur eine einzige Aktie stecken ? Derzeit wurde ich von allen Seiten bombardiert mit Sprüchen das Realty ja so eine über gute tolle Aktie ist .... Und warum nicht Blabla. Er will das anscheinend unbedingt genauso. Warum er nicht diversifiziert sagt er nicht. Völlig OK ist sein Geld er darf das. Beispiel .... Hätte er 50/50 in Realty und Main investiert würde er jetzt deutlich besser da stehen. Oder in nen guten ETF nen Teil vom Geld ? NEIN er will das genauso und fertig. Also .... Macht das diskutieren über Sinn oder nicht Sinn keinen Sinn :)
N
Naihanchi, 26.04.2025 9:24 Uhr
0
Ein Klumpenrisiko kann aber auch Verluste vergrößern. Bei RIb sehe ich das aber nicht.
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 26.04.2025 9:22 Uhr
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Ist das jetzt unser Niveau? Also dann nochmal für die langsamen: Es ergibt keinen Sinn so zu agieren. Ist das ein klein wenig verständlicher?

Ja. Aber vielleicht ergibt es ja Sinn alles auf ein Pferd zu setzen. Dazu sollte das Pferd ein Gewinner sein. Diversifikation schmälert Risiko und Chancen gleichermaßen.
O
Ohri, 26.04.2025 8:55 Uhr
0

Sinn kann nicht gemacht werden.

Ist das jetzt unser Niveau? Also dann nochmal für die langsamen: Es ergibt keinen Sinn so zu agieren. Ist das ein klein wenig verständlicher?
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 26.04.2025 8:48 Uhr
1

Mit welcher Argumentation?

Sinn kann nicht gemacht werden.
O
Ohri, 26.04.2025 8:44 Uhr
0

Richtig. Aber vielleicht ergibt es Sinn.

Mit welcher Argumentation?
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 26.04.2025 7:21 Uhr
0

Macht überhaupt keinen Sinn hier alles auf Pferd zu setzen.

Richtig. Aber vielleicht ergibt es Sinn.
N
Naihanchi, 25.04.2025 21:25 Uhr
0
Ist doch alles im Depot. Nicht alle Eier in einen Korb.
O
Ohri, 25.04.2025 19:58 Uhr
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Warum für die Zusatzrente nur auf ein Pferd setzen? Ich würde das ja diversifizieren. Gibt doch auch noch andere Reits und BDC mit hoher Dividendenrendite...

Macht überhaupt keinen Sinn hier alles auf Pferd zu setzen.
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