Anzeige
+++Geheime Kupferaktie: Kupfer auf Rekordhoch – steht dieser geheime Junior-Explorer jetzt vor einer Neubewertung?+++
PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Aktienmärkte

Aktienmärkte trotz Nahost-Konflikt im Aufwind – Wie lange hält die Erholung? 17.06.2025, 14:35 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Aktienmärkte: Aktienmärkte trotz Nahost-Konflikt im Aufwind – Wie lange hält die Erholung?
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Symbolbild von Amrulqays Maarof auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DAX 26.136,00 PKT +0,07 % Lang & Schwarz
US 30 53.294,69 PKT +0,95 % Ariva Indikation
US 500 7.677,99 PKT +0,40 % Ariva Indikation

Börsen stabilisieren sich nach kurzer Panik

Die internationalen Aktienmärkte haben nach einer kurzen Schockphase infolge der jüngsten Eskalation im Nahen Osten rasch wieder Stabilität gefunden. An der Wall Street beendete der Dow Jones am Montag mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 42.515 Punkten den Handel. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte ein Wachstum von 0,9 Prozent und schloss bei 6.033 Punkten. Noch stärker stieg der Nasdaq, der um 1,5 Prozent auf 19.701 Zähler zulegte. Analyst Chris Zaccarelli von Northlight Asset Management fasst die Stimmung zusammen: „Der Markt hat bereits einige der schlimmsten Befürchtungen eingepreist und nutzt jetzt die Gelegenheit, bei niedrigeren Kursen einzusteigen.“

Israels Angriff auf das iranische Regime: Börsen kurzfristig erschüttert

Zuvor hatte Israels Präventivschlag gegen das iranische Regime weltweit zu einem kurzfristigen Einbruch an den Aktienmärkten geführt. Der deutsche Leitindex DAX verlor zunächst 1,4 Prozent. Jochen Stanzl, Marktanalyst bei CMC Markets, sprach von erheblichen Unsicherheiten durch den Konflikt, der unerwartet eskalierte: „Zunächst einmal sind das sehr schlechte Nachrichten. Es ist noch sehr viel unbekannt zu diesem Zeitpunkt. Informationen aus israelischen Medien zufolge könnten die Kampfhandlungen zwei Wochen dauern. Das ist eine Perspektive, wo man erstmal nicht mehr planen kann. Und das ist typischerweise etwas, das mit Kursverlusten, mit hohen Schwankungen einher geht.“

Ölpreise zunächst sprunghaft gestiegen

Die unmittelbare Reaktion an den Rohstoffmärkten war dramatisch: Die Ölpreise sprangen zeitweise um zwölf Prozent in die Höhe. Etwa ein Drittel der globalen Ölproduktion stammt aus dem Nahen Osten. Jede Eskalation dort wirkt sich sofort auf den globalen Ölpreis aus. Besonders sensibel reagieren Märkte auf mögliche Blockaden von Schlüsseltransportrouten wie der Straße von Hormus, durch die täglich etwa ein Drittel des weltweit auf dem Seeweg gehandelten Erdöls fließt.

Konjunkturrisiken durch mögliche Blockaden

Ricardo Evangelista von ActivTrades warnt, dass jede ernsthafte Behinderung des Öltransports dramatische Auswirkungen auf die globale Wirtschaft hätte. Zwar wären die Auswirkungen eines Totalausfalls der iranischen Ölexporte relativ begrenzt, da der Iran nur vier Prozent der globalen Produktion beisteuert. Kritischer wäre jedoch eine Blockade der Straße von Hormus, die auch Lieferungen anderer Golfstaaten beträfe. Eine Sperrung dieser Route hätte unmittelbare Konsequenzen für Ölimporteure, insbesondere in Asien.

Steigende Preise belasten Verbraucher

Deutsche Verbraucher bekommen bereits die Folgen steigender Energiepreise zu spüren. Laut ADAC stieg der Preis für Super E10 innerhalb weniger Tage von 1,668 Euro auf 1,749 Euro pro Liter, Diesel von 1,550 Euro auf 1,639 Euro. Auch Heizöl verteuerte sich deutlich: Laut Verivox liegt der Preis aktuell bei rund 94 Euro pro 100 Liter, gegenüber 87 Euro im Mai.

Droht eine neue Inflationswelle?

Sollten die Ölpreise weiter steigen oder gar die Schwelle von 100 US-Dollar pro Barrel überschreiten, könnten sich ernste Folgen für die globale Konjunktur ergeben. Deutsche-Bank-Experte George Saravelos hält sogar Preise über 120 US-Dollar für möglich. Neil Wilson von Saxo Markets warnt: „Eine Sperrung der Straße von Hormus könnte zu erheblichen inflationären Druck führen. Zuletzt lag die Inflationsrate in Deutschland bei vergleichsweise niedrigen 2,1 Prozent, doch Analysten sehen eine reale Gefahr, dass hohe Energiepreise erneut zu einer Rezession führen könnten.

Risiko einer Stagflation steigt deutlich

Experten sehen zudem ein steigendes Risiko einer globalen Stagflation – einer Phase steigender Preise bei stagnierendem Wirtschaftswachstum. Mit der Eskalation im Nahen Osten erhöhe sich die Gefahr einer globalen Stagflation, betont Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank. Damit wären die Zentralbanken gezwungen, schwierige geldpolitische Entscheidungen zwischen Wachstum und Inflationsbekämpfung zu treffen.

Bn-Redaktion/ar
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 14,40
Hebel: 18,14
mit starkem Hebel
Ask: 3,52
Hebel: 7,42
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA54Y3 UP7PN6. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

13:59 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

13:30 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 14:59 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 14:42 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 8:46 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 8:42 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer