ROCK TECH LITHIUM WKN: A1XF0V ISIN: CA77273P2017 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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12:58:04 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 61.960
Trader1909
Trader1909, 31.07.2022 23:10 Uhr
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https://res.cloudinary.com/rocktech/image/upload/v1645094325/2021_11_29_Rock_Tech_Lithium_Converter_Engineering_Study_konvertiert_de_973efb929e.pdf RTL rechnet damit ci 178k Tonnen Spodumen zu benötigen. Die Werte für Kosten\Erlös sind erste grobe Werte und mit Vorsicht zu genießen…. die genaue Kostenanalyse läuft im Moment noch. Ob da die Logistikkosten für Materialtransport überhaupt drin sind ist die andere Frage. Die genannten Termine sind schon hinfällig, innerhalb von einem halben Jahr nen halbes Jahr Verzögerung zu schaffen ist so naja…. soviel zum Thema RTL hält Termine ein. @Orbiter das Thema Kosten,Logistik ist hier nicht gerne gesehen hier gibt es bloß Einnahmen.

Das Thema Kosten und Logistik stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt für uns nicht. Hier wurde monatelang genörgelt dass es keine Abnehmerverträge gibt und kaum gibt es die, wird das nächste Fass aufgemacht. Um das mal mit der Besteigung eines unbekannten Berges zu vergleichen: Wir sind gerade mal auf dem Weg ins Basislager. Wenn wir da angekommen sind , was in 4 bis 6 Wochen der Fall sein wird, sehen wir weiter. Ihr seid gedanklich schon kurz vorm Gipfel. Es werden bestimmt noch einige Überraschungen kommen auf dem Weg zum Gipfel, das ist ziemlich sicher! Und zur Realität zurück: alle Zahlen sind jetzt hochspekulativ. Deswegen reicht es reicht es mir erstmal wenn Teilbaugenehmigungen da sind und Fördergelder genehmigt . Ein Schritt nach dem anderen.
M
Maguckn, 31.07.2022 20:52 Uhr
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https://res.cloudinary.com/rocktech/image/upload/v1645094325/2021_11_29_Rock_Tech_Lithium_Converter_Engineering_Study_konvertiert_de_973efb929e.pdf RTL rechnet damit ci 178k Tonnen Spodumen zu benötigen. Die Werte für Kosten\Erlös sind erste grobe Werte und mit Vorsicht zu genießen…. die genaue Kostenanalyse läuft im Moment noch. Ob da die Logistikkosten für Materialtransport überhaupt drin sind ist die andere Frage. Die genannten Termine sind schon hinfällig, innerhalb von einem halben Jahr nen halbes Jahr Verzögerung zu schaffen ist so naja…. soviel zum Thema RTL hält Termine ein. @Orbiter das Thema Kosten,Logistik ist hier nicht gerne gesehen hier gibt es bloß Einnahmen.

und es sind natürlich Werte wenn alles Eingekauft wird. Die Mine ist bei der Berechnung außen vor.
M
Maguckn, 31.07.2022 20:48 Uhr
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Hat jemand eine Ahnung, wieviel kg Lithium aus 1 Tonne Spodumen gewonnen werden kann.ist das Abfallmaterial Sondermüll, oder kann man es ohne weiteres in der Natur einbauen?

