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Kommentare 40.547
Bert1989,
09.10.2025 11:46 Uhr
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Die andere Frage ist doch „wer baut die ganzen Wohnungen“, ich denke der Bund hat kein Geld um da wirklich einzugreifen.
Stehen soviele Investoren Schlange wenn die Genehmigungsdauer sinkt?
Kann ich nicht einschätzen
goschi65,
09.10.2025 12:10 Uhr
0
Bau - Turbo gilt dann auch für Bestandsimmobilien also Umbau. Modernisierungen Aufstockung usw sehe das ganze schon sehr positiv
todi1,
09.10.2025 12:48 Uhr
0
Liveübertragung: Donnerstag, 9. Oktober, 11.30 Uhr
Der Bundestag entscheidet am Donnerstag, 9. Oktober 2025, nach halbstündiger Debatte über den Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung (21/781 neu) in einer vom Ausschuss geänderten Fassung (21/2109). In diesem Zuge soll auch über Entschließungsanträge von Bündnis 90/Die Grünen (21/2113) und AfD (21/2114) sowie über Änderungsanträge der Grünen (21/2111) und Linken (21/2112) entschieden werden.
Darüber hinaus liegt zu dem Tagesordnungspunkt ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (21/1084) vor. Zur Abstimmung hat der Haushaltsausschuss einen Bericht gemäß Paragraf 96 der Geschäftsordnung des Bundestages über die finanziellen Auswirkungen der Regelung (21/2110) abgegeben.
Abgestimmt wird zudem über einen Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Bauwende jetzt – Stadtumbau sozial, demokratisch und nachhaltig planen und gestalten“ (21/1753). Auch zu der Vorlage gibt es eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen (21/2109).
Gesetzentwurf der Bundesregierung
Mit der Neuregelung soll die Schaffung von Wohnraum in Deutschland deutlich beschleunigt werden. Als weitgehende Flexibilisierung für den Wohnungsbau wird die Einfügung eines neuen Paragrafen 246e in das Baugesetzbuch (BauGB) vorgeschlagen. Erlaubt werden soll damit ein Abweichen von bauplanungsrechtlichen Vorschriften. Wenn eine Kommune sich entscheide, diesen „Bau-Turbo“ anzuwenden, könnten zusätzliche Wohnungen bereits nach einer dreimonatigen Prüfung durch die Gemeinde zugelassen werden. Aufstellungen oder Änderungen von Bebauungsplänen sollen dann nicht mehr notwendig sein. Durch eine Anpassung des Paragrafen 31 Absatz 3 des Baugesetzbuches werde im Geltungsbereich eines Bebauungsplans mehr Wohnbebauung auch über die Vorgaben des Bebauungsplans hinaus ermöglicht, heißt es in dem Entwurf weiter. So könne beispielsweise in ganzen Straßenzügen durch Aufstockung, Anbauten oder Bauen in der zweiten Reihe neuer Wohnraum geschaffen werden.
Im unbeplanten Innenbereich soll über die bisher bestehenden Möglichkeiten hinaus auch dort die Neuerrichtung von Wohngebäuden ermöglicht werden, wo sie sich nicht in den Bebauungszusammenhang einfügen (Paragraf 34 Absatz 3b BauGB). Auch im Außenbereich soll einfacher neuer Wohnraum geschaffen werden können. Zudem soll mit innovativen Lärmschutzlösungen mehr Wohnbebauung als bisher in der Nähe von Gewerbebetrieben ermöglicht werden. In begründeten Fällen sollen daher Abweichungen von der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm zulässig sein. Zudem dürfe auch in zweiter Reihe gebaut werden, und Supermarkt-Gebäude könnten aufgestockt werden. Die kommunale Planungshoheit werde jedoch gewahrt. Der Bau-Turbo sei auf fünf Jahre befristet.
Mietwohnungen sollen auch weiterhin nicht ohne Weiteres zu Eigentumswohnungen umgewandelt werden können. Das sei ein wichtiges Instrument, um Mieter vor Verdrängung aus ihrem gewohnten Lebensumfeld zu schützen, wird erläutert. Deshalb werde der sogenannte Umwandlungsschutz in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt um fünf Jahre verlängert.
todi1,
09.10.2025 10:30 Uhr
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Vonovia arbeitet weiter am Turnaround. Einer der Schlüssel für das Gelingen ist eine Besserung der allgemeinen Situation am deutschen Immobilienmarkt. Die Vonovia-Führung hat sich dazu in den vergangenen Monaten mehrfach positiv geäußert. Ein Konkurrent des größten deutschen Wohnungskonzerns lässt nun aber aufhorchen.
