THYSSENKRUPP WKN: 750000 ISIN: DE0007500001 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 46.211
OneFiveFive
OneFiveFive, 28.11.2024 21:25 Uhr
0

Zum Glück würden die Mitarbeiter die Hütte dann vollständig lahmlegen. Ich glaube manche haben keine Ahnung welche Macht die Gewerkschaft in einem Montanmitbestimmten Unternehmen hat. Eher stellen alle die Arbeit ein und verlieren Ihren Job, als dieses Szenario zuzulassen. Die Belegschaft ist bereits überaltert und dann kündigt man alle jungen Leute. Wow, selten dümmeres gehört. 😂 Es geht darum das Unternehmen vernünftig zu restrukturieren und nicht zu zerstören. Macht auch bei TKMS keinen Sinn. Der Laden läuft schließlich.

Kurzer Nachtrag: Ich war gedanklich natürlich bei Thyssenkrupp Steel und habe mich nicht auf TKMS (im Eifer überlesen) bezogen. Sofern ist die Argumentation etwas am Thema vorbei. @luiGER vielleicht findet sich ja noch einiges an Fachpersonal bei stillgelegten Werften. (Vielleicht ließen sich auch Stahlarbeiter ordentlich umschulen).
G
Gast-754736600, 28.11.2024 21:17 Uhr
2

Streiken kann man gegen diese Politik. Wo sind die Importzölle auf billigen Stahl, wo ist die Energiepreisunterstützung, wo ist der Bürokratieabbau, die Steuererleichterung usw. Als ob die nicht wussten, was passieren wird, wenn man dahingehend nichts unternimmt.

Und die Masseneinwanderung, die diese Gesellschaft finanziell u. sittlich zu Grunde richtet.
OneFiveFive
OneFiveFive, 28.11.2024 21:14 Uhr
1

Es streiken dort auch nicht Gewerkschaftsmitglieder. War schon immer so, und wird sich auch nicht ändern. Kohle und Stahl war schon immer eine andere Welt was das angeht. Erst recht die Herzaggregate in den Betrieben sind fest in Gewerkschaftshand. Es wird und kann nur ein gemeinsamer Konsens gefunden werden, der Arbeitgeber wird das auf keinen Fall aussitzen können. Vorher geht man eher in die Insolvenz. Es steht außer Frage das man sanieren muss. Aber dein oben beschriebener Fall kann und wird dort nicht eintreten.

Wie gesagt, ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Rein menschlich möchte ich auch nicht, dass jemand seinen Job verliert. Immerhin haben wir aktuell (noch) einen Fachkräftemangel und die Qualifikationen eines Stahlarbeiters kann man auch sicher in Konstruktion und Handwerk gebrauchen (eine Vermittlung in andere Betriebe, vielleicht sogar mit weniger körperlichen Anstrengungen, würde ich unheimlich begrüßen). Ich werde die nächsten Monate ausgiebig die Situation verfolgen.
.Bundy.
.Bundy., 28.11.2024 21:12 Uhr
4
Streiken kann man gegen diese Politik. Wo sind die Importzölle auf billigen Stahl, wo ist die Energiepreisunterstützung, wo ist der Bürokratieabbau, die Steuererleichterung usw. Als ob die nicht wussten, was passieren wird, wenn man dahingehend nichts unternimmt.
O
OhjeOhje, 28.11.2024 21:10 Uhr
1

Na da werden sich deine Kinder freuen in ein paar Jahren 😂

Die freuen sich jetzt schon. 700€ in 4 Wochen. Und das war nur der Anfang. Ende Januar sind wir schon über 5€.
Jannemann
Jannemann, 28.11.2024 21:08 Uhr
0

P.S. IG Metall finanziert sich nur durch zahlende und nicht durch streikende Mitglieder. Die Arbeitsniederlegung wird inzwischen üblicherweise verwendet, um ein höheres Einkommen (auch für die Gewerkschaft) zu erzielen. Die Betriebswirte der Gewerkschaft sind hinter den Kulissen doch bereits in Verhandlungen, bevor sie einen ewigen, teuren Streik finanzieren. Und nicht zu vergessen: Das Unternehmen spart dabei Geld.

