SMA SOLAR WKN: A0DJ6J ISIN: DE000A0DJ6J9 Kürzel: S92 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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10:53:08 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 22.407
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Kinghero, 26.04.2025 11:23 Uhr
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10% sind doch absolut machbar, oder nicht?

puh 10% bei den dünnen Margen aktuell. Large S. ist ja der einziege Bereich der noch etwas Marge hat. Müsste schauen ob die 10 % bei Großanlagen so viel ausmachen am Gesamtprojekt. (Ist sicher einfacher zu verkaufen)
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HodlMan, 26.04.2025 11:30 Uhr
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Nunja, die Amis haben ja auch eine Elektrizitätsbedarf. Am Ende steigen halt auch die Stromkosten. Die 10% werden ja auch an den Konsumenten weitergereicht.
G
Gpl503, 26.04.2025 11:41 Uhr
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Der Energiehunger in den USA ist enorm . Allein die Klimaanlagen ziehen Unmengen an Strom. Die Kosten für die technischen Komponenten einer Freiflächenanlage belaufen sich in etwa auf: • PV-Module: ca. 35–45 % • Wechselrichter: ca. 5–8 % • Montagesysteme: ca. 7–10 % • Kabel, Transformatoren, • sonstige elektrische Komponenten: ca. 5–8 % Die unterschiedlichen Zölle steigern somit Maßgeblich die Kosten der technischen Komponenten. Die gesteigerten Kosten werden wahrscheinlich zum Teil an den Endverbraucher weiter gegeben werden können (teils Margenverzicht / teils Kostenweitergabe), das wiederum hat einen Einfluss auf volkswirtschaftliche Aspekte (z.B. Inflation). Es ist einfach der Wahnsinn, was DT da treibt.
G
Gpl503, 26.04.2025 13:38 Uhr
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Ich habe mir mal den Spaß gemacht und versucht, die Auswirkung auf die Inflation zu berechnen. Grundannahme: Die 10% werden zur Hälfte durch Margenverzicht und zur anderen Hälfte an den Konsumenten weitergegeben (5% wird der Solarstrom teurer). 1. Übersicht über den US-amerikanischen Strommix (Daten für ca. 2024): • Erdgas: ca. 39–40% • Kohle: ca. 16–17% • Kernenergie: ca. 18–19% • Erneuerbare Energien (gesamt): ca. 22–23% • davon: • Wasserkraft: ca. 6–7% • Wind: ca. 11–12% • Solar: ca. 4–6% • Biomasse/Geothermie: ca. 1–2% (Quellen: U.S. Energy Information Administration - EIA, Stand Anfang 2024) Annahme Solarstrom-Anteil am Strommix: • Solarenergie macht ca. 5% des gesamten Strommixes in den USA aus. 2. Energiekostenanteil (Strom) am US-amerikanischen Warenkorb zur Berechnung der Inflation (CPI): • Der Strompreisanteil im US Consumer Price Index (CPI) beträgt etwa 2,5% des gesamten Warenkorbs. • (Hinweis: Energie insgesamt (Benzin, Gas, Strom) macht ca. 7–8% aus, aber nur Strom etwa 2,5%.) 3. Berechnung der Auswirkungen auf die Inflation, wenn die Erzeugung des Solarstromes um 5% teurer wird Rechnung: • Solarenergie = 5% des Strommixes • Strom = 2,5% des CPI Also: Solarenergie = 5% × 2,5% = 0,125% Anteil am CPI Wenn die Kosten für Solarstrom um 5% steigen, wirkt sich das auf diesen kleinen Anteil aus. Berechnung: • Erhöhung: 5% von 0,125% = 0,00625% absolut Impact auf Inflation bei 5% Solarkostensteogerung: Wenn die Solarstrom-Erzeugungskosten um 5% steigen, erhöht sich der gesamte CPI rechnerisch um etwa 0,00625 Prozentpunkte. Das gilt nur für NEUE Utility Anlagen, die neu Inbetriebnahme genommen werden. Der Einfluss ist erst über einen längeren Zeitraum wahrnehmbar. Das liegt aber daran, dass in den USA der Anteil von Solarstrom eher gering ist.
G
Gpl503, 26.04.2025 14:24 Uhr
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Für den gesamten CPI schätze ich, dass die aktuellen Zölle den Indikator um 1 bis 1,5%-Punkte erhöhen. Das ist für die Kaufkraft und die Investitionstätigkeiten nicht schön. Daher versucht DT auch die FED an die Leine zu legen. Die Müssten ja die Zinsen erhöhen, um gegenzusteuern. Warum den CPI und nicht den PCE-Index? Der CPI (Consumer Price Index) reagiert ähnlich wie der PCE-Inflationindex tendenziell etwas stärker auf Verbrauchsgüterpreise, da der CPI stärker auf Waren als auf Dienstleistungen gerichtet ist.
H
HodlMan, 26.04.2025 8:52 Uhr
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10% sind doch absolut machbar, oder nicht?
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Gpl503, 26.04.2025 8:25 Uhr
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Moin, Ich folge einer Diskussion auf LinkedIn zum Thema Zölle und Kostenentwicklung bei Utility Anlagen. Ich habe einmal die Kernaussagen hier zusammengefasst: We in Clean Energy Associates (CEA)'s market intelligence division broadly agree with Aaron Nichols regarding the impacts of the latest tariffs on the #solar PV market and deployment. All told, we expect IEEPA 1 ("fentanyl") and IEEPA 3 ("reciprocal") tariffs + Section 232 on steel and aluminum to add ~$0.12/watt to PV system costs (assuming US-made modules and domestic trackers, both of which are widely available). For imported modules, the number is ~$0.13/watt. Given the typical utility-scale solar cost of $1/watt, that's a 12-13% price increase. Is that good? No. Projects on the margin will have to be renegotiated or cancelled. Will that kill our industry? Absolutely not. Tariff impacts will be shared along the value chain (module makers, among others, have room for margin compression), and large-scale solar will remain a) the cheapest form of new power in much of the United States and b) some of the only power besides wind that you can get online in the next 3-4 years. We do expect bigger impacts to the US #energystorage market, but we still expect many projects to "pencil." Raises for Tracker/Modules of 25c would be equal to a 50% increase of the EPC system in Europe. (40c EU vs 120c US) US projects are priced now 200% higher vs EU Solar plants. We doubt that PPAs will go up by an equivalent amount - we think a lot of the tariff burden will be borne by the manufacturers & shared before you get to the final price. Quick note: that $0.13/watt all-in cost increase for systems with imported modules assumes modules with cells from Malaysia or India. If you use modules with cells from Thailand, it's $0.16/watt; if cells from Vietnam or Laos, then $0.18/watt. But we expect cell sourcing from those countries to stop and cell supply to shift to lower-tariffed countries, as with other parts of the supply chain. Residential solar is even less sensitive to PV module prices than utility-scale solar, so we expect no impacts to deployment. Die (aktuellen) Zölle werden also die Kosten für Utility Scale Anlagen um 10% plus in die Höhe treiben.
G
Gpl503, 25.04.2025 17:11 Uhr
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Nun verbreite hier mal keine Halbwahrheiten..... Die 70% beziehen sich auf das Amerikageschäft, das 2024 bei ca. 615 Mil Euro lag. Bei dir liest sich das so, als seien 70% vom GESAMT-Umsatz betroffen ..hier noch einmal für dich und alle anderen zum Nachlesen der Bericht aus dem Handelsblatt vom 07.04.25.......https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/handelskrieg-aktie-stuerzt-ab-sma-solar-fuerchtet-einbruch-des-us-marktes/100119038.html ............... Die USA und China werden sich allerdings einigen, und dann ist die Befürchtung Geschichte

