VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 55.453
C
ConstanzeFischerBüttge, Samstag 18:23 Uhr
1
Bei dem Linksruck,der doch recht unerwartet in dieser Höhe kam, können sich die Dinge schneller ãndern als wir uns das vorstellen können.
W
Woyzeck, Samstag 18:25 Uhr
1
Deutschland war schon kaum mehr zu ertragen. Jetzt hilft vielleicht wirklich nur noch auswandern.
C
ConstanzeFischerBüttge, Samstag 18:25 Uhr
1

Jetzt muss erstmal ordentlich gerechnet werden um zu ermitteln was das eigentlich in Euros bedeutet.

Die Linken wollen weit unter Marktwert enteignen. Auch wenn es grossen Hürden gibt. Das Momentum beim Wahlvolk liegt Links und teils bei der AFD
W
Woyzeck, Samstag 18:28 Uhr
0
Die türkische Gesellschaft wird dieses Land mittelfristig übernehmen. Deutsche sind isoliert, Türken haben eine Gemeinschaft.
C
ConstanzeFischerBüttge, Samstag 18:28 Uhr
0

Deutschland war schon kaum mehr zu ertragen. Jetzt hilft vielleicht wirklich nur noch auswandern.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, obschon ich dieses Land auch sehr mag ... In Teilen.
d
dieKöllner, Samstag 18:21 Uhr
0
Jetzt muss erstmal ordentlich gerechnet werden um zu ermitteln was das eigentlich in Euros bedeutet.
C
ConstanzeFischerBüttge, Samstag 18:21 Uhr
1

Wie realistisch ist eine Umsetzung? Obwohl die politische Debatte nach der Berlin-Wahl eskaliert ist, ist eine tatsächliche Umsetzung in der Praxis äußerst unwahrscheinlich. Es gibt drei massive Barrieren: [1] Der Widerstand des Bundes (Gegengesetz): Bundeskanzler Friedrich Merz und die schwarz-rote Bundesregierung gehen bereits massiv gegen die Berliner Pläne vor. Der Bund plant eine bundesrechtliche Rahmenregelung zum Schutz von Investitionen, die ein solches Landesgesetz de facto aushebeln soll. Zwar betonen Verfassungsrechtler und Justizministerin Stefanie Hubig, dass ein pauschales Bundesverbot wegen Artikel 15 GG juristisch „nicht trivial“ ist, doch der Bund wird den regulatorischen Rahmen maximal verengen. [1, 2, 3, 4] Die unbezahlbaren Kosten für Berlin: Selbst wenn Berlin deutlich unter Marktwert entschädigt, taxieren Experten die Kosten auf 7 bis 14 Milliarden Euro (der Senat ging ursprünglich sogar von bis zu 36 Milliarden Euro aus). Das hochverschuldete Land Berlin kann diese Summen kaum aufbringen, ohne an der Schuldenbremse zu scheitern oder den Landeshaushalt komplett zu blockieren. [1] Der Weg durch die Gerichte: Sollte das Berliner Abgeordnetenhaus tatsächlich ein konkretes Enteignungsgesetz beschließen, wird dieses sofort vor dem Bundesverfassungsgericht landen. Analysten und Ökonomen gehen davon aus, dass Karlsruhe ein Gesetz, das Privateigentum gezielt diskriminiert (indem es willkürlich Grenzen bei 3.000 Wohnungen zieht) und Entschädigungen weit unter Wert ansetzt, stoppen oder zumindest substanziell verändern würde. [1] Fazit Die Politik in Berlin besitzt über Artikel 15 GG theoretisch ein mächtiges Instrument, dessen rechtliche Grenzen jedoch völlig ungeklärt sind. Für Vonovia steht in Berlin fast ein Viertel des eigenen Portfolios auf dem Spiel. Realistisch ist eine Enteignung auf absehbare Zeit dennoch nicht. Investoren und Analysten werten das Risiko einer tatsächlichen Enteignung als gering. Was jedoch bleibt und der Wirtschaft schadet, ist eine jahrelange Rechts- und Regulierungsunsicherheit, die das Investitionsklima auf dem Berliner Wohnungsmarkt massiv bremst. [1, 2, 3]

