VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

22,39 EUR
-1,04 % -0,24
10:51:47 Uhr, Baader Bank
Knock-Outs auf Vonovia
Werbung
Mit Hebel
DZ Bank
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Kommentare 40.833
Bert1989
Bert1989, 21. Apr 12:05 Uhr
0

Vonovia betreibt aktuell eine riskante „Rosinenpickerei rückwärts“: Um Schulden zu tilgen, werden nicht die Problemimmobilien verkauft, sondern die Bestlagen. Da der Markt für schwache Standorte stagniert, landet das wertvolle Tafelsilber im Schaufenster. Das senkt zwar kurzfristig die Schuldenlast, schwächt aber langfristig die Qualität des Portfolios. Wer heute seine lukrativsten Bestände verscherbelt, rettet zwar die Bilanz, verliert aber das Rückgrat für künftige Erträge. Am Ende bleibt ein Bestand zurück, der zwar kleiner, aber qualitativ deutlich schlechter ist. Ich hätte mir vonseiten Vonovias ehrlichere Zugeständnisse gewünscht, wie etwa: „Wir haben ein Problem“ oder „Wir müssen die Dividende halbieren“. Stattdessen wird alles schöngeredet und als Erfolg verkauft, ganz wie bei unseren Politikern.

Hast du dazu eine Quelle? Sehe jetzt nicht wirklich die großen Qualitativen Unterschiede.
Bert1989
Bert1989, 21. Apr 9:59 Uhr
4

Und wer kann die Mieten noch bezahlen. Ein Rentner kaum noch. 4,1% Erhöhung ist ordentlich.

Allgemein sehr pauschal, vonovia verlangt meist unter 10€ der qm. Klar die Wohnungen sind jetzt nicht hochwertig aber es geht ja mal rein ums Mieten. Zudem frag ich mich immer woher das Recht auf mieten in einer Großstadt kommt? Wenn man innerhalb des Arbeitslebens wenig bis nix gespart hat muss halt im Alter abstriche machen.
T
Tuxxos, 21. Apr 9:43 Uhr
0

Und wer kann die Mieten noch bezahlen. Ein Rentner kaum noch. 4,1% Erhöhung ist ordentlich.

Hum? Das ist doch noch unter der Rentenanpassung von 4,24%
Golje
Golje, 21. Apr 8:53 Uhr
0

Immobilienbestand Bewertung: Im Jahr 2025 verkaufte Vonovia 2.333 Wohneinheiten mit einem Aufschlag von 31,8 % auf die aktuellen Bewertungen, was das erhebliche Potenzial des Verkaufs von Wohnungen an Privatanleger unterstreicht. Schulden: Vonovia soll jährlich 4mrd Schulden refinanzieren. Jetzt finanziert 8 Jährige Anleihen mit 4,3% Zinssatz mehr als die Fremdkapitalkosten von Vonovia in Höhe von 2,1 %. 4000x(0,043-0,021)=88m mehr Zinskosten. Vonovia steigert die Mieten jährlich 4,1%. 4900x0,041=200,9m mehr Mieteinnahmen. 200-88=112m plus bleibt bei Vonovia. So einfach und nicht überkomplizieren.

Und wer kann die Mieten noch bezahlen. Ein Rentner kaum noch. 4,1% Erhöhung ist ordentlich.
I
ITKlaus20, 21. Apr 8:35 Uhr
1

Vonovia betreibt aktuell eine riskante „Rosinenpickerei rückwärts“: Um Schulden zu tilgen, werden nicht die Problemimmobilien verkauft, sondern die Bestlagen. Da der Markt für schwache Standorte stagniert, landet das wertvolle Tafelsilber im Schaufenster. Das senkt zwar kurzfristig die Schuldenlast, schwächt aber langfristig die Qualität des Portfolios. Wer heute seine lukrativsten Bestände verscherbelt, rettet zwar die Bilanz, verliert aber das Rückgrat für künftige Erträge. Am Ende bleibt ein Bestand zurück, der zwar kleiner, aber qualitativ deutlich schlechter ist. Ich hätte mir vonseiten Vonovias ehrlichere Zugeständnisse gewünscht, wie etwa: „Wir haben ein Problem“ oder „Wir müssen die Dividende halbieren“. Stattdessen wird alles schöngeredet und als Erfolg verkauft, ganz wie bei unseren Politikern.