https://res.cloudinary.com/rocktech/image/upload/v1645094325/2021_11_29_Rock_Tech_Lithium_Converter_Engineering_Study_konvertiert_de_973efb929e.pdf RTL rechnet damit ci 178k Tonnen Spodumen zu benötigen. Die Werte für Kosten\Erlös sind erste grobe Werte und mit Vorsicht zu genießen…. die genaue Kostenanalyse läuft im Moment noch. Ob da die Logistikkosten für Materialtransport überhaupt drin sind ist die andere Frage. Die genannten Termine sind schon hinfällig, innerhalb von einem halben Jahr nen halbes Jahr Verzögerung zu schaffen ist so naja…. soviel zum Thema RTL hält Termine ein. @Orbiter das Thema Kosten,Logistik ist hier nicht gerne gesehen hier gibt es bloß Einnahmen.
Orbiter1
Orbiter1, 31.07.2022 20:40 Uhr
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Natürlich gibt es da einen Unterschied bei den Transportkosten und ich denke auch nicht dass Australien die erste Wahl ist sondern Nordamerika. Wir sollten aber nicht außer Acht lassen , dass wir eventuell gar nicht mehr genug Lithiumhydroxid aus China bekommen werden. Ich halte das angesichts des zu erwartenden Mangels sogar für sehr realistisch. Die werden in Asien jede Tonne selbst brauchen. Dummerweise sind die Chinesen aktuell mit bis zu 70% Marktanteil im gesamten Lithiummarkt vertreten. Der Westen hat lange lange geschlafen. Allein unser Bedarf in Deutschland, und damit ist nur der deutsche Markt und nicht die Exporte gemeint, benötigt ja theoretisch 2030 schon ca. die Hälfte der heute erwarteten weltweiten Lithiumproduktion. Ich sage theoretisch weil es ja meistens anders kommt als man Jahre vorher erwartet. Hier wird mit Recht spekuliert und dafür ist so ein Forum ja auch da. Unser Problem ist aber, dass wir im Prinzip nur die Spitze des Eisberges kennen. Deswegen mache ich mir keine Sorgen um diese Dinge,immer Schritt für Schritt weitergehen.

Man sollte sich da nichts vormachen. Die Abhängigkeit von China ist im Umfeld Batterie riesig. Da sind die von dir genannten 70% bei Lithium noch ziemlich harmlos. Bei anderen Produkten sieht das noch erheblich dramatischer aus. https://www.bilder-hochladen.net/files/big/m0rw-9a-f0d2.jpg Und wenn ich sehe wie sich die chinesischen Firmen bei den Batterie-Rohstoffen weltweit positionieren (eigene Projekte, Unternehmensbeteiligungen, Firmenübernahmen), bleibt das auch noch sehr, sehr lange so.
E
Edeka, 31.07.2022 17:02 Uhr
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Danke Trader1909
Trader1909
Trader1909, 31.07.2022 16:37 Uhr
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Hat jemand eine Ahnung, wieviel kg Lithium aus 1 Tonne Spodumen gewonnen werden kann.ist das Abfallmaterial Sondermüll, oder kann man es ohne weiteres in der Natur einbauen?

