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Cashflow-Rekord

Milliarden-Überraschung bei VW 22.01.2026, 10:44 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Porsche
© SymbolBild von Tân Nguyễn auf Pixabay
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Name Aktuell Diff. Börse
Volkswagen (VW) Vz 103,48 EUR +1,47 % Lang & Schwarz
Porsche AG 42,24 EUR -1,08 % Baader Bank
Porsche Holding SE 37,22 EUR +1,14 % TTMzero RT

Liquiditätsschub durch Projektstopps und Investitionspausen

Volkswagen hat das Jahr 2025 mit deutlich mehr Barmitteln in der Autosparte abgeschlossen als ursprünglich erwartet. Der Netto-Cashflow lag bei rund 6 Milliarden Euro – ein klarer Anstieg gegenüber der zuvor prognostizierten Null-Linie. Damit kletterte die Nettoliquidität im Automobilgeschäft auf über 34 Milliarden Euro, etwa 4 Milliarden Euro mehr als eingeplant.

VW-Aktie im Aufwind – Trotz globaler EV-Bremse

Am Donnerstagmorgen legte die VW-Aktie in Frankfurt um bis zu 5,9 % zu und profitierte zusätzlich von außenpolitischen Entwicklungen in den USA. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein Plus von 11 %. Die Finanzüberraschung resultiert aus verschobenen Lieferanten-Zahlungen und geringeren Ausgaben für Anlagen, Entwicklung und Forschung. Parallel dazu verschieben die Konzernmarken Audi und Porsche mehrere Elektromodelle – Teil eines umfassenden Strategiewechsels.

Elektrostrategie auf dem Prüfstand – Milliarden-Umschichtung geplant

Die Konzernführung überarbeitet derzeit die mittelfristige Finanzplanung. Das Investitionsbudget wurde von 180 auf 160 Milliarden Euro reduziert. Die neue Verteilung der Mittel auf Werke, Modelle und Technologien soll im März bekannt gegeben werden – zeitgleich mit den Jahreszahlen. Analyst Philippe Houchois (Jefferies) spricht von einem „überraschenden Ausmaß“ beim Cashflow-Anstieg durch „verbesserte Steuerung des Umlaufvermögens und bestätigte Ausgabensenkungen“.

Porsche mit stärkstem Absatzeinbruch seit der Finanzkrise

Die Marke Porsche steht vor größeren Herausforderungen: Die Auslieferungen fielen 2025 um 10 % auf 279.449 Fahrzeuge – der stärkste Rückgang seit 2009. In China brachen die Verkäufe sogar um 26 % ein. Neben der schwächelnden Konjunktur und einem stagnierenden Immobilienmarkt machen heimische Rivalen wie BYD, Huawei oder Xiaomi mit neuen Luxus-Elektrofahrzeugen Druck. Auch deutsche Wettbewerber wie BMW und Mercedes spüren den Rückgang im wichtigsten Automarkt der Welt.

Modelle gestrichen – DAX-Verlust für Porsche

In Europa führten neue EU-Cybervorgaben zum Produktionsstopp der Verbrennermodelle 718 und Macan. Die Folge: Lieferprobleme und sinkende Absätze. Porsche musste viermal im Jahr 2025 seine Prognose senken. Die Aktie verlor über 30 % und flog aus dem DAX. Ein kompletter Strategiewechsel soll nun die Wende bringen. Der neue CEO Michael Leiters, zuvor bei McLaren, will mit Hybridmodellen und weiteren Kostensenkungen gegensteuern.

Taycan-Absatz schwächelt – Gewinnwarnung für 2025

Der globale Absatz des E-Modells Taycan sank im Vorjahr um 22 %. Porsche rechnet infolge der strategischen Neuausrichtung mit einem operativen Gewinnrückgang von bis zu 1,8 Milliarden Euro im laufenden Jahr. CFO Jochen Breckner sprach im Herbst von einem „Tiefpunkt“ 2025 – mit der Zielmarke zweistelliger Margen erst wieder ab 2026.

Bn-Redaktion/ts
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