Das kann es zeitlich verschieben, aber das Damoklesschwert einer Enteignungsphantasie bei grossen Teilen der Bevölkerung bleibt eine langfristige Belastung. Da würde ich nicht munter investieren.
O
Oskar2020, Samstag 18:21 Uhr
6
Für mich ist Fakt, dass sowohl Grüne als auch SPD ab sofort unwählbar sind. Wer solche Sachen unterstützt ist kein Demokrat und unterstützt nicht die Gesellschaftsform die ich am Besten finde.
BTCtrader
BTCtrader, Samstag 18:15 Uhr
0
Wie realistisch ist eine Umsetzung? Obwohl die politische Debatte nach der Berlin-Wahl eskaliert ist, ist eine tatsächliche Umsetzung in der Praxis äußerst unwahrscheinlich. Es gibt drei massive Barrieren: [1] Der Widerstand des Bundes (Gegengesetz): Bundeskanzler Friedrich Merz und die schwarz-rote Bundesregierung gehen bereits massiv gegen die Berliner Pläne vor. Der Bund plant eine bundesrechtliche Rahmenregelung zum Schutz von Investitionen, die ein solches Landesgesetz de facto aushebeln soll. Zwar betonen Verfassungsrechtler und Justizministerin Stefanie Hubig, dass ein pauschales Bundesverbot wegen Artikel 15 GG juristisch „nicht trivial“ ist, doch der Bund wird den regulatorischen Rahmen maximal verengen. [1, 2, 3, 4] Die unbezahlbaren Kosten für Berlin: Selbst wenn Berlin deutlich unter Marktwert entschädigt, taxieren Experten die Kosten auf 7 bis 14 Milliarden Euro (der Senat ging ursprünglich sogar von bis zu 36 Milliarden Euro aus). Das hochverschuldete Land Berlin kann diese Summen kaum aufbringen, ohne an der Schuldenbremse zu scheitern oder den Landeshaushalt komplett zu blockieren. [1] Der Weg durch die Gerichte: Sollte das Berliner Abgeordnetenhaus tatsächlich ein konkretes Enteignungsgesetz beschließen, wird dieses sofort vor dem Bundesverfassungsgericht landen. Analysten und Ökonomen gehen davon aus, dass Karlsruhe ein Gesetz, das Privateigentum gezielt diskriminiert (indem es willkürlich Grenzen bei 3.000 Wohnungen zieht) und Entschädigungen weit unter Wert ansetzt, stoppen oder zumindest substanziell verändern würde. [1] Fazit Die Politik in Berlin besitzt über Artikel 15 GG theoretisch ein mächtiges Instrument, dessen rechtliche Grenzen jedoch völlig ungeklärt sind. Für Vonovia steht in Berlin fast ein Viertel des eigenen Portfolios auf dem Spiel. Realistisch ist eine Enteignung auf absehbare Zeit dennoch nicht. Investoren und Analysten werten das Risiko einer tatsächlichen Enteignung als gering. Was jedoch bleibt und der Wirtschaft schadet, ist eine jahrelange Rechts- und Regulierungsunsicherheit, die das Investitionsklima auf dem Berliner Wohnungsmarkt massiv bremst. [1, 2, 3]
d
dieKöllner, Samstag 18:08 Uhr
0
Wo steht noch gleich der Kurs? 16,70
d
dieKöllner, Samstag 18:08 Uhr
0
Hab doch extra den Link hier gepostet
d
dieKöllner, Samstag 18:07 Uhr
0
Ja klar. Schaut euch den Stream selber an und bildet euch ne Meinung.
E
Earthman, Samstag 18:07 Uhr
0

Jede Menge Ausnahmen und erst ab 2029. Außerdem kommt das Bundesgesetz noch dazu und die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Leute Leute! Stellt mal die Schnappatmung ein.

Dein Wort in Gottes Ohr 👍
d
dieKöllner, Samstag 18:06 Uhr
1
Würde mich nicht wundern wenn die Börse das positiv beurteilt. Jetzt scheint es mal ne Roadmap und ne Timeline zu geben.
d
dieKöllner, Samstag 18:04 Uhr
4
Jede Menge Ausnahmen und erst ab 2029. Außerdem kommt das Bundesgesetz noch dazu und die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Leute Leute! Stellt mal die Schnappatmung ein.
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