VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 40.474
t
todi1, 28. Jan 9:58 Uhr
1
Bauwirtschaft steht vor einer Trendwende – und damit auch der stockende Wohnungsbau, der zu steigenden Mieten in den Städten beigetragen hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Laut der Studie wird das Bauvolumen in Deutschland 2026 erstmals seit fünf Jahren wieder real wachsen – um 1,7 Prozent. Für 2027 wird ein Anstieg um 3,4 Prozent prognostiziert. Haupttreiber ist der öffentliche Bau, der von Milliardeninvestitionen der Regierung in Straßen und Brücken profitiert, während der private Bau von Büro- und Fabrikgebäuden angesichts des Konjunkturabschwungs weiterhin schwach bleibt. Lichtblick für den angespannten Wohnungsmarkt „Der Tiefpunkt im Bauzyklus scheint überschritten zu sein“, schreibt Studienautorin Laura Pagenhardt. Die Erholung wird vor allem durch die Stabilisierung der Baupreise und Zinsen sowie durch Investitionen aus Sonderfonds für Infrastruktur und Klimaneutralität getragen. Das DIW rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum des Bauvolumens im öffentlichen Tiefbau um fast ein Zehntel. Auch der Wohnungsbau zieht nach Jahren der Krise wieder an. Das DIW rechnet für 2026 mit einem Anstieg des Bauvolumens um 2,4 Prozent, gefolgt von einem starken Zuwachs von 6,1 Prozent im Jahr 2027. Das Bauvolumen umfasst sowohl Neubauinvestitionen als auch Instandsetzungen. Nach dem Ukraine-Krieg geriet die Bauwirtschaft aufgrund stark gestiegener Zinsen und Kosten in eine Krise. Private Bauherren konnten sich ihre eigenen Häuser nicht mehr leisten, und Investoren verschoben ihre Bauvorhaben. Dies erhöhte den Druck auf die Wohnungsmärkte, insbesondere in den Städten, wo die Mieten Ende 2025 um mehr als vier Prozent stiegen – doppelt so schnell wie die Inflationsrate. Eine gesteigerte Bautätigkeit erleichtert in der Regel die Wohnungssuche. Die Krise im Bausektor, die seit dem Ende des Immobilienbooms 2022 anhält, ist einer der Gründe für die wirtschaftliche Stagnation in Deutschland. Eine Erholung im Baugewerbe würde die Wirtschaft daher ankurbeln. Laut DIW wird das Bauvolumen 2027 voraussichtlich erstmals die Marke von 600 Milliarden Euro überschreiten und damit fast ein Achtel der deutschen Wirtschaftsleistung ausmachen. Risiko steigender Preise Das DIW sieht jedoch die Gefahr, dass milliardenschwere staatliche Subventionen zu „unangemessenen Preiserhöhungen“ im Baugewerbe führen könnten. „Wenn die zahlreichen Investitionen hochspezialisierte Bauunternehmen an ihre Kapazitätsgrenzen bringen, könnte dies die Preissteigerungen erneut anheizen und die Dynamik bremsen“, so Studienmitautor Martin Gornig. Um zu verhindern, dass die öffentlichen Investitionen durch steigende Preise aufgezehrt werden, muss die zuletzt rückläufige Produktivität im Baugewerbe dringend gesteigert werden, beispielsweise durch Initiativen von Politik und Wirtschaft. Er plädiert für eine Taskforce zur Koordinierung der öffentlichen Investitionen.
w
windowsfenster, 28. Jan 9:55 Uhr
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Vonovia mit Outperformance ggü. dem DAX um ca. 1%. Damit hätten wir das für dieses Jahr auch schon abgehakt.
meineBörse72
meineBörse72, 28. Jan 9:41 Uhr
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Kauf ausgeführt 23,94 👍
Micha_Tradegate
Micha_Tradegate, 28. Jan 9:25 Uhr
1

Wann bricht dieser Zustand auf? Diese schwierige Phase endet meistens durch einen von zwei Auslösern: 1. Die "Kapitulation" der Zinsen: Wenn die Wirtschaft durch die hohen Zinsen so stark gebremst wird (Rezession), dass die Zentralbanken massiv eingreifen müssen (Quantitative Easing), knicken die Anleiherenditen ein. Das ist der Moment, in dem Vonovia massiv aufholt. 2. Gewöhnungseffekt: Wenn die Zinsen bei z.B. 3 % stagnieren und Vonovia zeigt, dass sie ihre Schulden auch bei diesem Niveau im Griff haben (durch Verkäufe und Cashflow), beginnt die Aktie langsam, den Abschlag zum Immobilienwert aufzuholen. Zusammenfassend: Gold zeigt dir gerade, dass "etwas im System brodelt". Vonovia ist wie ein festgebundenes Schiff: Der Wert (die Substanz) ist da, aber die Zins-Anker (Anleiherenditen) halten sie noch unter Wasser.

