Buffett warnt vor unkontrollierbarer Technologie mit globaler Sprengkraft

Berkshire Hathaway Aktie im Fokus: Buffett vergleicht KI mit Atomwaffen und mahnt zur Vorsicht 07.02.2026, 14:48 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Buffett warnt vor unkontrollierbarer Technologie mit globaler Sprengkraft: Berkshire Hathaway Aktie im Fokus: Buffett vergleicht KI mit Atomwaffen und mahnt zur Vorsicht
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Name Aktuell Diff. Börse
BYD 12,54 USD +0,30 % Nasdaq OTC
SAP 199,88 USD -2,52 % Nasdaq OTC
Alphabet 302,71 USD -0,23 % AMEX
Amazon 204,87 USD -0,03 % AMEX
Apple 260,41 USD -1,48 % AMEX
Berkshire Hathaway Registered (B) 496,67 USD -0,43 % AMEX

Technologischer Fortschritt mit unkalkulierbaren Nebenwirkungen

Im Umfeld einer aktuellen Diskussion über technologische Umbrüche äußerte sich Warren Buffett ungewöhnlich klar zu künstlicher Intelligenz. Der frühere Vorstandsvorsitzende von Berkshire Hathaway sieht Parallelen zur Einführung von Atomwaffen, deren volle Tragweite ebenfalls erst mit zeitlichem Abstand sichtbar geworden sei. Entscheidend sei weniger das kurzfristige Potenzial, sondern die langfristigen Konsequenzen, die sich einer vollständigen Kontrolle entziehen könnten. Buffett betonte, dass technologische Durchbrüche oft euphorisch gefeiert würden, während die negativen Effekte erst später sichtbar würden, wenn Gegenmaßnahmen kaum noch möglich seien.

Für Berkshire Hathaway ist die Einordnung bemerkenswert, da der Konzern traditionell eher technologiefern aufgestellt ist, zugleich aber über Beteiligungen wie Apple, Amazon oder BYD indirekt stark von digitalen Innovationen profitiert. Buffets Warnung richtet sich daher nicht gegen einzelne Unternehmen, sondern gegen die Geschwindigkeit und den globalen Maßstab, mit dem künstliche Intelligenz derzeit Einzug in Wirtschaft, Militär und Gesellschaft hält.

Einordnung im Marktumfeld und Relevanz für Investoren

Die Aussagen fallen in eine Phase, in der KI-bezogene Titel an den Börsen stark im Fokus stehen. Unternehmen wie Nvidia, Alphabet  profitieren von massiven Investitionen in Rechenzentren, Software und datengetriebene Geschäftsmodelle. Auch im europäischen Markt setzen Konzerne wie SAP zunehmend auf KI-gestützte Anwendungen. Die Warnung Buffets steht damit im Kontrast zur aktuell dominierenden Wachstumsnarration an den Kapitalmärkten.

Gleichzeitig verweist der Investor auf ein bekanntes Muster: Technologische Risiken materialisieren sich oft zeitverzögert und treffen dann nicht nur einzelne Firmen, sondern ganze Volkswirtschaften. Die Atomtechnologie habe zunächst enorme Chancen eröffnet, später aber auch geopolitische Abhängigkeiten und existentielle Bedrohungen geschaffen. Eine ähnliche Dynamik sieht Buffett nun bei künstlicher Intelligenz, deren Einsatzbereiche kaum noch einzugrenzen seien.

Ausblick

Die zentrale Frage bleibt, ob Politik, Wirtschaft und Gesellschaft rechtzeitig Mechanismen entwickeln, um künstliche Intelligenz zu kontrollieren, bevor ihre Nebenwirkungen den Nutzen übersteigen. Buffets Vergleich dürfte die Debatte weiter anheizen und könnte den Blick vieler Marktteilnehmer stärker auf die langfristigen Risiken lenken.

Bn-Redaktion/jh
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