ROCK TECH LITHIUM WKN: A1XF0V ISIN: CA77273P2017 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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15:10:41 Uhr, Gettex
Kommentare 61.216
F
Frank88, 10.06.2023 11:11 Uhr
6
Es gibt keine negativen Neuigkeiten, in diesem Sinne 🌞 ein schönes Wochenende
M
Maguckn, 10.06.2023 10:10 Uhr
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ach stimmt ja, hier lebt ma ja in einer Bubble wo Rocktech der erste und einziege ist in Europa da ist natürlich jeder Hinweis das da noch andere sind unerwünscht.
Orbiter1
Orbiter1, 10.06.2023 8:41 Uhr
1

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass Rock Tech vor allem im Wettbewerb mit den chinesischen Wettbewerbern Probleme bekommen wird. Und dass sich die EU etwas einfallen lassen muss, damit die europäischen Unternehmen aus der Battery Supply Chain nicht von China platt gemacht werden, wie dies auch bei der Photovoltaik passiert ist. Das ist immer noch so, aber auch die australischen Betreiber von Lithiumkonvertern sind extrem wettbewerbsfähig, da sie ihre Minen in unmittelbarer Nähe betreiben. Zitat aus der Financial Review von heute: “While construction costs are higher, McKinsey believes Australian lithium hydroxide plants can be the world's lowest cost producers if they are integrated with a mine nearby, as the cost of transporting the spodumene long distances would be nullified. "Our modelling suggests that Australia could produce lithium hydroxide at approximately $6600 per tonne of LCE (lithium carbonate equivalent) assuming integration with lithium mining, compared with $10,400 per tonne of LCE for China," said the report.” Quelle: https://www.afr.com/companies/mining/onshore-lithium-opportunity-worth-10b-says-mckinsey-20230608-p5deyq Das dürfte dann insbesondere zwischen 2027 und 2029 ungemütlich für Rock Tech werden. Da rechnet man ja selbst mit einem Überschuss bei den Konverterkapazitäten, s.o.

Hier der Link zu dem erwähnten Zitat/Artikel des Beratungsunternehmens McKinsey über das Potenzial Australiens, das Spodumenkonzentrat vollständig selbst zu Lithiumhydroxid zu verarbeiten. https://mck.co/3MYZvUn Man hat auch eine Kostenbetrachtung für die Produktion von 1 t Lithiumhydroxid im Jahr 2030 in verschiedenen Regionen der Welt gemacht (in Kosten für 2023). Dabei wurden unterschiedliche Grade der Integration angesetzt. Leider ist nicht erkennbar, wie stark die Verwendung von Recyclingmaterial in die Kalkulation eingeflossen ist. Klar ist, was für eine große Rolle die Rohstoffkosten und die Integration Mine/Konverter spielen und welche Region bei fallenden Preisen für Lithiumhydroxid, bei dem von McKinsey gewählten Szenario (das ich durchaus für realistisch halte), als erstes unter Margendruck gerät. https://abload.de/img/20230610_0834213icnq.jpg
c
criscros, 10.06.2023 7:22 Uhr
2

Da müssen die Nerven ja ganz schön blank liegen, wenn das als Werbung verstanden wird. Gemeint war es als Information. Ich bin kein Aktionär bei European Lithium. Die haben auf den ersten Blick mehrere Vorteile, aber auch einen großen Nachteil gegenüber Rock Tech. Vorteile sind die geringen Transportkosten, evtl geringere Energiekosten durch CEZ, ein finanzkräftiger Partner, und Unterstützung durch den Staat aufgrund der indirekten Beteiligung an dem Projekt. Der Nachteil liegt in dem deutlich geringeren Lithiumgehalt von Zinnwaldit gegenüber Spodumen (bei einer Recovery Rate in ähnlicher Größenordnung). Außerdem gibt es, soweit mir bekannt, noch keinen Konverter der im industriellen Maßstab Zinnwaldit verarbeitet. Das Risiko von technischen Problemen wäre da wohl höher.

Es gibt eben sehr viele User, die mit Neutralität und Realismus, nur schwer umgehen können! Ich lese deine Beiträge gerne und nutze deine Information um die Situation einordnen zu können.
Orbiter1
Orbiter1, 10.06.2023 7:02 Uhr
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Post wurde gelöscht.

Da müssen die Nerven ja ganz schön blank liegen, wenn das als Werbung verstanden wird. Gemeint war es als Information. Ich bin kein Aktionär bei European Lithium. Die haben auf den ersten Blick mehrere Vorteile, aber auch einen großen Nachteil gegenüber Rock Tech. Vorteile sind die geringen Transportkosten, evtl geringere Energiekosten durch CEZ, ein finanzkräftiger Partner, und Unterstützung durch den Staat aufgrund der indirekten Beteiligung an dem Projekt. Der Nachteil liegt in dem deutlich geringeren Lithiumgehalt von Zinnwaldit gegenüber Spodumen (bei einer Recovery Rate in ähnlicher Größenordnung). Außerdem gibt es, soweit mir bekannt, noch keinen Konverter der im industriellen Maßstab Zinnwaldit verarbeitet. Das Risiko von technischen Problemen wäre da wohl höher.
Orbiter1
Orbiter1, 09.06.2023 23:19 Uhr
0
Ein weiterer Konverter könnte in 200 km Entfernung von Guben entstehen. European Metals hat den Kauf eines entsprechenden Grundstücks im tschechischen Cinovec bekanntgegeben. Die dazugehörige Mine (da wird das Lithium nicht aus Spodumen, sondern aus Zinnwaldit gewonnen) ist 6 km entfernt. Hier der Link zu den Announcements von European Metals https://www.europeanmet.com/announcements/ Mit CEZ (Energieversorger mit 28.000 Mitarbeitern und 10 Mrd € Umsatz) und dem tschechischen Staat, dem 70% von CEZ gehören, hat man bereits mächtige und finanzkräftige Partner an Bord.
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