ROCK TECH LITHIUM WKN: A1XF0V ISIN: CA77273P2017 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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8. Mai 2026, 23:00 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 61.273
Orbiter1
Orbiter1, 11.01.2025 17:53 Uhr
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Auf der anderen Seite baut Keliber in Finnland ja den ersten Konverter in Europa grade sehr erfolgreich auf ( was eigentlich der Anspruch und das Ziel von RCK war ) Damit wäre die Frage an Orbiter weiterzuleiten ... warum bauen die Finnen diesen Konverter dort , obwohl die Lohnkosten in Finnland noch einmal wesentlich höher sind als in Deutschland ?

Das Keliber-Projekt ist ein integriertes Projekt. Die Mine die das Spodumenkonzentrat liefert, ist keine 50 km vom Konverter entfernt. Falls die Daten die sie in ihrer Präsentation nennen auch so eintreffen, wäre das Projekt auch bei den aktuellen Lithiumpreisen rentabel. Bei steigenden Lithiumpreisen geht es mit der Rentabilität kräftig nach oben. Und sie würden das Lithiumhydroxid mit dem niedrigsten CO2-Fußabdruck weltweit produzieren. Falls nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt, werden sie den Bau des Konverters in diesem Jahr fertigstellen und mit der Inbetriebnahme beginnen.  
D
Daswirdschonwerden, 11.01.2025 19:05 Uhr
0

Ich sag ja nicht dass der Anteil der NMC-Batterien auf Null fällt, aber der Massenmarkt wird sich aus Kostengründen klar für LFP entscheiden. Schaut man sich aber die europäischen Lithiumprojekte an, gibt es im Gegensatz dazu eine klare Mehrheit die das Endprodukt Lithiumhydroxid anstreben. Das passt schlicht und einfach nicht zusammmen.

Wenn Rock gar nicht auf den Massenmarkt, sondern auf den Premiummarkt abzielt (was sie mit MB als Abnehmer ja auch tun), ist doch alles in Ordnung. Und die Mehrheit der europäischen Projekte kann doch nicht völlig falsch liegen. Deswegen wird Rock schon nicht auf dem Holzweg sein. Und wenn alle Stricke reißen, kann die Anlage in Guben später auch umgestellt werden.
Orbiter1
Orbiter1, 11.01.2025 19:49 Uhr
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Wenn Rock gar nicht auf den Massenmarkt, sondern auf den Premiummarkt abzielt (was sie mit MB als Abnehmer ja auch tun), ist doch alles in Ordnung. Und die Mehrheit der europäischen Projekte kann doch nicht völlig falsch liegen. Deswegen wird Rock schon nicht auf dem Holzweg sein. Und wenn alle Stricke reißen, kann die Anlage in Guben später auch umgestellt werden.

Bisher wollte Rock Tech doch mehrere Lithiumhydroxid-Konverter in Europa bauen und Marktführer werden. AMG geht bisher ebenfalls von mehreren Produktionslinien in Bitterfeld und einer gesamten Produktionskapazität von 100.000 t Lithiumhydroxid pro Jahr aus. Keliber wird Lithiumhydroxid liefern, und, und, und. Haben sich da die Pläne von Rock Tech geändert und man adressiert jetzt nur noch mit 1 Konverter den Premiummarkt in Europa? Welcher Premiumhersteller nimmt dann die restlichen 60% der Produktionskapazität ab und welchen Markt adressieren die anderen Lithiumhydroxidproduzenten? 
D
Daswirdschonwerden, 11.01.2025 22:16 Uhr
1

Bisher wollte Rock Tech doch mehrere Lithiumhydroxid-Konverter in Europa bauen und Marktführer werden. AMG geht bisher ebenfalls von mehreren Produktionslinien in Bitterfeld und einer gesamten Produktionskapazität von 100.000 t Lithiumhydroxid pro Jahr aus. Keliber wird Lithiumhydroxid liefern, und, und, und. Haben sich da die Pläne von Rock Tech geändert und man adressiert jetzt nur noch mit 1 Konverter den Premiummarkt in Europa? Welcher Premiumhersteller nimmt dann die restlichen 60% der Produktionskapazität ab und welchen Markt adressieren die anderen Lithiumhydroxidproduzenten? 