Wie kommst du denn da drauf!? Schau dir doch mal die Objekte an, die da zum Verkauf stehen 😉
P
Pauperis, 21. Apr 8:18 Uhr
0
Vonovia betreibt aktuell eine riskante „Rosinenpickerei rückwärts“: Um Schulden zu tilgen, werden nicht die Problemimmobilien verkauft, sondern die Bestlagen. Da der Markt für schwache Standorte stagniert, landet das wertvolle Tafelsilber im Schaufenster. Das senkt zwar kurzfristig die Schuldenlast, schwächt aber langfristig die Qualität des Portfolios. Wer heute seine lukrativsten Bestände verscherbelt, rettet zwar die Bilanz, verliert aber das Rückgrat für künftige Erträge. Am Ende bleibt ein Bestand zurück, der zwar kleiner, aber qualitativ deutlich schlechter ist. Ich hätte mir vonseiten Vonovias ehrlichere Zugeständnisse gewünscht, wie etwa: „Wir haben ein Problem“ oder „Wir müssen die Dividende halbieren“. Stattdessen wird alles schöngeredet und als Erfolg verkauft, ganz wie bei unseren Politikern.
Bert1989
Bert1989, 21. Apr 6:31 Uhr
0
Den Immobilienmarkt als ganzes würde ich mit Ausnahme der top 3-4 Städte meiden, aber Berlin sollte auf Jahrzehnte ein sicheres Pflaster sein
Bert1989
Bert1989, 21. Apr 6:21 Uhr
1

Das Problem ist, dass Vonovia rund 40 Milliarden Euro Schulden hat, von denen ein Teil in naher Zukunft refinanziert werden muss , allerdings zu deutlich höheren Zinsen als in den Jahren der Niedrigzinspolitik. Besonders kritisch sehe ich, dass Vonovia den eigenen Immobilienbestand selbst bewertet, anstatt ihn konsequent von unabhängigen externen Gutachtern prüfen zu lassen. Das schafft Spielraum für zu optimistische Annahmen. Gleichzeitig basiert ein Teil der Strategie offenbar auf der Hoffnung, dass die Zinsen wieder sinken. Dafür gibt es aktuell jedoch wenig belastbare Anzeichen, im Gegenteil,. Bei anhaltender Inflation oder weiteren globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten könnten die Zinsen sogar weiter steigen. Wenn Vonovia also gezwungen ist, neue Schulden zu deutlich höheren Zinsen aufzunehmen, während gleichzeitig die Immobilienpreise unter Druck geraten, entsteht ein gefährlicher Kreislauf: Sinkende Bewertungen schwächen die Bilanz, was zu einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit führen kann – und das wiederum verteuert die Finanzierung zusätzlich.

Das Problem ist die Einschätzung des Marktes den eingetragenen Immobilien Wert nicht heben zu können. Der Zinssatz kann erstmal egal sein wenn man keine neuen Schulden aufnehmen muss da Geld durch den Verkauf zur Verfügung stet. Der Nav (inklusive Schulden liegt bei 46€ pro Aktie und aktuell haben wir 24€. Aus rein wirtschaftlicher Sicht sollte man Immobilien verkaufen wenn es der Markt hergibt
t
todi1, 20. Apr 21:47 Uhr
1