Es streiken dort auch nicht Gewerkschaftsmitglieder. War schon immer so, und wird sich auch nicht ändern. Kohle und Stahl war schon immer eine andere Welt was das angeht. Erst recht die Herzaggregate in den Betrieben sind fest in Gewerkschaftshand. Es wird und kann nur ein gemeinsamer Konsens gefunden werden, der Arbeitgeber wird das auf keinen Fall aussitzen können. Vorher geht man eher in die Insolvenz. Es steht außer Frage das man sanieren muss. Aber dein oben beschriebener Fall kann und wird dort nicht eintreten.
OneFiveFive
OneFiveFive, 28.11.2024 21:07 Uhr
0

Das muss auf europäischer Ebene geklärt werden. Mit der CO2 Bepreisung wird es keine Hochöfen mehr in Europa geben. Kein europäischer Stahlhersteller kann zu dem jetzigen politischen Umfeld überleben. Der einzige der läuft ist Voest, aber die sind super klein. Dann muss man eben alles in China kaufen. Betrifft jedes Auto, Zug, Flugzeug, Waschmaschine, Brücke, Haus, Konserve und vieles mehr.

So wie Spielzeug, Elektronik und Kleidung. Korrekt! Denn in China sind Arbeiter günstig und nichts wert. Ebenso sind durch die niedrigen Löhne, viele Dinge vergleichsweise günstig. Europa hat sehr lange auf Kosten der 3. Welt gelebt, nun nimmt es Stück für Stück ab. Fairniss müssen hier jedoch erstmal die Mitarbeiter bezahlen.
G
Gast-766086800, 28.11.2024 21:04 Uhr
0

Habe meinen Kindern jeweils 1000 Stück zu 3,20€ ins Depot gelegt. Das wird ihnen in einigen Jahren das Auslandssemester finanzieren ( + viel Taschengeld) Nur Geduld. Allein TKMS wird in Zukunft das doppelte der momentanen Marktkapitalisierung bringen.

Das sichert dir sicher zügig einen Platz im Heim .
Jannemann
Jannemann, 28.11.2024 21:04 Uhr
0

Ja, es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft. Mir persönlich ist es egal, wie sich das Unternehmen stabilisiert. Eine Sanierung einer sterbenden Industrie, finde ich lobenswert, aber auch ziemlich riskant. Aktuell ist das Welt-politische Klima dem Stahl leider nicht zuträglich. Die Grünen sind inzwischen so verhasst, dass sie nur noch in die Bundesregierung rutschen, um die AFD nicht eintreten zu lassen. Der Druck des Auslands ist enorm. Da sehe ich persönlich für die Belegschaft von Thyssen schwarz. Aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.

Das muss auf europäischer Ebene geklärt werden. Mit der CO2 Bepreisung wird es keine Hochöfen mehr in Europa geben. Kein europäischer Stahlhersteller kann zu dem jetzigen politischen Umfeld überleben. Der einzige der läuft ist Voest, aber die sind super klein. Dann muss man eben alles in China kaufen. Betrifft jedes Auto, Zug, Flugzeug, Waschmaschine, Brücke, Haus, Konserve und vieles mehr.
f
freedomisthegoa, 28.11.2024 21:01 Uhr
0

Habe meinen Kindern jeweils 1000 Stück zu 3,20€ ins Depot gelegt. Das wird ihnen in einigen Jahren das Auslandssemester finanzieren ( + viel Taschengeld) Nur Geduld. Allein TKMS wird in Zukunft das doppelte der momentanen Marktkapitalisierung bringen.

Na da werden sich deine Kinder freuen in ein paar Jahren 😂
OneFiveFive
OneFiveFive, 28.11.2024 21:00 Uhr
0
P.S. IG Metall finanziert sich nur durch zahlende und nicht durch streikende Mitglieder. Die Arbeitsniederlegung wird inzwischen üblicherweise verwendet, um ein höheres Einkommen (auch für die Gewerkschaft) zu erzielen. Die Betriebswirte der Gewerkschaft sind hinter den Kulissen doch bereits in Verhandlungen, bevor sie einen ewigen, teuren Streik finanzieren. Und nicht zu vergessen: Das Unternehmen spart dabei Geld.
OneFiveFive
OneFiveFive, 28.11.2024 20:57 Uhr
0

Wird zu 100% so nicht passieren. Daher ist es auch egal. Ich schwöre feierlich es legen alle die Arbeit nieder bei diesem Szenario. Egal welcher Standort. Alle 27000 Mitarbeiter.

