STEINHOFF INT.HLDG.EO-,50 Forum: Community User: Stahlhans

Kommentare 288.469
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Gast-698933900, 29.05.2022 17:47 Uhr
4
Wichtiger Meilenstein für Shareholder 🤓 Vielleicht haben es einige noch nicht mitbekommen. Bei SH hat sich erst vor kurzem für die Shareholder (ohne Berücksichtigung der non-controlling interests) etwas grundlegendes geändert, denn SH wäre erst Februar profitabel unter Berücksichtigung von normalisierten Ergebnissen und Marktbedingungen! Wer sich mal die Mühe macht eine normalisierte GuV für die Shareholder aufzustellen, wird es erkennen. Hierfür gibt es zwei wichtige Gründe: 1. Der offizielle Abschluss des GS: Selbst unter theoretischer Annahme einer Finanzierung (mit sehr geringen Zinssätzen) des vollen Risikos bei Nicht-Einigung hätte man die Zinsen mit den Tochtergesellschaften nicht stemmen können. Dieses Risiko ist seit Feb. endgültig gelöst. 2. Die operative Performance der großen drei Divisionen (Pepco, Pepkor, MF) hat sich sehr (!) gut entwickelt. Aber auch erst jetzt wäre man in der Lage mit dem operativen Ergebnis die aktuell bestehenden Schulden zu normalen Marktbedingungen zu stemmen. Die Trading Updates aus Q1/Q2 haben eine klare Sprache gesprochen. Dieser Punkt ist sehr wichtig! D.h. erst jetzt würde SH allein durch die operative Performance wieder Geld für die Shareholder verdienen (sogar bei den aktuellen Schulden). Daraus folgt, dass SH nicht mehr gezwungen ist Kern-Assets zu verkaufen. Die Bilanz ist zwar noch eine andere Baustelle, aber wenn man profitabel ist, dann hat man Rückenwind! Mehrere Banken müssten als Darlehensgeber eigentlich ein großes Interesse an SH haben. Bei dem hohen Volumen würde selbst ein günstiger Zinssatz reichen um aus Bankensicht ordentlich Geld zu verdienen. Zudem profitable OpCos, kein zyklisches Geschäftsfeld, regional gute Diversifizierung. Das sind gute Ausgangsparameter. Auch wenn wir es noch nicht im Kurs sehen, so kann man Licht am Ende des Tunnels endlich erkennen. Die Berichterstattung über SH nimmt gefühlt wieder zu. Wenn in 2 Wochen (Pepco) wieder positive Zahlen und 2 Wochen später (SH) nochmal positive Zahlen vermeldet, dann wird es nicht nur vermehrt sondern auch vermehrt positive Berichte geben. Das Interesse wird kontinuierlich steigen. Denn ein wichtiger Meilenstein zumindest für einige Investoren ist, dass SH auch aus Shareholdersicht bei marktüblichen Zinsen nachhaltig profitabel ist. Dies sollte jetzt gegeben sein. Keine Handlungsempfehlung, nur meine Meinung. 🍀
DerKurs
DerKurs, 29.05.2022 17:08 Uhr
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Keine Sorge das ist nur metaphorisch gemeint… niemandem wird das Gesicht tatsächlich schmelzen! 🤗

Ich dachte zuerst das wäre ein facial 🙈
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77777, 29.05.2022 12:53 Uhr
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Gesichter werden schmelzen? Das ist unheimlich! 😳

Keine Sorge das ist nur metaphorisch gemeint… niemandem wird das Gesicht tatsächlich schmelzen! 🤗
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Gast-698933900, 29.05.2022 12:50 Uhr
1
Gläubiger vs. Aktionäre 👉 Sind Aktionäre durch die Gläubiger bei der aktuellen Entwicklungen bei SH benachteiligt? Emotional betrachtet lassen sich hier - was in diesem Forum ja auch gemacht wird - sicherlich verschiedene Sichtweisen darstellen. Rechtlich und bilanziell sind die Verhältnisse dagegen recht klar: Während die Mittelverwendung (=Investitionen) auf der Aktivseite der Bilanz dargestellt wird, zeigt die Passivseite der Bilanz die Mittelherkunft in Form von Fremd- oder Eigenkapital. Aktionäre stehen dabei klar am Ende der Nahrungskette. Soweit der grundsätzliche Ansatz. Was bedeutet dies für SH? Bei aller Sehnsucht der Aktionäre nach Gesundung von SH ist SH derzeit (noch?) nicht in der Lage, die Rolle als Eigenkapitalgeberin zu erfüllen. Bei dem negativen Eigenkapital von SH erfüllen stattdessen derzeit noch die Darlehensgeber hilfsweise die Rolle der Eigenkapitalgeber. Gefällt uns als Aktionäre das? Die Antwort kann (zähneknirschend) nur „vom Grunde her ja“ lauten, da die Alternative die Abwicklung von SH gewesen wäre. Durch den Eigenkapitalersatz, der derzeitig wirtschaftlich von den Darlehensgebern gestellt wird, bleibt SH bei zunehmend verbesserten wirtschaftlichen Verhältnissen der Assets (hier kommt die Aktivseite der Mittelverwendung ins Spiel) lebensfähig. Diese Lebensfähigkeit gibt es allerdings nicht willkürlich und erst recht nicht kostenfrei. Genau aus diesem Grund dürfen wir als Aktionäre derzeit zwar auf die Genesung von SH „hoffen“ aber auch noch nicht mehr. Mehr hätte es derzeit vielleicht bereits werden können, wenn bei der HV den Anträgen der Verwaltung zugestimmt worden wäre, was allerdings nicht erfolgt ist. Dies sind allerdings lediglich Vermutungen. So wünschenswert es auch wäre, die Gläubiger bei der gefühlten wirtschaftlichen Gesundung der von SH gehaltenen Aktiva in Form der „Wertaufholung“ der Aktivseite zu entledigen bleibt der Mechanismus, dass die Mittelherkunft bestimmt, was als Mittelverwendung investiert werden kann. Dabei sind die rechtlichen Vereinbarungen zu beachten. Erst, wenn die Wertaufholung substantiell umgesetzt wird (z.B. IPO MF), würden die Zuschreibungen die Eigenkapitalbasis von SH stärken und den Eigenkapitalersatz durch die Fremdkapitalgeber überflüssig machen. Entsprechend der geschlossenen rechtlichen Vereinbarungen mit diesen könnten diese zurückgeführt werden. Indikationen dazu können durchaus bereits die Halbjahreszahlen von SH zeigen. Transparenter dürfte dann der Abschluss zum 30.9.22 sein. 🍀
Golje
Golje, 29.05.2022 12:24 Uhr
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Surfer, ich bin nur bedingt bei Pepco investiert. Ich bin beim Mutterkonzern. Steinhoff hat grob 1 Milliarde Zins zu bezahlen jährlich. Macht aber nur so ca. 600 Millionen Gewinn. Die Rechnung kann ein Schüler lösen das es nicht reicht. Das geht so nicht mehr lange weiter und die Lichter gehen aus. Es wird höchste Zeit vom Management die ultimative Lösung zu präsentieren. Von Steinhoff kommt gar nix. Ein großes Problem. Verzögert sich das weiter hat Oskar übertrieben mit 10 Cent. Ich erwarte im Juni einen Finanzierungsplan. MM.
BECKEROSKAR
BECKEROSKAR, 28.05.2022 20:27 Uhr
1
😏nur Geduld , 10 Cent kommen 🐸💤🤣
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Gast-698933900, 28.05.2022 20:18 Uhr
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Pepco Group Bewertung/ Konkurrenz 👉 Auf Seite 25 in der folgenden Präsentation werden Einzelhändler mit dem jeweiligen Bewertungsmultiple ausgewiesen. 👉 https://www.3i.com/media/5760/presentation-fy2022_final-web-version.pdf 🤓 Action hat ein Multiple von 18,5 Der Durchschnitt ist bei 16,5. Pepcogroup 12,7 und somit mit am günstigsten. Sollten sich im Herbst der Krieg und die Inflationsprobleme beruhigen, sehe ich bei Pepco vom jetzigen Stand mindestens 50 % Potential. Das EBITDA nach alter Rechnungslegung wird 22 bei ca. 450-500 Mio liegen. Somit liegt eine faire MK bei 7,4-8,2 MRD. Macht 13-14 EUR pro Aktie. Steinhoffs Anteil liegt dann bei bis zu 6,5 MRD an Pepco. Nur Geduld hier gefragt. 👍💰🤩🍀
Henry1966
Henry1966, 28.05.2022 12:50 Uhr
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Morgen☕️🍀👍
A
AUS, 28.05.2022 12:45 Uhr
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Oje oje gruselig 😱
LadyHazel
LadyHazel, 28.05.2022 8:47 Uhr
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Gesichter werden schmelzen? Das ist unheimlich! 😳
7
77777, 28.05.2022 7:09 Uhr
0
Gesichter werden 🫠
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Gast-698933900, 27.05.2022 23:05 Uhr
3
Erholung kommt in Juni 🤩 Gute Nacht ✨ https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/marktberichte/geldanlage-konjunktur-inflation-aktien-euro-leitzins-dollar-oel-ukraine-101.html
G
Gast-698933900, 27.05.2022 23:01 Uhr
1
Immer nur an dumm rumquaken 🐸
F
FroschsFreund, 27.05.2022 22:57 Uhr
0

Falls sich jetzt einige fragen, ob die Alte einen an der Waffel hat, lautet die Antwort ganz einfach… ja! 🥴

fragt sich keiner
G
Gast-698933900, 27.05.2022 22:50 Uhr
2
Starke Entwicklung auch bei der Pepco Group Pepkor erweist sich mit den starken Zahlen wieder einmal als Cash Cow von Steinhoff. Es ist jedoch nicht die einzige Wachstumsperle im Portfolio der südafrikanischen Holding. Mindestens genauso erfolgreich wirtschaftet die Pepco Group, eine 78%-Tochter von Steinhoff. Die Namensverwandtschaft kommt nicht von ungefähr: Die vor allem in Osteuropa präsente Pepco Group gehörte einst zum Pepkor-Portfolio. So hatte im April auch Pepco mit seinen Niedrigpreis-Läden für sein erstes Geschäftshalbjahr ein starkes Wachstum und ein Beschleunigung seines aggressiven Wachstumskurses ausgewiesen. Der Konzernumsatz stieg zwischen Oktober und März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um +17,3% auf knapp 2,4 Milliarden €. Ursprünglich hatte die Steinhoff-Tochter für die kommenden 10 Jahre 11.200 neue Stores geplant. Nun spricht das Management in dem Zeitraum bereits von bis zu 20.000 Neueröffnungen. Chance auf einen Neuanfang Der Mutterkonzern Steinhoff versinkt derweil weiterhin in einer immensen Schulden- und Zinslast. Die Kapitalkosten für die Altlasten betragen jährlich rund eine Milliarde €. Mit den profitablen Töchtern ist jedoch zumindest die Chance vorhanden, den riesigen Schuldenberg schrittweise abzutragen – vorausgesetzt, dass die extrem hohen Zinssätze, die man bislang akzeptieren musste, reduziert werden. Der nun rechtsgültige Vergleich im Schadensersatzprozess bietet die Gelegenheit für einen Neuanfang. So könnte in einigen Jahren aus einem existenzbedrohten Konzern mit untragbaren Schadensersatzforderungen eine hochverschuldete, aber operativ profitable Gesellschaft mit werthaltigen Assets werden. Für ein ernsthaftes Investment bei Steinhoff ist es aus meiner Sicht jedoch noch zu früh. Es dürften noch einige Jahre ins Land ziehen, bis der einstige Vorzeigekonzern wieder annähernd zu altem Glanz finden kann. Als Zockerpapier eignet sich der Titel jedoch weiterhin allemal. 👉 https://www.sharedeals.de/steinhoff-neuanfang-mit-diesen-wachstumsperlen/ 🐸
G
Gast-698933900, 27.05.2022 22:49 Uhr
1
🤩 Steinhoff: Neuanfang mit diesen Wachstumsperlen? Simon / 27.05.22 / 11:02 Eine südafrikanische Steinhoff-Tochter (WKN: A14XB9) meldet trotz Omikron-Ausbrüchen und sogar Ladenplünderungen beeindruckende Halbjahreszahlen. Nachdem der Vergleich im Schadensersatzprozess im Frühjahr rechtsgültig geworden ist, hat der in Finanznot geratene Mutterkonzern mit seinen profitablen Beteiligungen die Chance auf ein Revival. Die Steinhoff International Holding ist ein weltweit tätiger Einzelhandelskonzern mit Sitz in Amsterdam und operativer Zentrale in der südafrikanischen Metropole Johannesburg. Das 1964 vom deutschen Unternehmer Bruno Steinhoff gegründete Unternehmen beschäftigt rund 100.000 Mitarbeiter und war gemessen am Umsatz zeitweise der zweitgrößte Möbelhändler Europas. Der Börsenwert des Unternehmens ist derzeit auf 650 Millionen € taxiert. Pepkors beeindruckendes Wachstum Pepkor ist eine südafrikanische Steinhoff-Tochter mit Fokus auf den Einzelhandel. Am Freitag legte die Holdinggesellschaft ihre vorläufigen Zahlen für das am 31. März beendete erste Geschäftshalbjahr vor. Kurzum: Alles weist auf eine sehr gesunde Erholung hin nach dem Omikron-Ausbruch in Südafrika im abgelaufenen Quartal und den Plünderungsschäden durch die Unruhen im Land. So erhöhte sich der Umsatz von Pepkor in den sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um +3,3% auf 42 Milliarden ZAR (2,5 Milliarden €). Ohne die mittlerweile verkauften Stores der Marke „John Craig“ beträgt das Wachstum +3,7%. Im Vergleich zum letzten Vor-Corona-Halbjahr betragen die Zuwächse sogar +15,4%. Das ist insbesondere bemerkenswert, da Ende März 161 Geschäfte noch geschlossen waren, die in den Unruhen im Juli 2021 in den Provinzen KwaZulu-Natal und Gauteng geplündert worden waren. Aktuell warten noch 70 Stores auf ihre Wiedereröffnung. Die Umsatzentwicklung wurde zudem von Einbußen bei der Kleinkreditvergabe in Pepkors Fintech-Arm gebremst. Kräftige Gewinnsteigerungen bei Pepkor Ergebnisseitig kletterte der operative Gewinn in dem Geschäftshalbjahr um +19,1% auf 5,7 Milliarden ZAR, der Überschuss nach Steuern betrug 3,3 Milliarden ZAR. Der Gewinn je Aktie (EPS) steigerte sich um über +28% auf 0,91 ZAR, das bereinigte EPS immerhin um +12% auf 0,80 ZAR. Die Differenz begründet sich im Wesentlichen durch einen Sondereffekt. So profitierte Pepkor bei der kräftigen Gewinnsteigerung in den sechs Monaten vom Ergebnis der Steinhoff-Vergleichsvereinbarungen: In dem Zusammenhang wurde eine Haftungserklärung von Pepkor nichtig. Die dafür gebildeten Rückstellungen konnte die Holding ergebniswirksam auflösen. Im Berichtszeitraum hat Pepkor 479 der in den Juli-Unruhen zerstörten Stores (87%) wiedereröffnet. Die Geschäftsausfälle und der Wiederaufbau sind dabei größtenteils durch Versicherungen abgedeckt. Für die Betriebsunterbrechungen hat die Gesellschaft 440 Millionen ZAR geltend gemacht und 171 Millionen ZAR bislang erhalten. Für die Plünderungsschäden stehen dem Einzelhandelskonzern 1 Milliarde ZAR zu, 500 Millionen ZAR sind davon bislang in die Kassen des Unternehmens geflossen. Damit stehen noch Versicherungseinnahmen von 769 Millionen ZAR aus, die die nächsten Quartale der Steinhoff-Tochter gewinnsteigernd beeinflussen werden. Dank sinkender Arbeitslosenzahlen, mehr Tourismus und einer wirtschaftlichen Erholung in Südafrika erwartet Pepkor für das Geschäftsjahr 21/22 (per Ende September) eine ungebrochen positive Entwicklung. Das Management hält an seinem Ziel fest, rund 300 neue Stores in dem Zeitraum zu eröffnen.💰🍀👉 https://www.sharedeals.de/steinhoff-neuanfang-mit-diesen-wachstumsperlen/
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