Das Problem ist, dass Vonovia rund 40 Milliarden Euro Schulden hat, von denen ein Teil in naher Zukunft refinanziert werden muss , allerdings zu deutlich höheren Zinsen als in den Jahren der Niedrigzinspolitik. Besonders kritisch sehe ich, dass Vonovia den eigenen Immobilienbestand selbst bewertet, anstatt ihn konsequent von unabhängigen externen Gutachtern prüfen zu lassen. Das schafft Spielraum für zu optimistische Annahmen. Gleichzeitig basiert ein Teil der Strategie offenbar auf der Hoffnung, dass die Zinsen wieder sinken. Dafür gibt es aktuell jedoch wenig belastbare Anzeichen, im Gegenteil,. Bei anhaltender Inflation oder weiteren globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten könnten die Zinsen sogar weiter steigen. Wenn Vonovia also gezwungen ist, neue Schulden zu deutlich höheren Zinsen aufzunehmen, während gleichzeitig die Immobilienpreise unter Druck geraten, entsteht ein gefährlicher Kreislauf: Sinkende Bewertungen schwächen die Bilanz, was zu einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit führen kann – und das wiederum verteuert die Finanzierung zusätzlich.

Immobilienbestand Bewertung: Im Jahr 2025 verkaufte Vonovia 2.333 Wohneinheiten mit einem Aufschlag von 31,8 % auf die aktuellen Bewertungen, was das erhebliche Potenzial des Verkaufs von Wohnungen an Privatanleger unterstreicht. Schulden: Vonovia soll jährlich 4mrd Schulden refinanzieren. Jetzt finanziert 8 Jährige Anleihen mit 4,3% Zinssatz mehr als die Fremdkapitalkosten von Vonovia in Höhe von 2,1 %. 4000x(0,043-0,021)=88m mehr Zinskosten. Vonovia steigert die Mieten jährlich 4,1%. 4900x0,041=200,9m mehr Mieteinnahmen. 200-88=112m plus bleibt bei Vonovia. So einfach und nicht überkomplizieren.
P
Pauperis, 20. Apr 18:02 Uhr
0
Ich traue dem Braten nicht , vor allem nicht bei Vonovia. Eine kleine Position reicht mir erstmal. Eventuell kaufe ich nach, wenn der Kurs wieder im Bereich von 18 bis 20 Euro liegt.
P
Pauperis, 20. Apr 17:58 Uhr
1
Das Problem ist, dass Vonovia rund 40 Milliarden Euro Schulden hat, von denen ein Teil in naher Zukunft refinanziert werden muss , allerdings zu deutlich höheren Zinsen als in den Jahren der Niedrigzinspolitik. Besonders kritisch sehe ich, dass Vonovia den eigenen Immobilienbestand selbst bewertet, anstatt ihn konsequent von unabhängigen externen Gutachtern prüfen zu lassen. Das schafft Spielraum für zu optimistische Annahmen. Gleichzeitig basiert ein Teil der Strategie offenbar auf der Hoffnung, dass die Zinsen wieder sinken. Dafür gibt es aktuell jedoch wenig belastbare Anzeichen, im Gegenteil,. Bei anhaltender Inflation oder weiteren globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten könnten die Zinsen sogar weiter steigen. Wenn Vonovia also gezwungen ist, neue Schulden zu deutlich höheren Zinsen aufzunehmen, während gleichzeitig die Immobilienpreise unter Druck geraten, entsteht ein gefährlicher Kreislauf: Sinkende Bewertungen schwächen die Bilanz, was zu einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit führen kann – und das wiederum verteuert die Finanzierung zusätzlich.
G
Groot95, 20. Apr 13:39 Uhr
0

Danke, meine Rede. Hier geht es gefühlt nur noch um Trump wie in allen anderen Medien auch. Der Reiz dieses Forums ist es doch, sich spezifisch zu Vonovia auszutauschen.

