Anzeige
+++News-Bombe NurExone startet Human-Versuche vor FDA!+++
Apple

Neuer Geldregen für die Iren 08.01.2025, 10:17 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Apple
© Symbolbild
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Apple 236,53 EUR -0,08 % Lang & Schwarz

Milliardenregen für Irland: Apple-Nachzahlung sorgt für Rekordüberschuss

Irland verzeichnet einen massiven Haushaltsüberschuss dank einer milliardenschweren Steuernachzahlung von Apple. Mit insgesamt 11 Milliarden Euro, die der US-Tech-Gigant 2024 in die irische Staatskasse überwies, stieg das Plus auf beeindruckende 12,8 Milliarden Euro, wie das Finanzministerium in Dublin mitteilte. Die Zahlung ist das Ergebnis eines langjährigen Rechtsstreits mit der EU-Kommission über unzulässige Steuervergünstigungen.

Steuerstreit als Meilenstein für Irlands Finanzen

Die Nachzahlung resultiert aus einer EU-Entscheidung, die Apple zur Rückzahlung von Steuervergünstigungen aus den Jahren 2003 bis 2014 verpflichtete. Ursprünglich blockierten rechtliche Auseinandersetzungen die Rückflüsse, doch nun stützen die Milliarden den irischen Haushalt in einem Jahr, das ohnehin von Rekordeinnahmen geprägt war.

Körperschaftsteuern auf Rekordniveau

Das Jahr 2024 war für Irland ein besonders starkes Jahr in puncto Steuereinnahmen. Die Körperschaftsteuer, von der ein Großteil aus multinationalen Unternehmen stammt, stieg um satte 63,9 % auf ein Rekordhoch von 39,1 Milliarden Euro. Laut Finanzministerium kommen fast 75 % dieser Einnahmen von nur zehn Großkonzernen, darunter Apple, Google und Meta.

Irland hat sich durch seine steuerfreundliche Politik als europäisches Hauptquartier für viele Tech-Giganten etabliert, was die Wirtschaft stabil und krisenresistent erscheinen lässt.

Abhängigkeit birgt Risiken

Trotz der beeindruckenden Zahlen warnen Experten vor einer Überabhängigkeit von den Steuerbeiträgen der Tech-Branche. Das Economic and Social Research Institute (ESRI) bezeichnet diese Konzentration als potenzielles "strukturelles Risiko". Änderungen in den Steuerregelungen der USA oder der Einführung globaler Mindeststeuersätze könnten die Einnahmen empfindlich treffen.

Staatsfonds für die Iren

Um diesen Risiken entgegenzuwirken, plant die irische Regierung, einen Teil des Überschusses in einen strategischen Staatsfonds zu investieren. Finanzminister Michael McGrath erklärte: „Irland schwimmt derzeit im Geld, aber wir müssen langfristig denken und die Nachhaltigkeit sichern.“

Irlands Erfolgsgeschichte ist beeindruckend, doch sie zeigt auch die Schattenseiten einer einseitigen Abhängigkeit von globalen Konzernen. Ein kluger Umgang mit den Einnahmen wird entscheidend sein, um die Wirtschaft für künftige Herausforderungen zu wappnen.

Bn-Redaktion/ts
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,10
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 3,69
Hebel: 6
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: UL4YT5 UQ3CX4. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
News-Kommentare
Thema
1 Söder sieht Deutschland so stark unter Druck wie noch nie Hauptdiskussion
2 ROUNDUP/Merkel: 'Die Pandemie war eine demokratische Zumutung' Hauptdiskussion
3 Nach Reformen: Argentinien kehrt an den Finanzmarkt zurück Hauptdiskussion
4 ROUNDUP: Linke ebnet Weg zur Verabschiedung des Rentenpakets Hauptdiskussion
5 EU einig über Komplettverzicht auf Gas aus Russland Hauptdiskussion
6 Moskau erklärt Pokrowsk für erobert Hauptdiskussion
7 Trump hat sich für neuen Fed-Chef entschieden Hauptdiskussion
Alle Diskussionen
Weitere News

Gestern 14:58 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 11:04 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 10:22 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 7:50 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 7:44 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Freitag 19:11 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer