VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 157.696
G
Gast-753161602, 09.07.2023 12:01 Uhr
1

Naja, aber es gleicht doch wohl nicht den Verlust aus, oder?

Ist aber doch sehr beeindruckend. Ich war im September mit einem Model 3 in den Alpen und war extrem erfreut über die Effizienz selbst auf krassesten Sepentinenstrecken. Von der Großglocknerhochalpenstraße rund 50 km Richtung Lienz und unten einige Kilometer mehr im Tank. Das schafft kein Verbrenner. :-) Bergauf braucht natürlich jedes Auto mehr Energie.
Palladio
Palladio, 09.07.2023 12:01 Uhr
0

Was mich beeindruckt Tesla hat hier in der Nähe Supercharger aufgestellt. Nicht nur 2 so wie andere sondern 16. Die kleckern eben nicht sondern klotzen voll rein um etwas voran zu bringen.

Und mit welchem Strom werden die beliefert?
MichelH
MichelH, 09.07.2023 12:00 Uhr
0
Was mich beeindruckt Tesla hat hier in der Nähe Supercharger aufgestellt. Nicht nur 2 so wie andere sondern 16. Die kleckern eben nicht sondern klotzen voll rein um etwas voran zu bringen.
Palladio
Palladio, 09.07.2023 11:58 Uhr
0
Wie gesagt, ich bin kein E-Verweigerer aber soooo viel umweltfreundlicher ist das E-Fahrzeug pauschal eben auch nicht. Ideal-Vorstellung ist ein Bewegungsradius von 250 km (hin und zurück 500km) mit Ladestation zu Hause und PV Anlage auf dem Dach in einem Land wo mindestens 70% im Jahr die Sonne scheint. Sobald man sein Fahrzeug an öffentlichen Ladestationen laden muss hat man keinen Einfluss darauf wo der Strom dort herkommt.
G
Gast-753161602, 09.07.2023 11:56 Uhr
0

Nicht ganz. Der i3 von BMW wurde leicht gebaut, weil man dachte man müsse Gewicht sparen. Tesla war das völlig egal, die Masse schiebt auch wieder bei der Rekuperation und liefert wieder Energie zurück.

Genau! Gewicht ist bei Verbrennern ein viel größeres Problem.
G
Gast-753161602, 09.07.2023 11:55 Uhr
0

Naja, immerhin will Elon seine unverkauften Teslas von China nach Deutschland verschiffen. Kostet ja auch viel Geld und ist total unökologisch.

Im Gegenteil. Tesla ist lange dabei, die Transporte zu optimieren. Inzwischen werden beispielsweise alle Model Y Varianten für Europa in Brandenburg gefertigt. Aber es mag in besonderen Situationen immer noch sinnvoll sein, solche Transporte durchzuführen. Allemal besser als europäische Verbrenner.
MichelH
MichelH, 09.07.2023 11:55 Uhr
0

Naja, aber es gleicht doch wohl nicht den Verlust aus, oder?

Nein, aber Rekuperation ist ein Teil den man noch weiter entwickeln könnte um beim Berg ab fahren wieder aufzuladen. Das können Verbrenner nicht, dort wird die ganze Energie an den Bremsscheiben verheizt.
Cardriver
Cardriver, 09.07.2023 11:55 Uhr
0
Ist das Verzweiflung?? Aber auch eine Frechheit den Europäischen Kunden gegenüber! Legt Vw jetzt noch drauf um ihre Autos an den Mann/Frau zubringen? https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/vw-id-3-rabatt-preis-china/
Palladio
Palladio, 09.07.2023 11:53 Uhr
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Nicht ganz. Der i3 von BMW wurde leicht gebaut, weil man dachte man müsse Gewicht sparen. Tesla war das völlig egal, die Masse schiebt auch wieder bei der Rekuperation und liefert wieder Energie zurück.

Ja schon, kommt halt immer darauf an welche Vergleiche man zieht. Golf wiegt je nach Ausstattung 1.200 - 1.500 kg, ID3 liegt eher bei 1.800 kg Die Sache ist auch: es gibt wohl kaum ein E-Fahrzeug welches unter 1.700 kg wiegt, bei den Verbrennern jedoch schon. Rekuperation ist natürlich ein Argument aber die Rückgewinnungsenergie muss man vorher auch erst reingesteckt haben - für mich etwas Mulchmädchenrechnung aber ok, ein E-Fahrzeug KANN immerhin rekuperieren, ein Verbrenner nicht.
G
Gast-753161602, 09.07.2023 11:51 Uhr
1

Ich wette meinen A.rsch darauf dass es irgendwann einen Dieselskandal 2.0 geben wird, der heißt halt dann „Kohlekraftwerkskandal“ 😆 Bin ja absolut FÜR das E-Fahrzeug aber es muss gewährleistet sein den Strom dafür absolut grün herzustellen, und den Wandel mit Bedacht und Zeit zu vollziehen und nicht von heute auf morgen. Funktionierende Verbrenner sollen bis zu ihrem natürlichen Ende fahren dürfen ohne vorzeitige Verschrottung und Austausch.

Dieselgate 2.0 ist längst im Gange. Welche Stromerzeugung E-Fahrer nutzen, haben sie ja ein Stück weit selbst in der Hand. Ökologischer ist es auch ohne dieses Bewusstsein. Man sollte endlich aufhören, peinliche Pseudoargumente für das Aufrechterhalten der Blockadehaltungen zu suchen.
McPie
McPie, 09.07.2023 11:51 Uhr
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Nicht ganz. Der i3 von BMW wurde leicht gebaut, weil man dachte man müsse Gewicht sparen. Tesla war das völlig egal, die Masse schiebt auch wieder bei der Rekuperation und liefert wieder Energie zurück.

Naja, aber es gleicht doch wohl nicht den Verlust aus, oder?
MichelH
MichelH, 09.07.2023 11:48 Uhr
1

… und von der Lithiumgewinnung in China, Südamerika und anderswo noch gar nicht zu sprechen👍 Hinzu kommt: Ein E-Fahrzeug wiegt 30-50% mehr als ein Verbrenner. Hat zwar deutlich weniger Einzelteile, aber die Batterie-Komponente haut hier voll rein. 30% mehr Gewicht heißt 30% mehr verbautes Material heißt 30% mehr Ressourcenverbrauch. Heißt 30% mehr Gewicht die bewegt werden müssen heißt 30% mehr Entsorgungs- und Recyclingsufwand am Ende. Und die meisten E-Fahrzeuge sind auch noch tendentiell eher große Fahrzeuge - in der Regel SUV. Ein 800 kg schwerer 75 PS Diesel-Golf Baujahr 2013 darf nicht mehr in die Innenstadt, ein 1,5 Tonnen E-SUV mit 350 PS aber schon. Ist es nachhaltig wenn der noch funktionierende Golf gegen ein neues, deutlich schwereres E-Fahrzeug das auch erst mit großem Material- und Energieaufwand hergestellt werden muss einzutauschen damit man gemessen am Auspuff „clean“ ist? Abgesehen davon ist damit der Golf auch nicht unbedingt damit aus der Welt. Der fährt sein restliches Leben dann irgendwo anders weiter, wo jemand ein billiges Auto braucht und keine Umweltzonen-Einschränkungen bestehen💁‍♂️

Nicht ganz. Der i3 von BMW wurde leicht gebaut, weil man dachte man müsse Gewicht sparen. Tesla war das völlig egal, die Masse schiebt auch wieder bei der Rekuperation und liefert wieder Energie zurück.
G
Gast-753161602, 09.07.2023 11:46 Uhr
1

