NEU!
PortfolioPlus - Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
1,4 Billionen Dollar im Risiko

Dieser Prozess könnte Facebook und Instagram grundlegend verändern 18.08.2026, 17:51 Uhr Jetzt kommentieren: 0

1,4 Billionen Dollar im Risiko: Dieser Prozess könnte Facebook und Instagram grundlegend verändern
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Foto von Julio Lopez
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Meta Platforms (A) 472,80 EUR -3,79 % L&S Exchange

Vier Bundesstaaten führen das Verfahren

Kalifornien, Colorado, Kentucky und New Jersey treiben das aktuelle Verfahren gegen Meta voran. Insgesamt hatten 29 Bundesstaaten den Konzern bereits 2023 verklagt, weitere Fälle sollen später verhandelt werden. Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe des unlauteren Wettbewerbs sowie mögliche Verletzungen der Privatsphäre von Kindern. Anders als bei früheren Streitigkeiten über einzelne Inhalte richtet sich der Angriff direkt gegen das Produktdesign von Facebook und Instagram.

Funktionen für Jugendliche im Fokus

Die Kläger werfen Meta vor, Funktionen eingesetzt zu haben, die Kinder und Jugendliche möglichst lange auf den Plattformen halten. Gefordert werden unter anderem strengere Alterskontrollen, Einschränkungen bestimmter Tracking-Methoden und mögliche Änderungen am „Infinite Scroll“. Auch die Löschung von KI-Algorithmen, die mit Kinderdaten trainiert wurden, steht im Raum. Meta weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet die finanziellen Forderungen als maßlos unverhältnismäßig.

Theoretisch 1,4 Billionen Dollar Strafe

Nach Unternehmensangaben könnten sich die Sanktionen im Extremfall auf bis zu 1,4 Billionen Dollar belaufen, umgerechnet rund 1,18 Billionen Euro. Die Summe ergibt sich aus den maximal möglichen Strafen je minderjährigem Nutzer und Tag. Rechtsexperten halten eine tatsächliche Belastung in dieser Größenordnung jedoch für äußerst unwahrscheinlich. Dennoch würde bereits ein Bruchteil davon Meta finanziell und strategisch erheblich treffen.

Zuckerberg und Mosseri als Zeugen

Im Verfahren werden Mark Zuckerberg und Instagram-Chef Adam Mosseri als Zeugen erwartet. Auch frühere Meta-Mitarbeiter könnten aussagen, während interne Dokumente öffentlich werden könnten. In solchen Unterlagen hatten Mitarbeiter bereits die Aussage „Instagram ist eine Droge!“ festgehalten. Meta musste in diesem Jahr zudem bereits rund eine Milliarde Dollar, umgerechnet ungefähr 844 Millionen Euro, an Strafzahlungen leisten.

Urteil könnte Geschäftsmodell treffen

In New Mexico kamen Anfang August zu einer Zivilstrafe von 375 Millionen Dollar, umgerechnet rund 317 Millionen Euro, weitere 567 Millionen Dollar, umgerechnet rund 479 Millionen Euro, hinzu. Insgesamt entspricht das 942 Millionen Dollar oder ungefähr 795 Millionen Euro. Neben finanziellen Sanktionen drohen Meta vor allem verpflichtende Produktänderungen bei Facebook und Instagram. Die Meta Platforms (A) Aktie notiert bei 478,15 EUR, die Marktkapitalisierung beträgt 1.053,3 Mrd. EUR, die Dividendenrendite 0,36 % und das KGV 17,87.

Bn-Redaktion/ar
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,91
Hebel: 18,16
mit starkem Hebel
Ask: 11,28
Hebel: 5,22
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: BD37MY BD06HM. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer