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Milliarden-Deals aus China, Lieferprobleme und neue Zollrisiken 30.12.2025, 11:57 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Airbus: Milliarden-Deals aus China, Lieferprobleme und neue Zollrisiken
© Symbolbild von Efrem Efre auf Pexels
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Großaufträge aus China – Milliardenvolumen mit Signalwirkung

Ein zentrales positives Signal kommt aus Asien. Zwei chinesische Fluggesellschaften planen den Kauf von Airbus-Jets im Wert von bis zu 82 Milliarden US-Dollar.
Solche Bestellungen stärken nicht nur den Auftragsbestand, sondern unterstreichen auch Airbuses strategische Position im chinesischen Markt – einem der wichtigsten Wachstumsregionen der Luftfahrt.

Gleichzeitig zeigen weitere Verträge, etwa Liefervereinbarungen mit asiatischen Airlines, dass Airbus international gefragt bleibt, auch wenn Boeing zuletzt bei den Nettoaufträgen die Nase vorn hatte.

Militär- und Spezialflugzeuge – stabile zweite Säule

Neben der zivilen Luftfahrt punktet Airbus auch im Verteidigungsbereich. Spanien bestellte zuletzt 18 C295-Transportflugzeuge, um seine Flotte zu modernisieren. Solche Aufträge sind für Airbus besonders attraktiv, da sie langfristige Einnahmen und eine gewisse Unabhängigkeit von zyklischen Schwankungen im Passagiergeschäft bieten. Auch andere staatliche Kunden setzen weiterhin auf Airbus, was die Diversifikation des Konzerns stärkt.

Lieferprobleme – Engpass bleibt der größte Bremsklotz

Trotz voller Auftragsbücher kämpft Airbus weiterhin mit Produktions- und Lieferproblemen. Verzögerungen bei Zulieferern und Personalmangel bremsen den Ausstoß. Medienberichte sprechen davon, dass Airbus Mühe hat, seine Auslieferungsziele für das laufende Jahr zu erreichen.
Für Investoren ist das kritisch, denn erst ausgelieferte Flugzeuge generieren Cashflow. Solange sich diese Engpässe nicht nachhaltig auflösen, bleibt das Risiko erhöhter Volatilität bestehen.

Zollrisiken – politische Unsicherheit kehrt zurück

Zusätzlichen Druck erzeugen politische Faktoren. Airbus warnte zuletzt, dass mögliche Zölle zwischen den USA, Mexiko und Kanada die Produktionsleistung in Nordamerika beeinträchtigen könnten. Solche Maßnahmen würden Lieferketten verteuern und die Kostenstruktur belasten. Für einen global aufgestellten Konzern wie Airbus sind Handelskonflikte ein ernstzunehmender Risikofaktor, auch wenn die Auswirkungen derzeit noch schwer quantifizierbar sind.

Marktstimmung – Optimismus mit klaren Vorbehalten

In Anlegerforen zeigt sich ein gemischtes Bild. Viele Investoren verweisen auf den enormen Auftragsbestand und sehen Airbus langfristig gut positioniert. Andere warnen, dass operative Probleme und politische Risiken den Kurs kurzfristig belasten könnten. Die Zone um 190 bis 200 EUR gilt als wichtige Entscheidungsmarke, an der sich die Richtung der Aktie ablesen lässt.

Ausblick – Umsetzung entscheidet über die Bewertung

Die kommenden Quartale werden zeigen, ob Airbus seine Produktionsprobleme weiter in den Griff bekommt und neue Aufträge effizient abarbeiten kann. Gelingt dies, dürfte der Markt den Fokus wieder stärker auf den vollen Auftragsbestand legen. Bleiben Verzögerungen bestehen, könnte selbst eine hohe Nachfrage den Kurs nicht dauerhaft stützen.

Fazit – Airbus bleibt gefragt, aber unter Druck

Airbus verfügt über eine starke Marktposition, milliardenschwere Aufträge und eine wachsende militärische Sparte. Doch bei 196 EUR preist der Markt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken ein. Lieferengpässe und politische Unsicherheiten bleiben die größten Stolpersteine.
Für Anleger lautet die zentrale Frage: Kann Airbus seine operative Umsetzung so verbessern, dass aus Rekordaufträgen auch verlässlich steigende Erträge werden?

Bn-Redaktion/pl
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