Ja, sie werden sich einigen. Es wird aber für alle teurer 😉.
G
Gpl503, 25.04.2025 17:09 Uhr
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Wir werden es am Order-backlog sehen. Bei 70% Large Scale Anteil am Gesamtumsatz wird es sich auch deutlich im Ausblick niederschlagen. Ist dies geringer geworden, dann sind die Large Scale Aufträge rückläufig. Annahmen zu möglichen Indikatoren: Net Cash und Order-backlog NET CASH Wenn der Net Cash gestiegen ist, dann könnte es unter anderem aus Anzahlungen für Large Scale Projekte sein. Mal so über den ganz breiten Daumen: 1,6 Mrd.€, 70% Large Scale = 1,12 Mrd.€, 20% Anzahlung 224 Mio.€ (Projektgeschäft) auf vier Quartale (20/30/30/20) Cash aus Anzahlungen: 45 Mio.€/67 Mio.€/67 Mio.€/ 45 Mio.€ Wir sollten in jedem Fall eine steigende Cash-Position sehen. Das wäre ein gutes Signal. ORDER BACKLOG Umsatz Large Scale 1,12 Mrd.€ (70%-Anteil - gleiche Verteilung: 20/30/30/20) 224 Mio.€/336 Mio.€/336 Mio.€/224 Mio.€. Summe Order-backlog (3 Quartale verbleibend) 896 Mio.€ (das sind ja 70% Large Scale Anteil -> 100% wären dann 1,28 Mrd.€). Wir sollten also ein Order-backlog über 1 Mrd.€ sehen. Alles unter 1 Mrd.€ Order-backlog deutet demnach m.E. auf ein schleppendes Large Scale Geschäft in den verbleibenden 3 Quartalen hin. Das wäre dann ein schlechtes Signal. Achtung: Es wird hierbei angenommen, dass das Home und C&I Geschäft ähnlich schlecht läuft wie in 2024 und die Verteilung 70/30 ist. Ich denke, dass erste Quartal war ok: - Cash Position wird wohl deutlich ansteigen. - Order Backlog wird nicht gut aussehen. Ich bin da eher im Team „Pessimismus“. Weiterhin gehe ich davon aus, dass der Vorstand bei seinem Target (1,6 Mrd.€ bleibt (hat er in 2024 auch so gemacht). Ich rechne erst im Q2 mit einem realistischen Ausblick auf das Jahresende. Damit ist m.E. dem Altienkurs auch noch keine klare Richtung zu geben. Wir werden hier ein Auf und Ab sehen.
Anderbruegge
Anderbruegge, 25.04.2025 17:08 Uhr
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Q1 ist nicht das Problem, ich habe nur etwas bedenken wegen Q2, dort ging es los mit Zöllen etc, bin gespannt wie SMA das löst. (70%) Amerikageschäft