Dazu gibt es bei Rock Tech eine Zusammenarbeit unter anderem mit Knauf und Papenburg Deutschen Lithiuminstitut. . Der Grossteil des Materials sollte weiterverarbeitet werden können.
Trader1909
Trader1909, 31.07.2022 16:34 Uhr
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Natürlich gibt es da einen Unterschied bei den Transportkosten und ich denke auch nicht dass Australien die erste Wahl ist sondern Nordamerika. Wir sollten aber nicht außer Acht lassen , dass wir eventuell gar nicht mehr genug Lithiumhydroxid aus China bekommen werden. Ich halte das angesichts des zu erwartenden Mangels sogar für sehr realistisch. Die werden in Asien jede Tonne selbst brauchen. Dummerweise sind die Chinesen aktuell mit bis zu 70% Marktanteil im gesamten Lithiummarkt vertreten. Der Westen hat lange lange geschlafen. Allein unser Bedarf in Deutschland, und damit ist nur der deutsche Markt und nicht die Exporte gemeint, benötigt ja theoretisch 2030 schon ca. die Hälfte der heute erwarteten weltweiten Lithiumproduktion. Ich sage theoretisch weil es ja meistens anders kommt als man Jahre vorher erwartet. Hier wird mit Recht spekuliert und dafür ist so ein Forum ja auch da. Unser Problem ist aber, dass wir im Prinzip nur die Spitze des Eisberges kennen. Deswegen mache ich mir keine Sorgen um diese Dinge,immer Schritt für Schritt weitergehen.
E
Edeka, 31.07.2022 16:28 Uhr
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Hat jemand eine Ahnung, wieviel kg Lithium aus 1 Tonne Spodumen gewonnen werden kann.ist das Abfallmaterial Sondermüll, oder kann man es ohne weiteres in der Natur einbauen?
Orbiter1
Orbiter1, 31.07.2022 15:51 Uhr
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Und die Autohersteller/Batteriehersteller bekommen das Lithiumhydroxid Transportkostenbereinigt vor die Haustür gestellt 😂😂😂 ?? Die Kosten bleiben , egal an welcher Stelle des Prozesses man kauft. Fakt ist doch, das Lithiumhydroxid muss erzeugt werden und solange Autos in Europa produziert und verkauft werden muss es hierher. Konverter gibt es hier aber noch keinen! Anders ausgedrückt, wenn es hier Batterifabriken geben soll sind Konverter unabdingbar. Und wenn dann in nicht allzu ferner Zeit in den USA keine Förderung mehr für EVs , die chinesisches Material enthalten, gezahlt wird, muss sich die deutsche Autoindustrie etwas überlegen. Das ist ein kompletter Gamechanger Wir steuern massiv auf eine Trennung der Wirtschaftszonen zu, die USA arbeiten klar daran unabhängiger von China zu werden. Und jeder weiss wie schnell es mit China zu ernsthaften Problemen kommen kann. Die Frage ist nicht ob sondern wann. By the way, es gibt durchaus Minen die bis Ende 2024 in Produktion gehen und auch für Rock Tech aus Nordamerika liefern können, z.B. James Bay . Sichere Quelle (Allkem) . Nur mal so als ein Beispiel!

Du meinst 100.000 t Spodumenkonzentrat von Perth nach Hamburg verursachen die gleichen Transportkosten wie 100.000 t Spodumenkonzentrat von Perth nach Shanghai und anschließend 10.000 t Lithiumhydroxid von Shanghai nach Hamburg? Das wage ich zu bezweifeln. Da dürfte die zweite Variante deutlich günstigere Transportkosten verursachen. Batteriefabriken in Europa benötigen doch nicht zwangsläufig Converter in Europa. Schon gar nicht wenn der Vorschlag der EU-Kommission bleibt, dass Lithiumhydroxid und weitere Lithiumprodukte als hochtoxisch eingestuft werden. Und wenn dann auch noch die USA unabhängiger von China werden wollen und deren Automobilhersteller wg der EV-Förderung heimische Rohstoffe (+ Staaten mit denen die USA Freihandel betreibt wie z. B. Kanada) bevorzugt, dürfte das für RTL ja noch schwieriger werden Spodumenkonzentrat aus dieser Region zu bekommen. Gleichzeitig erhöht sich für China der Druck dann statt den USA eher Europa mit ihren Lithiumprodukten zu beliefern. Vielen Dank für den Hinweis auf Allkem. Deren James Bay Projekt hatte ich nicht auf dem Radar.
G
Gast-762602000, 31.07.2022 15:46 Uhr
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Wie viel Tonnen Lithiumhydroxid plant Rock Tech Lithium denn pro Jahr zu gewinnen?
G
Gast-754445000, 31.07.2022 15:13 Uhr
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Wir haben in Deutschland mit VW , Mercedes , Audi, Porsche und Opel 5 große Fahrzeug Hersteller . Die Zeit sich unabhängig zu machen war nie besser !
Trader1909
Trader1909, 31.07.2022 14:39 Uhr
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Und die Autohersteller/Batteriehersteller bekommen das Lithiumhydroxid Transportkostenbereinigt vor die Haustür gestellt 😂😂😂 ?? Die Kosten bleiben , egal an welcher Stelle des Prozesses man kauft. Fakt ist doch, das Lithiumhydroxid muss erzeugt werden und solange Autos in Europa produziert und verkauft werden muss es hierher. Konverter gibt es hier aber noch keinen! Anders ausgedrückt, wenn es hier Batterifabriken geben soll sind Konverter unabdingbar. Und wenn dann in nicht allzu ferner Zeit in den USA keine Förderung mehr für EVs , die chinesisches Material enthalten, gezahlt wird, muss sich die deutsche Autoindustrie etwas überlegen. Das ist ein kompletter Gamechanger Wir steuern massiv auf eine Trennung der Wirtschaftszonen zu, die USA arbeiten klar daran unabhängiger von China zu werden. Und jeder weiss wie schnell es mit China zu ernsthaften Problemen kommen kann. Die Frage ist nicht ob sondern wann. By the way, es gibt durchaus Minen die bis Ende 2024 in Produktion gehen und auch für Rock Tech aus Nordamerika liefern können, z.B. James Bay . Sichere Quelle (Allkem) . Nur mal so als ein Beispiel!
Orbiter1
Orbiter1, 31.07.2022 10:55 Uhr
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Frage: Wie lösen all die europäischen Autobauer und auch Tesla das Transport-Problem, wenn sie künftig selber in die Batterieproduktion einsteigen wollen/müssen? Die brauchen doch auch die Rohstoffe.