Deine beiden Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und logisch aufgebaut. Aber momentan agiert die Börse nicht logisch, sondern eher irrational. Das zeigt sich z.b. daran, dass meine Positionen in asiatischen Airlines trotz fallender Kerosinpreise und hohen Auslastungsquoten sinken statt steigen. Damit umzugehen ist ambitioniert und oft frustrierend. Vonovia müsste trotz der aktuellen Zinsproblematik eher bei 35€ statt bei 24€ stehen. Deshalb halte ich auch an meinem vierstelligen Bestand fest. Die Dividende sehe ich als sicher an.
Basiii
Basiii, 28. Jan 9:24 Uhr
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WTF!? Sorry, ich verstehe das alles nicht mehr. Casino

Die Situation ist derzeit so Volatil das man nicht mehr mitkommt und die Zusammenhänge sind echt verzwickt. Keiner weiß wie sich die Situation auflöst. Zu viele Variablen meiner Meinung nach.
g
goschi65, 28. Jan 9:19 Uhr
0

Das ist natürlich im Zusammenspiel mit ausländischen Anleihenverkäufen äußert problematisch für die künftige langfristige Refinanzierung der gigantischen US Staatsschulden. Wenn dann noch Öl und Gas zunehmend in lokalen Währungen statt prinzipiell in USD gehandelt werden, erwarte ich ein riesiges Problem. Was die USA wahrscheinlich militärisch zu lösen versuchen werden. Siehe Irak, Libyen und Venezuela, die alle weg wollten vom USD. China, Indien und Iran müssen da gewaltig aufpassen.

ja, das Vertrauen verschwindet und das ist ganz gefährlich.
w
windowsfenster, 28. Jan 9:16 Uhr
0
So wie die Aktie unterwegs ist, sollte sich Jerome heute Abend lieber zurückhalten.
Micha_Tradegate
Micha_Tradegate, 28. Jan 9:07 Uhr
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auch die US Bürger verkaufen ihre Anleihen und investieren in physisch hinterlegte Gold ETFs und die müssen das Geld auch in Gold anlegen. Aktuell sind dort sehr große Zuflüsse.

Das ist natürlich im Zusammenspiel mit ausländischen Anleihenverkäufen äußert problematisch für die künftige langfristige Refinanzierung der gigantischen US Staatsschulden. Wenn dann noch Öl und Gas zunehmend in lokalen Währungen statt prinzipiell in USD gehandelt werden, erwarte ich ein riesiges Problem. Was die USA wahrscheinlich militärisch zu lösen versuchen werden. Siehe Irak, Libyen und Venezuela, die alle weg wollten vom USD. China, Indien und Iran müssen da gewaltig aufpassen.
I
ITKlaus20, 28. Jan 9:04 Uhr
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WTF!? Sorry, ich verstehe das alles nicht mehr. Casino
Basiii
Basiii, 28. Jan 8:52 Uhr
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Die derzeitige Situation gut von Gemini zusammengefasst (Warum steigt Gold und Anleihen sinken nicht)
Basiii
Basiii, 28. Jan 8:50 Uhr
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Wann bricht dieser Zustand auf? Diese schwierige Phase endet meistens durch einen von zwei Auslösern: 1. Die "Kapitulation" der Zinsen: Wenn die Wirtschaft durch die hohen Zinsen so stark gebremst wird (Rezession), dass die Zentralbanken massiv eingreifen müssen (Quantitative Easing), knicken die Anleiherenditen ein. Das ist der Moment, in dem Vonovia massiv aufholt. 2. Gewöhnungseffekt: Wenn die Zinsen bei z.B. 3 % stagnieren und Vonovia zeigt, dass sie ihre Schulden auch bei diesem Niveau im Griff haben (durch Verkäufe und Cashflow), beginnt die Aktie langsam, den Abschlag zum Immobilienwert aufzuholen. Zusammenfassend: Gold zeigt dir gerade, dass "etwas im System brodelt". Vonovia ist wie ein festgebundenes Schiff: Der Wert (die Substanz) ist da, aber die Zins-Anker (Anleiherenditen) halten sie noch unter Wasser.
Hochkaufen
Hochkaufen, 28. Jan 8:48 Uhr
5