An sich ja, nur solange es Politisch so auf der Welt läuft. Kann man sich spezifische Sachen sparen. die letzten 4 Quartalzahlen waren Top. Gewinnprognosen werden permanent verbessert und es passiert sich aufgrund der Ereignisse auf der Welt. Vonovia reagiert ja nur auf Zinsen und null auf Daten die das Unternehmen eigentlich betreffen
D
Dividendenilike, 20. Apr 9:28 Uhr
1

Schaut euch die schönen Innenstädte in Westdeutschland an...waren natürlich alles militärische Bombenziele 😆...haben dort Platz für Vonovia gemacht..um mal zurück zum Thema zu kommen hier...😅

Danke, meine Rede. Hier geht es gefühlt nur noch um Trump wie in allen anderen Medien auch. Der Reiz dieses Forums ist es doch, sich spezifisch zu Vonovia auszutauschen.
zinnwolfgang
zinnwolfgang, 20. Apr 9:25 Uhr
0

🤔

ExTag ist der 22.05.
T
Tuxxos, 20. Apr 8:39 Uhr
0

Vonovia ist hoch verschuldet, und das wirtschaftliche Umfeld bleibt ungewiss. Trotzdem spricht das Management immer noch von Wachstum – aber um welchen Preis? Stabilität und Sicherheit sollten jetzt Vorrang haben. Ein verantwortungsbewusstes Unternehmen würde in dieser Lage anders reagieren und nicht nach Lust und Laune die Aktionäre bedienen, während die Substanz auf dem Spiel steht

Hoch verschuldet klingt für mich so, als gäbe es keinen entsprechenden Gegenwert - hier übersteigt der Gegenwert die Schulden jedoch um das 2-3 Fache. Vonovia restrukturiert sein Portfolio auch durch Verkäufe, schüttet rund die Hälfte des Gewinns aus und verwendet den Rest zur Schuldentilgung. Steigende Zinsen können den Gewinn zwar beeinflussen, ihr Effekt ist aufgrund der langen Laufzeiten zeitlich gestreckt und wurde im Jahr 2025 durch laufende Tilgung und Mietwachstum auch derzeit noch überkompensiert (ca. +31 Mio € Zinsmehrkosten vs. rund +140 Mio € zusätzliche Mieteinnahmen). Das wirtschaftliche Umfeld bleibt für Vonovia sehr robust, insbesondere angesichts einer Wohnraumauslastung von rund 98 % und des andauernden Mangels an Wohnimmobilien.
G
Groot95, 20. Apr 8:31 Uhr
0
da freut man sich so ins Wochenende zu gehen bei dem Anstieg am Freitag. und Trump sorgt dafür das zum Börsenstart schon wieder alles weg ist.
Mehr zu diesem Wert
Thema
1 VONOVIA Hauptdiskussion
2 Vonovia
3 Vonovia SE Livetrading mit Nachweis im Profilbild
4 Zu hohe Mieten.
5 Fanclub Vonovia
Meistdiskutiert
Thema
1 RHEINMETALL Hauptdiskussion -6,31 %
2 DAX Hauptdiskussion -0,05 %
3 New Highland Critical Minerals Registered (A) Hauptdiskussion +58,04 %
4 Diginex -2,31 %
5 Plascred +3,98 %
6 ZALANDO Hauptdiskussion -0,17 %
7 VONOVIA Hauptdiskussion -0,82 %
8 ALLIANZ Hauptdiskussion -4,32 %
9 Investmentchancen +0,87 %
10 LANXESS Hauptdiskussion +3,98 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 RHEINMETALL Hauptdiskussion -6,43 %
2 New Highland Critical Minerals Registered (A) Hauptdiskussion +58,04 %
3 ZALANDO Hauptdiskussion -0,17 %
4 Plascred +3,98 %
5 Diginex -2,31 %
6 Investmentchancen +0,87 %
7 ALLIANZ Hauptdiskussion -4,32 %
8 VONOVIA Hauptdiskussion -1,04 %
9 LANXESS Hauptdiskussion +3,98 %
10 PLUG POWER Hauptdiskussion +0,04 %
Alle Diskussionen