Nun verbreite hier mal keine Halbwahrheiten..... Die 70% beziehen sich auf das Amerikageschäft, das 2024 bei ca. 615 Mil Euro lag. Bei dir liest sich das so, als seien 70% vom GESAMT-Umsatz betroffen ..hier noch einmal für dich und alle anderen zum Nachlesen der Bericht aus dem Handelsblatt vom 07.04.25.......https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/handelskrieg-aktie-stuerzt-ab-sma-solar-fuerchtet-einbruch-des-us-marktes/100119038.html ............... Die USA und China werden sich allerdings einigen, und dann ist die Befürchtung Geschichte
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kicksavas1, 25.04.2025 16:53 Uhr
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60%
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Kinghero, 25.04.2025 16:15 Uhr
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Immerhin sind die PPAs nicht eingebrochen oder so

Q1 ist nicht das Problem, ich habe nur etwas bedenken wegen Q2, dort ging es los mit Zöllen etc, bin gespannt wie SMA das löst. (70%) Amerikageschäft
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HodlMan, 25.04.2025 15:10 Uhr
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Immerhin sind die PPAs nicht eingebrochen oder so
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Gpl503, 25.04.2025 14:28 Uhr
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Das klingt etwas erbaulich: https://pv-magazine-usa.com/2025/04/24/solar-ppa-market-remains-stable-in-q1-2025/

Der Beitrag gibt einen Ausblick auf die PPAs, die zur Finanzierung von Solarkraftwerken geschlossen werden. Was jedoch die Sache wirklich dynamisch (schwer berechenbar) macht, ist die folgende Aussage: „Zu diesen flexiblen Bedingungen gehören Preisanpassungen zur Berücksichtigung von Zollfragen, Klauseln zu Gesetzesänderungen und eine zunehmende Einbeziehung von Handelsereignisbestimmungen, die im Rahmen der Klauseln zu höherer Gewalt Maßnahmen der Exekutive und andere schwer vorhersehbare Ereignisse berücksichtigen sollen.“ (Hab‘s mal übersetzt - dass Original ist ja in Englischer Sprache abgefasst). Dieser Passus überträgt alle „nicht planbaren Risiken“ auf den (Groß-)Abnehmer und deren Abnehmer. PPAs werden i.d.R. mit einer längeren Laufzeit (z.B. 5 Jahre) geschlossen. Solche Klausen führen in der Regel dazu, dass das Vertrauen auf allen Ebenen eher leidet. Diese Art von „Versicherung“ ist aber für das einzelne Unternehmen (überlebens-) notwendig. I ch kann mir sehr lebhaft die Diskussionen der einzelnen Rechtsabteilungen vorstellen 😅. Die ohnehin komplizierten Verträge werden noch dicker. Die Zeiten für langfristige Investitionen werden nicht einfacher. Hätte doch Jura studieren sollen. 😂
H
HodlMan, 25.04.2025 13:54 Uhr
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Das klingt etwas erbaulich: https://pv-magazine-usa.com/2025/04/24/solar-ppa-market-remains-stable-in-q1-2025/
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