Du solltest wirklich mal bei den Calls dabei sein. Es geht schon lange nicht mehr um 5 Konverter. Es wurde bereits erwähnt, dass es in Guben die Möglichkeit der Erweiterung gäbe. Eine zweite Produktionslinie könnte dann auch ohne Probleme für Carbonat ausgelegt werden. Der Konverter in Kanada wird bereits mit eineinhalbfacher Kapazität des Gubenkonverters geplant. AMG plant bis zu 100kt. Das ist das Maximum was am Standort möglich wäre. Heißt doch aber nicht, dass es dazu auch kommen wird. 24kt reichen für ca. 500k Fahrzeuge. Also selbst 20 Konverter dieser Größe in Europa, wären nur 10mio. Fahrzeuge. Das ist fast genau die Anzahl der jährlich in der Europäischen Union zugelassenen PKWs. Dazu kommen dann noch LKWs, Busse, Speicheranwendungen... Also um die 24kt aus Rocks Konverter in Guben mache ich mir gar keine Sorgen.
Orbiter1
Orbiter1, 12.01.2025 7:24 Uhr
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Du solltest wirklich mal bei den Calls dabei sein. Es geht schon lange nicht mehr um 5 Konverter. Es wurde bereits erwähnt, dass es in Guben die Möglichkeit der Erweiterung gäbe. Eine zweite Produktionslinie könnte dann auch ohne Probleme für Carbonat ausgelegt werden. Der Konverter in Kanada wird bereits mit eineinhalbfacher Kapazität des Gubenkonverters geplant. AMG plant bis zu 100kt. Das ist das Maximum was am Standort möglich wäre. Heißt doch aber nicht, dass es dazu auch kommen wird. 24kt reichen für ca. 500k Fahrzeuge. Also selbst 20 Konverter dieser Größe in Europa, wären nur 10mio. Fahrzeuge. Das ist fast genau die Anzahl der jährlich in der Europäischen Union zugelassenen PKWs. Dazu kommen dann noch LKWs, Busse, Speicheranwendungen... Also um die 24kt aus Rocks Konverter in Guben mache ich mir gar keine Sorgen.

Relevant sind für mich nicht irgendwelche Geschichten, sondern das was in den Dokumenten steht, die veröffentlicht werden müssen und gewissen Regularien unterliegen. Z. B. das MD&A. Zitat aus dem aktuellsten Release. “Rock Tech aims to establish itself as an industry-leading lithium supplier in Europe and North America with envisioned production capacities up to 120,000 tonnes of lithium carbonate equivalent per year and a local market share of up to 30%.” Bei der notwendigen Anzahl an Konvertern in Europa sollte man im Hinterkopf behalten, dass selbst die EU im CRMA nur ein Ziel von 40% bei der Verarbeitung nennt. Das hat sicher auch damit zu tun, dass bei Lithiumcarbonat die Stunde der Südamerikaner schlägt. Nirgendwo lässt es sich günstiger produzieren als in den Salzpfannen von Chile und Argentinien (und theoretisch auch Bolivien). Gebaut werden in Europa übrigens mehr als 15 Mio Fahrzeuge jährlich. Hoffentlich bleibt das auch so. Und Sorgen mache ich mir beim Guben-Konverter weniger um die Produktionskapazität von 24 kt/y, sondern mehr um die miserablen Standortbedingungen (Energie- und Transportkosten) und der Tatsache, dass es sich um ein nicht integriertes Projekt handelt. 
Magish1
Magish1, 11.01.2025 16:28 Uhr
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Auf der anderen Seite baut Keliber in Finnland ja den ersten Konverter in Europa grade sehr erfolgreich auf ( was eigentlich der Anspruch und das Ziel von RCK war ) Damit wäre die Frage an Orbiter weiterzuleiten ... warum bauen die Finnen diesen Konverter dort , obwohl die Lohnkosten in Finnland noch einmal wesentlich höher sind als in Deutschland ?
Magish1
Magish1, 11.01.2025 16:01 Uhr
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Dass die Chinesen einige Jahre dem Rest der Welt in Sachen Batterie Entwicklung voraus sind , ist wohl kein Geheimnis. Globale Marktwirtschaft heißt leider aber auch ... das Beste Produkt zum günstigsten Preis kaufen . Da werden wir auch sehr lange nicht an China vorbei kommen . Allein der Faktor Strompreise und Mitarbeiter sind erhebliche Kostenfaktoren bei der Produktion in Deutschland, die nicht von der Hand zu weisen sind. Ohne massive Subventionen wird man kaum konkurrieren können.
Orbiter1
Orbiter1, 11.01.2025 15:28 Uhr
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Eine 80KWh Batterie in einem 2,5t Hypercar? Findest du das konkurrenzfähig oder fortschrittlich? Das Teil wird sich kein Schwein in Deutschland zulegen. Aktuell kann man eindeutig beobachten, wie sämtliche europäischen und auch koreanischen Hersteller für die Basisversion (kleiner Akku) auf LFP zurückgreifen, während die höheren Versionen, mit größerem Akku, auf NMC setzen. NMC-Akkus werden auch noch in 10 oder 15 Jahren in gewissem Maße gebraucht werden, zumal auch an deren Zusammensetzung weiterhin erfolgreich geforscht wird.