Ja, es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft. Mir persönlich ist es egal, wie sich das Unternehmen stabilisiert. Eine Sanierung einer sterbenden Industrie, finde ich lobenswert, aber auch ziemlich riskant. Aktuell ist das Welt-politische Klima dem Stahl leider nicht zuträglich. Die Grünen sind inzwischen so verhasst, dass sie nur noch in die Bundesregierung rutschen, um die AFD nicht eintreten zu lassen. Der Druck des Auslands ist enorm. Da sehe ich persönlich für die Belegschaft von Thyssen schwarz. Aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.
.Bundy.
.Bundy., 28.11.2024 20:55 Uhr
0
Ist das ein Wohlfahrtsbetrieb? Das würde dann auch die Reaktion der Grünen und Sozis erklären.
Jannemann
Jannemann, 28.11.2024 20:53 Uhr
0

Das kann die Gewerkschaft ja gerne tun. In diesem Szenario werden die Arbeitnehmer nämlich nicht mehr gebraucht. Sie sind obsolet und können auf Gewerkschaftskosten streiken, bis sie die Rente erhalten (natürlich mit starken Abzügen). Wenn das Unternehmen kleiner werden muss, dann wird es kleiner, egal welche Art der Mitbestimmung zählt. Und Betriebsschließungen lassen sich, auf diese Art, auch punktuell durchsetzen, so macht man einfach ein Werk nach dem anderen zu. Die festeingesessenen ziehen eh nicht gerne um und kündigen von sich aus, bevor sie pendeln müssen (so viel zu den Alten).

Wird zu 100% so nicht passieren. Daher ist es auch egal. Ich schwöre feierlich es legen alle die Arbeit nieder bei diesem Szenario. Egal welcher Standort. Alle 27000 Mitarbeiter.
OneFiveFive
OneFiveFive, 28.11.2024 20:50 Uhr
0

Zum Glück würden die Mitarbeiter die Hütte dann vollständig lahmlegen. Ich glaube manche haben keine Ahnung welche Macht die Gewerkschaft in einem Montanmitbestimmten Unternehmen hat. Eher stellen alle die Arbeit ein und verlieren Ihren Job, als dieses Szenario zuzulassen. Die Belegschaft ist bereits überaltert und dann kündigt man alle jungen Leute. Wow, selten dümmeres gehört. 😂 Es geht darum das Unternehmen vernünftig zu restrukturieren und nicht zu zerstören. Macht auch bei TKMS keinen Sinn. Der Laden läuft schließlich.

Das kann die Gewerkschaft ja gerne tun. In diesem Szenario werden die Arbeitnehmer nämlich nicht mehr gebraucht. Sie sind obsolet und können auf Gewerkschaftskosten streiken, bis sie die Rente erhalten (natürlich mit starken Abzügen). Wenn das Unternehmen kleiner werden muss, dann wird es kleiner, egal welche Art der Mitbestimmung zählt. Und Betriebsschließungen lassen sich, auf diese Art, auch punktuell durchsetzen, so macht man einfach ein Werk nach dem anderen zu. Die festeingesessenen ziehen eh nicht gerne um und kündigen von sich aus, bevor sie pendeln müssen (so viel zu den Alten).
B
Blatter, 28.11.2024 20:47 Uhr
1
Die Baader Bank hat die Einstufung für ThyssenKrupp trotz des geplanten Stellenabbaus mit einem Kursziel von 5,40 Euro auf "Buy" bestätigt. Analyst Christian Obst sieht darin ein klares Signal, dass das Management entschlossen ist, Steel Europe zu verkleinern und zu einem eigenständigeren Stahlunternehmen umzubauen.
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