LTV wird ganz sicher unter 45%. https://www.vonovia.com/en/content/download/285114/14357010?version=6 Schaut mal Seite 17.!

Danke für den Link. Chat GPT sagt: Sehr gut, dass du den EPRA-NTA-Ausschnitt teilst – der ist zentral, um Vonovia rational einzuordnen und trennt Gefühl von Substanz. Ich erkläre dir kurz, klar und auf deine Situation bezogen, was diese Seite wirklich aussagt – und was sie nicht aussagt. 1️⃣ Die Kernaussage der Tabelle (extrem wichtig) EPRA NTA per Aktie: 44,72 € Aktueller Kurs Vonovia: ~24,10 € ➡️ Abschlag von rund 46 % auf den Substanzwert Das ist kein Rechenfehler, sondern der Marktpreis. 2️⃣ Warum ist der EPRA NTA trotz Krise stabil? Aus dem Bericht: EPRA NTA gesamt: Ende 2024: 37,216 Mrd € Sep 2025: 37,597 Mrd € (+1,0 %) EPRA NTA je Aktie: 45,23 € → 44,72 € (–1,1 %) 🔎 Interpretation: Der absolute Immobilienwert ist stabil Der leichte Rückgang pro Aktie kommt nicht aus Wertverlusten, sondern aus: Kapitalmaßnahmen mehr Aktien im Umlauf ➡️ Kein Substanzcrash, keine Neubewertungswelle nach unten. 3️⃣ Das Entscheidende: Der Markt preist NICHT die Immobilien ein Du hattest es selbst schon richtig formuliert: Vonovia korreliert nicht mit Immobilienpreisen, sondern mit Anleiherenditen. Diese Seite bestätigt das: Fair Values: seitwärts Baukosten: hoch Angebot: knapp Portfolio: nicht abgewertet ➡️ Der Kursabschlag ist rein makrogetrieben: Zinsniveau Renditen Währungsbewegungen Risikoaversion Nicht: ❌ Mieten ❌ Leerstände ❌ Immobilienpreise 4️⃣ Cashflow-Teil: unterschätzte Stärke Aus der Cashflow-Übersicht: Operativer Cashflow steigt 2024: 1.645 Mio € 2025: 1.948 Mio € ✅ Netto-Cashflow positiv Cashbestand steigt deutlich ➡️ Das heißt: Dividende ist nicht aus Luft Zinsen sind bedienbar Kein Liquiditätsstress Das ist kein angeschlagenes Unternehmen, sondern ein zyklisch gehasstes. 5️⃣ Warum bleibt der Kurs trotzdem niedrig? Weil der Markt aktuell denkt: „Der EPRA NTA ist nur dann etwas wert, wenn ich ihn auch refinanzieren kann.“ Solange: 10j-Bund > ~2,5–3,0 % langfristige Kreditzinsen hoch Euro stark ➡️ bleibt der Abschlag groß. Aber: Der Markt preist ein Dauerproblem ein, die Zahlen zeigen ein Zeitproblem.
w
windowsfenster, 28. Jan 8:45 Uhr
0
Haushaltskonsolidierung in Frankreich könnte der Grund sein, der Spread zwischen französischen und deutschen Renditen ist zuletzt stark gefallen
G
Groot95, 28. Jan 8:38 Uhr
1
Renditen fallen heute wieder stärker. sind jetzt auf Wochentief
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Groot95, 28. Jan 8:38 Uhr
0
Renditen fallen heute wieder stärker. sind jetzt auf Wochentief
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todi1, 28. Jan 8:32 Uhr
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LTV wird ganz sicher unter 45%. https://www.vonovia.com/en/content/download/285114/14357010?version=6 Schaut mal Seite 17.!
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