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Apple unter Druck

Neue Milliarden-Strafen aus Brüssel? 16.06.2025, 17:22 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Apple vor neuer Milliardenstrafe? EU droht mit täglichem Bußgeld wegen App-Store-Politik

EU setzt Apple erneut unter Druck

Apple Inc. steht erneut im Visier der EU-Wettbewerbshüter. Sollte das Unternehmen bis zum 26. Juni nicht auf zentrale Forderungen der Digital Markets Act (DMA) reagieren, droht ein neues Strafverfahren – inklusive möglicher Geldstrafen von bis zu 5 % des weltweiten durchschnittlichen Tagesumsatzes pro Tag bei Nichtbefolgung. Hintergrund ist der Vorwurf, dass Apple App-Entwickler daran hindert, ihre Kunden über günstigere Angebote außerhalb des App Stores zu informieren.

Bereits im April hatte Apple wegen Verstößen gegen den DMA eine Strafe von 500 Millionen Euro erhalten – am selben Tag wurde auch Meta Platforms mit einer Geldbuße von 200 Millionen Euro für sein „Zahl oder zustimmen“-Modell auf Instagram und Facebook belegt.

Apple wehrt sich gegen Vorwürfe

Apple verteidigte sich scharf gegen die Vorwürfe. Ein Sprecher kritisierte die EU-Regulierer: Diese würden ständig die Spielregeln ändern, was eine Einhaltung der DMA-Vorgaben unmöglich mache. Das Unternehmen investiere laut eigenen Angaben Hunderttausende Arbeitsstunden, um den europäischen Vorschriften gerecht zu werden.

Die EU-Kommission äußerte sich zurückhaltend. Man wolle nicht über etwaige nächste Schritte spekulieren, solange Apple noch die Möglichkeit habe, eine zufriedenstellende Lösung vorzulegen. Sollten die Verstöße aber nicht ausgeräumt werden, werde man sämtliche verfügbaren Regulierungsmaßnahmen nutzen.

Wiederholungstäter mit Milliardenrisiko

Die jetzige Eskalation folgt einer Reihe kostspieliger Auseinandersetzungen zwischen Apple und der EU. Allein im vergangenen Jahr wurde Apple zu einer Zahlung von 1,8 Milliarden Euro verurteilt, weil es Musikstreaming-Konkurrenten vom iPhone ausgeschlossen haben soll. Auch in früheren Verfahren hatte die EU bereits über 8 Milliarden Dollar an Strafzahlungen gegen Google verhängt und Apple zur Rückzahlung von 13 Milliarden Euro an Irland aufgefordert.

Weitere Verfahren trafen unter anderem Amazon wegen seiner Marktplatz-Plattform, sowie Apple selbst hinsichtlich der Nutzung seines NFC-Chips und Microsoft wegen Teams. Der Umgang mit dem DMA könnte für Apple damit zu einer strategischen Weichenstellung werden – mit direkten Auswirkungen auf das Geschäftsmodell im europäischen Markt.

Bn-Redaktion/ts
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