… und von der Lithiumgewinnung in China, Südamerika und anderswo noch gar nicht zu sprechen👍 Hinzu kommt: Ein E-Fahrzeug wiegt 30-50% mehr als ein Verbrenner. Hat zwar deutlich weniger Einzelteile, aber die Batterie-Komponente haut hier voll rein. 30% mehr Gewicht heißt 30% mehr verbautes Material heißt 30% mehr Ressourcenverbrauch. Heißt 30% mehr Gewicht die bewegt werden müssen heißt 30% mehr Entsorgungs- und Recyclingsufwand am Ende. Und die meisten E-Fahrzeuge sind auch noch tendentiell eher große Fahrzeuge - in der Regel SUV. Ein 800 kg schwerer 75 PS Diesel-Golf Baujahr 2013 darf nicht mehr in die Innenstadt, ein 1,5 Tonnen E-SUV mit 350 PS aber schon. Ist es nachhaltig wenn der noch funktionierende Golf gegen ein neues, deutlich schwereres E-Fahrzeug das auch erst mit großem Material- und Energieaufwand hergestellt werden muss einzutauschen damit man gemessen am Auspuff „clean“ ist? Abgesehen davon ist damit der Golf auch nicht unbedingt damit aus der Welt. Der fährt sein restliches Leben dann irgendwo anders weiter, wo jemand ein billiges Auto braucht und keine Umweltzonen-Einschränkungen bestehen💁‍♂️

Wir hatten dir schon einmal erklärt: Ein Model 3 wiegt ziemlich genau soviel wie ein Audi A4. Braucht aber viel weniger Energie, ist viel sauberer, hat mehr Stauraum, ist sicherer, ist insgesamt deutlich günstiger. Bitte lass die Falschaussagen.
McPie
McPie, 09.07.2023 11:40 Uhr
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Ach du sprichst vom deutschen Markt. Geschenkt!

Naja, immerhin will Elon seine unverkauften Teslas von China nach Deutschland verschiffen. Kostet ja auch viel Geld und ist total unökologisch.
Palladio
Palladio, 09.07.2023 11:39 Uhr
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Ich wette meinen A.rsch darauf dass es irgendwann einen Dieselskandal 2.0 geben wird, der heißt halt dann „Kohlekraftwerkskandal“ 😆 Bin ja absolut FÜR das E-Fahrzeug aber es muss gewährleistet sein den Strom dafür absolut grün herzustellen, und den Wandel mit Bedacht und Zeit zu vollziehen und nicht von heute auf morgen. Funktionierende Verbrenner sollen bis zu ihrem natürlichen Ende fahren dürfen ohne vorzeitige Verschrottung und Austausch.
Palladio
Palladio, 09.07.2023 11:34 Uhr
1

Beim Dieselskandal waren auch andere Hersteller dabei. Das Problem wird mit Elektro Mobilität nicht mehr auftreten. Man muss aber auch so ehrlich sein, dass dann die Abgase eben in den Kohlekraftwerken produziert werden.

… und von der Lithiumgewinnung in China, Südamerika und anderswo noch gar nicht zu sprechen👍 Hinzu kommt: Ein E-Fahrzeug wiegt 30-50% mehr als ein Verbrenner. Hat zwar deutlich weniger Einzelteile, aber die Batterie-Komponente haut hier voll rein. 30% mehr Gewicht heißt 30% mehr verbautes Material heißt 30% mehr Ressourcenverbrauch. Heißt 30% mehr Gewicht die bewegt werden müssen heißt 30% mehr Entsorgungs- und Recyclingsufwand am Ende. Und die meisten E-Fahrzeuge sind auch noch tendentiell eher große Fahrzeuge - in der Regel SUV. Ein 800 kg schwerer 75 PS Diesel-Golf Baujahr 2013 darf nicht mehr in die Innenstadt, ein 1,5 Tonnen E-SUV mit 350 PS aber schon. Ist es nachhaltig wenn der noch funktionierende Golf gegen ein neues, deutlich schwereres E-Fahrzeug das auch erst mit großem Material- und Energieaufwand hergestellt werden muss einzutauschen damit man gemessen am Auspuff „clean“ ist? Abgesehen davon ist damit der Golf auch nicht unbedingt damit aus der Welt. Der fährt sein restliches Leben dann irgendwo anders weiter, wo jemand ein billiges Auto braucht und keine Umweltzonen-Einschränkungen bestehen💁‍♂️
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