RENK (für normale, sachliche Kommunikation!) WKN: RENK73 ISIN: DE000RENK730 Kürzel: R3NK Forum: Aktien User: ek5
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Boris Pistorius hat das milliardenschwere Fregatten-Projekt F126 (das wegen massiver Verzögerungen und Kostensteigerungen wackelte) offiziell gestoppt. Stattdessen setzt das Ministerium nun voll auf thyssenkrupp Marine Systems (TKMS): Geplant ist die Beschaffung von bis zu acht kleineren, spezialisierten MEKO-200-Fregatten (Projektname F128) im Wert von rund 12 Milliarden Euro. Genau hier kommt Renk ins Spiel, und das gleich in zweifacher Hinsicht: 1. Renk als gesetzter Getriebespezialist Egal, ob ein Schiff von der niederländischen Damen-Werft (wie die alte F126) oder von TKMS (die neue MEKO-Klasse) gebaut wird: Im Bereich maritimer Hochleistungsgetriebe und Kupplungen führt in Europa kaum ein Weg an Renk vorbei. Renk gilt als quasi-monopolistischer Key-Player. Wenn TKMS den Zuschlag für ein riesiges Fregattenprogramm bekommt, bedeutet das im Regelfall auch prall gefüllte Auftragsbücher für die Augsburger Getriebeschmiede. 2. Der "Doppel-Wumms" für TKMS und Partner (Kanada-Auftrag) Der Rückenwind für die Aktie und das Ökosystem um TKMS ist aktuell gewaltig. Neben dem deutschen Fregatten-Umschwung hat Kanada gerade erst bestätigt, bis zu zwölf U-Boote der Klasse 212CD bei TKMS zu bestellen. Dies ist der größte U-Boot-Auftrag der Unternehmensgeschichte (über 10 Milliarden Euro). Die Logik des Marktes: Da Renk in fast 70 % der westlichen Rüstungsfahrzeuge und in einem Großteil der Marineschiffe die Antriebskomponenten stellt, profitiert die Renk-Aktie von jedem großen TKMS-Erfolg direkt mit. Analysten bewerten das langfristige Potenzial von Renk durch diese veränderte Beschaffungsstrategie extrem positiv. Während also Zulieferer des alten Projekts (wie Rheinmetall) kurzfristig das Nachsehen haben, gehören TKMS und Renk zu den klaren Gewinnern dieser Neuausrichtung des Verteidigungsministeriums.
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