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Bald Billionenwertung dank High-NA-EUV? 20.03.2026, 13:53 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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ASML Holding 1.348,80 EUR +4,29 % Lang & Schwarz

High-NA-EUV markiert den nächsten Technologiesprung

Die Aussicht auf eine Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar rückt für ASML zunehmend in greifbare Nähe. Treiber dieser Entwicklung ist vor allem die nächste Generation der Lithografie: High-NA-EUV. Am 18. März hat das belgische Forschungszentrum imec ein EXE:5200-System erhalten – eines von weltweit weniger als einem Dutzend dieser Maschinen. Der Preis liegt bei rund 400 Millionen Dollar, die vollständige Qualifizierung ist bis Ende 2026 geplant.

Die technologische Bedeutung ist erheblich. Mit High-NA-EUV lassen sich Chipstrukturen erzeugen, die bis zu 66 Prozent kleiner sind als mit bisherigen Verfahren. Das eröffnet neue Möglichkeiten für KI-Prozessoren und Hochleistungsrechner. Die Installation bei imec ist Teil einer auf fünf Jahre angelegten Partnerschaft, unterstützt durch die EU sowie die Regierungen in Belgien und den Niederlanden.

Parallel dazu haben auch Intel, SK Hynix und Samsung entsprechende Systeme erhalten oder installiert. ASML-CEO Christophe Fouquet erwartet, dass die Technologie ab 2027 und 2028 in die Massenproduktion übergeht, während das Jahr 2026 noch der Feinabstimmung gemeinsam mit den Kunden dient.

Bewertung im Fokus: Wachstum bereits eingepreist?

Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 527 Milliarden Dollar Mitte März hat ASML innerhalb eines Jahres rund 89 Prozent an Wert zugelegt. Der Weg zur Billion bleibt zwar ambitioniert, erscheint laut Analysten jedoch erreichbar – vorausgesetzt, das Gewinnwachstum bleibt über mehrere Jahre hinweg zweistellig.

Der Blick richtet sich dabei verstärkt auf die Bewertung. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von 49,3 liegt deutlich über dem Zehn-Jahres-Median von 35,8. Auch das Forward-KGV von 39,8 signalisiert, dass ein erheblicher Teil der erwarteten Expansion bereits im Kurs enthalten ist. Damit verschiebt sich der Fokus stärker auf die tatsächliche Umsetzung der Wachstumspläne.

KI-Investitionen als struktureller Nachfragehebel

Rückenwind kommt aus dem KI-Sektor. Nvidia-CEO Jensen Huang stellte auf der GTC 2026 am 16. März eine Prognose von mindestens einer Billion Dollar für KI-Chipbestellungen bis 2027 in den Raum. Gleichzeitig planen Amazon, Microsoft, Google und Meta für 2026 Investitionen von rund 600 Milliarden Dollar, ein wesentlicher Anteil davon entfällt auf KI-Infrastruktur.

Für ASML bedeutet diese Dynamik eine steigende Nachfrage nach EUV-Systemen mit attraktiven Margen. Im vierten Quartal 2025 lagen die Nettobestellungen bei 13,2 Milliarden Euro, davon entfielen 7,4 Milliarden Euro auf EUV-Anlagen. Für 2026 stellt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro in Aussicht, bei einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent. Zudem soll die Dividende für 2025 auf 7,50 Euro je Aktie steigen, was einem Plus von 17 Prozent entspricht.

Mit jeder weiteren installierten High-NA-EUV-Anlage baut ASML seine technologische Führungsposition weiter aus. Entscheidend bleibt, wie schnell die Industrie die Systeme in die Hochvolumenfertigung überführt und damit die erwarteten Skaleneffekte realisiert.

Bn-Redaktion/aw
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