Ich sag ja nicht dass der Anteil der NMC-Batterien auf Null fällt, aber der Massenmarkt wird sich aus Kostengründen klar für LFP entscheiden. Schaut man sich aber die europäischen Lithiumprojekte an, gibt es im Gegensatz dazu eine klare Mehrheit die das Endprodukt Lithiumhydroxid anstreben. Das passt schlicht und einfach nicht zusammmen.
O
Oldi23, 11.01.2025 15:17 Uhr
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Der Vergleich von LFP-Batterien mit Bifi und den veränderten Essgewohnheiten ist kompletter Blödsinn. Da fehlt die extreme Entwicklungsdynamik der Batteriewelt. LFP-Batterien waren vor 5 Jahren praktisch bedeutungslos in China, aktuell haben sie aber bereits einen Anteil von ca 70%. Die Essgewohnheiten ändern sich um Faktoren langsamer. Wer möchte kann sich ja dazu einmal die Entwicklung von Beyond Meat ansehen, falls sich noch jemand an die erinnert. Und die Religionszugehörigkeit (Muslime vs Nicht-Muslime) ändert sich noch einmal langsamer als die Essgewohnheiten. Ich habe derzeit nicht den Eindruck, dass der Westen in der Lage ist, beim extrem hohen Entwicklungstempo der Chinesen mithalten zu können. Der Grund wieso im Westen die NMC-Batterien noch eine so große Rolle spielen, liegt schlicht und einfach darin, dass es derzeit kein westliches Unternehmen gibt, die wettbewerbsfähige LPF-Batterien in großen Stückzahlen bauen können. Der schicke Renault 5 Elektro wurde in Europa zum Car of the Year gewählt. Und es gibt ihn derzeit nur mit NMC–Batterien aus Frankreich. Nächstes Jahr soll es aber auch ein Modell mit LFP-Batterie geben. https://search.app/1wHwZJ5f7KDW3PVs6 So einen Kleinwagen, der auf das untere Preissegment zielt, würden die Chinesen aus Kostengründen niemals mit NMC-Batterie auf den Markt schicken. Dann heißt es immer die NMC-Batterien sind deutlich leistungsfähiger. Vielleicht kann das mal jemand BYD erklären. Die haben ihren 1.200 PS starken und 220.000 € teuren Supersportwagen jedenfalls mit einer LFP-Batterie ausgerüstet. https://search.app/CFcwvnrqFoseBkpg7 