Die Batteriefabriken sind selbstverständlich auch auf den Transport von Rohstoffen angewiesen. Bei Lithium kaufen die aber nicht große Mengen an Spodumenkonzentrat ein, sondern batteriefähiges Lithiumcarbonat oder Lithiumhydroxid, und damit nur einen Bruchteil der Menge.
Gregor12
Gregor12, 31.07.2022 10:11 Uhr
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@Gregor12 Ja, Zinnwald wäre zumindest von den Transportkosten aus betrachtet, eine äußerst attraktive Lösung. Allerdings sind noch einige Fragen offen. Lohnt sich dort überhaupt der Abbau? Die Lithiumkonzentration ist mit 0,76% ziemlich niedrig (in Kanada gibt es Minen mit mehr als der doppelten Lithiumkonzentration) und es gibt aktuell noch keine wirtschaftliche Bewertung. Im Operational Update vom Juni steht dazu "The Company will provide investors with greater clarity on revised project parameters in the form of a Preliminary Economic Assessment as soon as it can." Ist mir ein Rätsel wie die bis Ende nächsten Jahres zu einer bankable feasibility study kommen wollen, was als Ziel ausgegeben wurde. Außerdem will Zinnwald Lithium kein Spodumenkonzentrat liefern, sondern möchte "to become an important supplier of lithium hydroxide to Europe's fast-growing battery sector". Das Ziel ist dann wohl ein eigener Converter. Am Ende wird sicher auch der chinesische Großaktionär Ganfeng dabei mitreden, wo es lang geht.

Hier eine aktueller Bericht über lokale Rohstoffe. Weiter unten wird Zinnwald gut beschrieben. https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/lithium-gewinnung-suche-nach-rohstoffen-in-deutschland-18184320.html
H
Herberd, 31.07.2022 10:10 Uhr
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Frage: Wie lösen all die europäischen Autobauer und auch Tesla das Transport-Problem, wenn sie künftig selber in die Batterieproduktion einsteigen wollen/müssen? Die brauchen doch auch die Rohstoffe.
Orbiter1
Orbiter1, 31.07.2022 10:03 Uhr
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@GordonGekko3000 Naja, von Perth nach Shanghai sind es ca 8.000 km Seeweg. Und von Perth nach Hamburg etwa die dreifache Strecke. Mal sehen wie da eine ökologische und ökonomische Betrachtung ausfallen würde wenn man das Spodumenkonzentrat für Guben in Australien einkauft.
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