Der Immobilienkonzern LEG kommt beim geplanten Verkauf von Wohnungen nur schleppend voran. „Langfristige Investoren halten sich im Augenblick weiter sehr stark zurück, was Investitionen in unseren Markt angeht“, sagte Unternehmenschef Lars von Lackum der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Zurückhaltung spiegele sich auch bei den Transaktionsvolumina im gesamten Immobiliensektor wider.
Von Lackum verwies auf die Zinseffekte der milliardenschweren Investitionen der Bundesregierung in Infrastruktur und Verteidigung, die die Finanzierungskosten am Kapitalmarkt weiter nach oben treiben. Zwar fänden einzelne Transaktionen statt, doch „keinesfalls in einem Umfang, den wir und viele weitere Marktteilnehmer am Anfang des Jahres erwartet hatten“, so der Manager.
Laut LEG lassen sich aktuell einzelne oder mehrere Mehrfamilienhäuser noch gut an deutsche Family Offices oder institutionelle Investoren verkaufen. Gefragt seien Immobilienpakete bis rund 50 Millionen Euro – für größere Portfolios fehle es an Interessenten.
Das zeigte sich auch beim Versuch, die von Brack Capital Properties (BCP) übernommenen rund 1.500 Wohnungen in Ostdeutschland im Paket zu veräußern. „Wir haben dies falsch eingeschätzt“, räumte von Lackum ein. Der überwiegende Teil dieser Objekte liegt in Leipzig. LEG hatte Anfang 2025 insgesamt 9.100 Wohnungen von der Adler Group übernommen.
LEG sieht sich zwar nicht unter Verkaufsdruck, hat das Portfolio aber aufgeteilt und will nun kleinere Pakete oder einzelne Häuser veräußern. In der ersten Jahreshälfte wechselten rund 1.800 Wohnungen den Besitzer – insgesamt stehen derzeit 5.000 Einheiten zum Verkauf.
Für den Immobiliensektor insgesamt ist die Entwicklung ein Warnsignal – auch für die Aktie von Vonovia, die beim AKTIONÄR weiter auf der Empfehlungsliste steht. Aber: Der DAX-Konzern selbst hat sich zuletzt zuversichtlich zur Marktlage geäußert und betont, dass sich die Stimmung in Teilen des Marktes stabilisiere. Zudem hat Vonovia seine geplanten Verkäufe bereits größtenteils abgeschlossen. Vielmehr setzt das Management nun wieder auf Zukäufe.
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Die jüngsten Aussagen von LEG dürften zwar auch bei Vonovia-Anlegern nicht gut ankommen. Der Konzern ist bei seinen Verkäufen jedoch bereits weiter als der Konkurrent. Sobald die Zinswende wieder fortschreitet, dürfte auch die Vonovia-Aktie wieder anspringen. Sie bleibt eine attraktive Turnaround-Spekulation.
todi1,
09.10.2025 10:20 Uhr
0
Ich bin nicht vor Computer aber am Wochenchart ziehst du eine Linie über die obere Kanone der Wochenkerzen 30.06. und 25.08. Und das ist die Wiederstandslinie. Wenn der Kurs am Tageschart darüber schliesst dann ist die Korrektur seit 30.06. fertig.
goschi65,
09.10.2025 10:05 Uhr
0
naja, Genehmigungsverfahren können theoretisch von 5 Jahren auf 2 Monate verkürzt werden wenn Städte und Kommunen mitmachen ist keine Pflicht.
Basiii,
09.10.2025 9:58 Uhr
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Ein kleines Puzzlestück, aber meiner Meinung nach bei weitem noch nicht ausreichend.Der Begriff „Turbo“ scheint hier etwas unpassend.Es muss noch der ultimative, super-duper Doppelwumms-Turbo gezündet werden. 😏.
Groot95,
09.10.2025 9:55 Uhr
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@Todi, wo siehst du die Widerstandslinie ?
Geldvermehrer,
09.10.2025 9:51 Uhr
1
Der Vonovia Chef hat Recht wenn er vor jahrzehntelangem Wohnungsmangel warnt. Aber reagiert die Politik? Nein.
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