VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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10:33:41 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Volkswagen (VW) Vz
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Kommentare 158.944
P
Pech32, Freitag 23:44 Uhr
0
Eine hypothetische Insolvenz der Volkswagen AG hätte katastrophale, historisch beispiellose Auswirkungen auf die gesamte deutsche Wirtschaft, das soziale Gefüge und die politische Stabilität. Als größter Autobauer des Landes gilt VW als das industrielle Rückgrat Deutschlands. [1, 2] Die konkreten Folgen würden sich in einer massiven Kettenreaktion über mehrere Bereiche erstrecken: 💥 Arbeitsmarkt und sozialer Kahlschlag Direkter Jobverlust: Bei VW arbeiten in Deutschland rund 120.000 Menschen directly. Ein Großteil dieser Arbeitsplätze an zentralen Standorten wie Wolfsburg, Emden, Zwickau oder Hannover stünde vor dem Aus. [1, 2, 3, 4] Der Domino-Effekt: Die Automobilindustrie hängt an einem dichten Netz aus Zulieferern, Dienstleistern, Logistikern und Handwerksbetrieben. Experten rechnen mit einem Multiplikatorfaktor von 4 bis 5. Das bedeutet: Bis zu 500.000 bis 700.000 Arbeitsplätze in ganz Deutschland wären akut bedroht. [1] Überlastung der Sozialsysteme: Die schlagartige Arbeitslosigkeit von Hunderttausenden gut bezahlten Fachkräften würde die Bundesagentur für Arbeit und die Rentenkassen in immense Bedrängnis bringen. 📉 Wirtschaftlicher Einbruch und Kaskaden-Insolvenzen BIP-Rückgang: Die Automobilbranche steuert etwa 4 bis 5 Prozent zur gesamten deutschen Wirtschaftsleistung (BIP) bei. Der Kollaps des Branchenriesen würde Deutschland sofort in eine schwere, langanhaltende Rezession stürzen. [1] Zulieferer-Sterben: Namhafte Zulieferer (wie Bosch, Continental oder ZF) sowie unzählige mittelständische Betriebe würden schlagartig ihre wichtigsten Großaufträge verlieren. Eine gigantische Welle von Folgeinsolvenzen wäre unvermeidbar. [1, 2, 3, 4] Konsumschock: Ganze Regionen – insbesondere in Niedersachsen und Sachsen – würden durch den Kaufkraftverlust der Bezieher von VW-Tarifgehältern wirtschaftlich austrocknen. 🏦 Staat und Finanzen Steuerausfälle in Milliardenhöhe: Bund, Länder und Kommunen würden Gewerbesteuern, Körperschaftsteuern und die Einkommensteuern der Beschäftigten in immenser Höhe verlieren. Fiskalische Krise in Niedersachsen: Das Land Niedersachsen ist Großaktionär (hält 20 % der Stimmrechte). Es würde nicht nur jährliche Dividendeneinnahmen im dreistelligen Millionenbereich verlieren, sondern müsste auch drastische Haushaltskürzungen vornehmen. [1, 2, 3] Systemisches Bankenrisiko: VW hat über seine Financial Services Sparte hunderte Milliarden Euro an Krediten, Leasingverträgen und Anleihen im Umlauf. Ein unkontrollierter Ausfall würde das europäische Finanzsystem erschüttern.
FlashTrader_
FlashTrader_, Freitag 22:47 Uhr
3
Nam ubi alii periculum vident, investitor occasionem videt. („Denn wo andere Gefahr sehen, sieht der Investor eine Gelegenheit.“) Schönes Wochenende zusammen!
chaknoris
chaknoris, Freitag 22:35 Uhr
1
Eamus in tenebras ut veritatem quaeramus ☝️
FlashTrader_
FlashTrader_, Freitag 22:25 Uhr
0
Warum VW an der Börse trotz starker Marken so günstig bewertet wird: • Komplexe Machtstruktur mit Porsche/Piëch-Familie, Land Niedersachsen, Katar und Arbeitnehmervertretern • Langsame Entscheidungsprozesse durch viele Interessengruppen • Zweifel, ob VW schnell genug auf Tesla, BYD und chinesische Tech-Konzerne reagieren kann • Softwareprobleme der letzten Jahre (Cariad) haben Vertrauen gekostet • Hohe Kostenstruktur im Vergleich zur Konkurrenz • Schwaches China-Geschäft und zunehmender Wettbewerbsdruck • Kritik an der Corporate Governance und mangelnder Unabhängigkeit im Aufsichtsrat • Rücktritt der unabhängigen Aufsichtsrätin Susanne Wiegand wurde von Investoren als Warnsignal gewertet • Sorge, dass die Konzernstruktur mit über 600.000 Mitarbeitern zu schwerfällig für das KI- und Softwarezeitalter ist VW kann Autos bauen. VW hat starke Marken. VW hat Kapital. Kann VW künftig genauso schnell entscheiden, innovieren und kosteneffizient produzieren wie Tesla, BYD oder Xiaomi? Genau daran entscheidet sich die Zukunft des Konzerns.
FlashTrader_
FlashTrader_, Freitag 22:22 Uhr
0
“Jedes Unternehmen stirbt irgendwann. Die Aufgabe des Managements ist es, diesen Tag möglichst weit nach hinten zu verschieben.” – Jeff Bezos (sinngemäß)
L
Lucius987, Freitag 22:16 Uhr
0