🙈🙈🙈👎🤣
D
Daswirdschonwerden, 11.01.2025 15:00 Uhr
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Und übrigens sieht das auch GS so. Ich denke es wird schwierig für LFP-Akkus die höhere Energiedichte von NMC-Akkus (immerhin 20-25% bei 15% höherer Zellenspannung) zu erreichen.
D
Daswirdschonwerden, 11.01.2025 14:46 Uhr
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Eine 80KWh Batterie in einem 2,5t Hypercar? Findest du das konkurrenzfähig oder fortschrittlich? Das Teil wird sich kein Schwein in Deutschland zulegen. Aktuell kann man eindeutig beobachten, wie sämtliche europäischen und auch koreanischen Hersteller für die Basisversion (kleiner Akku) auf LFP zurückgreifen, während die höheren Versionen, mit größerem Akku, auf NMC setzen. NMC-Akkus werden auch noch in 10 oder 15 Jahren in gewissem Maße gebraucht werden, zumal auch an deren Zusammensetzung weiterhin erfolgreich geforscht wird.
Orbiter1
Orbiter1, 11.01.2025 14:24 Uhr
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Der Vergleich von LFP-Batterien mit Bifi und den veränderten Essgewohnheiten ist kompletter Blödsinn. Da fehlt die extreme Entwicklungsdynamik der Batteriewelt. LFP-Batterien waren vor 5 Jahren praktisch bedeutungslos in China, aktuell haben sie aber bereits einen Anteil von ca 70%. Die Essgewohnheiten ändern sich um Faktoren langsamer. Wer möchte kann sich ja dazu einmal die Entwicklung von Beyond Meat ansehen, falls sich noch jemand an die erinnert. Und die Religionszugehörigkeit (Muslime vs Nicht-Muslime) ändert sich noch einmal langsamer als die Essgewohnheiten. Ich habe derzeit nicht den Eindruck, dass der Westen in der Lage ist, beim extrem hohen Entwicklungstempo der Chinesen mithalten zu können. Der Grund wieso im Westen die NMC-Batterien noch eine so große Rolle spielen, liegt schlicht und einfach darin, dass es derzeit kein westliches Unternehmen gibt, die wettbewerbsfähige LPF-Batterien in großen Stückzahlen bauen können. Der schicke Renault 5 Elektro wurde in Europa zum Car of the Year gewählt. Und es gibt ihn derzeit nur mit NMC–Batterien aus Frankreich. Nächstes Jahr soll es aber auch ein Modell mit LFP-Batterie geben. https://search.app/1wHwZJ5f7KDW3PVs6 So einen Kleinwagen, der auf das untere Preissegment zielt, würden die Chinesen aus Kostengründen niemals mit NMC-Batterie auf den Markt schicken. Dann heißt es immer die NMC-Batterien sind deutlich leistungsfähiger. Vielleicht kann das mal jemand BYD erklären. Die haben ihren 1.200 PS starken und 220.000 € teuren Supersportwagen jedenfalls mit einer LFP-Batterie ausgerüstet. https://search.app/CFcwvnrqFoseBkpg7 
D
Daswirdschonwerden, 11.01.2025 13:48 Uhr
1
Was ich schon wieder etwas mager finde ist, dass das Investor Deck schon wieder nicht aktuell gehalten wird. Dieses stammt immernoch von September 24. Für mich gehört es auch zu einer besseren Kommunikation solche Dinge aktuell zu halten. Und wenn ich 2025 in einer Präsentation immer noch Zieltermine aus dem vergangenen Jahr zu stehen habe, ist das ganz einfach unprofessionell.
Magish1
Magish1, 11.01.2025 10:50 Uhr
2

Ja und auch ich mache hinter der Finanzierung ein dickes Fragezeichen mittlerweile. Vielleicht reichen die gewinnprognosen nicht aus oder überzeugen den potentiellen Partner nicht. Für mich hat Rock noch 11 Wochen um mich zu überzeugen.

Hoffen wir mal , dass bis dahin der Kurs deinen EK so nahe wie möglich rückt . Ich würde mir wünschen in den nächsten 2 Wochen eine Wasserstandsmeldung von RCK zu lesen.
K
Kamelotforever, 11.01.2025 9:58 Uhr
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Ja und auch ich mache hinter der Finanzierung ein dickes Fragezeichen mittlerweile. Vielleicht reichen die gewinnprognosen nicht aus oder überzeugen den potentiellen Partner nicht. Für mich hat Rock noch 11 Wochen um mich zu überzeugen.
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