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ASML unter Druck

Abverkauf nach den Zahlen 16.10.2024, 09:33 Uhr Jetzt kommentieren: 0

ASML
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Name Aktuell Diff. Börse
ASML Holding 1.478,30 EUR +0,15 % Lang & Schwarz

ASML – Q3-Daten im Fokus

Etwas früher als erwartet kamen die Q3-Daten an die Öffentlichkeit. Das war aber nicht unbedingt der Grund dafür, dass die Aktie des niederländischen Anlagenbauers für die Chipindustrie ASML (WKN: A1J4U4 | ISIN: NL0010273215 | Ticker-Symbol: ASME) am gestrigen Dienstag einen gebrauchten Handelstag erwischte. Auch die Q3-Daten schickten die Aktie nicht auf Talfahrt. Es war der (nach unten) angepasste Ausblick der Niederländer auf 2025, der den Marktakteuren die Laune verhagelte.

ASML gab den Umsatz im 3. Quartal 2024 mit 7,467 Mrd. Euro an, nach 6,243 Mrd. Euro im 2. Quartal 2024. Der Nettogewinn  belief sich im aktuellen Berichtszeitraum auf 2,077 Mrd. Euro, nach 1,578 Mrd. Euro im 2. Quartal 2024. Das EPS (earnings per share) belief sich entsprechend auf 5,28 Euro, nach 4,01 Euro im 2. Quartal 2024. Für das Gesamtjahr 2024 erwartet ASML einen Umsatz in Höhe von 28 Mrd. Euro. So weit, so gut.

Ausblick auf 2025 belastet

ASML konkretisierte im Rahmen der Zahlenveröffentlichung die Prognose für 2025. Das Unternehmen erwartet nunmehr einen Umsatz in Höhe von 30 Mrd. Euro bis 35 Mrd. Euro. Zuvor ging man von einer Spanne von 30 Mrd. Euro bis 40 Mrd. Euro aus. Die Bruttomarge soll nun zwischen 51 Prozent und 53 Prozent betragen, nach einer zuvor erwarteten Spanne von 54 Prozent bis 56 Prozent.

Aktienkurs gerät ins Rutschen

Die ASML-Aktie wurde am gestrigen Dienstag mächtig gerupft. Kratzte sie am Vortag noch an der Marke von 800 Euro, fand sie sich gestern zwischenzeitlich an der eminent wichtigen Unterstützung von 670 Euro wieder. Die Vehemenz des Rücksetzers lässt für die kommenden Tage nicht viel Gutes erwarten. Sollte es für ASML nun auch noch unter die 670 Euro gehen, ist mit weiteren Abgaben in Richtung 600 Euro zu rechnen. Anleger, die aufgrund des vermeintlich günstigen Kursniveaus mit einem Einstieg liebäugeln, sollten besondere Vorsicht walten lassen. Ein Einstieg könnte sich als der sprichwörtliche Griff ins fallende Messer entpuppen. Die Ausbildung eines tragfähigen Bodens sollte tunlichst abgewartet werden.

Bn-Redaktion/mt
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