VW geht nicht Pleite

Warum nicht? Weil das Land Niederschlag drin ist? Wenn der Staat sein dringend benötigtes Geld für Ukraine, Renten etc benötigt dann ist dem Staat das Hemd näher als die Hose das glaub mal
L
Lucius987, Freitag 22:13 Uhr
1

Pan Am – Pleite: 04.12.1991 (Größte Fluggesellschaft der Welt) 40.000 Mitarbeiter | 7–8 Mrd. $ Umsatz Swissair – Pleite: 02.10.2001 (Prestige-Airline der Schweiz) 71.000 Mitarbeiter | 15 Mrd. CHF Umsatz Enron – Pleite: 02.12.2001 (7.-größtes Unternehmen der USA) 29.000 Mitarbeiter | 101 Mrd. $ Umsatz Lehman Brothers – Pleite: 15.09.2008 (Globale Investmentbank) 25.000 Mitarbeiter | 59 Mrd. $ Umsatz General Motors – Insolvenz: 01.06.2009 (Größter Autohersteller der Welt) 244.000 Mitarbeiter | 149 Mrd. $ Umsatz Kodak – Insolvenz: 19.01.2012 (Weltmarktführer für Fotografie) 145.000 Mitarbeiter (Höchststand) | 13+ Mrd. $ Umsatz Diese Unternehmen galten zu ihrer Zeit als praktisch unantastbar – trotzdem gingen sie pleite oder mussten Insolvenz anmelden. Eine Erinnerung daran, dass selbst die größten Marktführer nicht unverwundbar sind.

Nicht zu vergessen Grundig AG Insolvenz 2001 und 2003 Pleite. Zu Hochzeiten mindestens 50.000 Mitarbeiter. Gleiches Muster wie VW
FlashTrader_
FlashTrader_, Freitag 21:19 Uhr
1
Pan Am – Pleite: 04.12.1991 (Größte Fluggesellschaft der Welt) 40.000 Mitarbeiter | 7–8 Mrd. $ Umsatz Swissair – Pleite: 02.10.2001 (Prestige-Airline der Schweiz) 71.000 Mitarbeiter | 15 Mrd. CHF Umsatz Enron – Pleite: 02.12.2001 (7.-größtes Unternehmen der USA) 29.000 Mitarbeiter | 101 Mrd. $ Umsatz Lehman Brothers – Pleite: 15.09.2008 (Globale Investmentbank) 25.000 Mitarbeiter | 59 Mrd. $ Umsatz General Motors – Insolvenz: 01.06.2009 (Größter Autohersteller der Welt) 244.000 Mitarbeiter | 149 Mrd. $ Umsatz Kodak – Insolvenz: 19.01.2012 (Weltmarktführer für Fotografie) 145.000 Mitarbeiter (Höchststand) | 13+ Mrd. $ Umsatz Diese Unternehmen galten zu ihrer Zeit als praktisch unantastbar – trotzdem gingen sie pleite oder mussten Insolvenz anmelden. Eine Erinnerung daran, dass selbst die größten Marktführer nicht unverwundbar sind.
Dobby241
Dobby241, Freitag 20:24 Uhr
0

Und wieder ein idi... blockiert.

sprach der id iot und blockierte sich selbst
Ichundnichtdu
Ichundnichtdu, Freitag 20:23 Uhr
0
Und wieder ein idi... blockiert.
Dobby241
Dobby241, Freitag 20:22 Uhr
0

👍 Und bei 50 komme ich wieder.

du kommst nicht mal beim anderen geschlecht
Ichundnichtdu
Ichundnichtdu, Freitag 20:19 Uhr
0

VW geht nicht Pleite

👍 Und bei 50 komme ich wieder.
b
boersenheini, Freitag 19:34 Uhr
1

Die Zulieferer spart VW davor schon kaputt 🙄 und wer in der Branche tätig ist weiß auch: VW setzt längst auch auf Zulieferer aus dem Ausland.

Wenn VW mehr und mehr auf Zulieferer aus dem Ausland setzt, was spricht dann für einen VW ? Ich meine andere Hersteller setzen auch auf Zulieferer aus dem Ausland. Warum dann nicht gleich ein Auto aus dem Ausland mit Komponenten von ausländischen Zulieferern. Man kann es drehen und wenden wie man will. Die Lohn und Energiekosten sind nicht mehr wettbewerbsfähig. Und je mehr Komponenten von Zulieferern aus dem Ausland kommen, desto weniger zählt die Aussage die Lohnkosten machen nur 10 - 15 % der Kosten eines Autos aus. Irgendwo müssen die hohen Kosten bei VW ja liegen.
Palzwoi
Palzwoi, Freitag 19:31 Uhr
2
VW geht nicht Pleite
Palzwoi
Palzwoi, Freitag 19:31 Uhr
0
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/vw-zukunft-in-osnabrueck-gespraeche-mit-ruestungsindustrie-laufen,vw-1090.html
V
Vividfantas, Freitag 17:54 Uhr
1
Ihr bekommt hier euer Bürgergeld also Fahrt Deutsche Autos. ☝️
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