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DAX bleibt vor US-Inflationsdaten in Deckung

Rheinmetall – Sehen wir gerade die Trendwende? 14.10.2026, 12:33 Uhr Jetzt kommentieren: 0

DAX bleibt vor US-Inflationsdaten in Deckung: Rheinmetall – Sehen wir gerade die Trendwende?
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© Bild: istockphoto.com/Markus Volk
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DAX trotzt der Gemengelage

Angesichts der hohen Ölpreise und der unverändert auf exponierten Niveaus liegenden Anleiherenditen muss man dem DAX eine beeindruckende Widerstandsfähigkeit gegen die aktuellen Marktunbilden attestieren. Der deutsche Leitindex notiert mit 25.300 Punkten im frühen Mittwochshandel noch immer komfortabel oberhalb der wichtigen Marke von 25.000 Punkten. Im weiteren Tagesverlauf könnte es jedoch brenzlig werden, steht in den USA noch die Veröffentlichung (nach Redaktionsschluss) der wichtigen US-Verbraucherpreisdaten an. Diese könnten die Renditen der US-Staatsanleihen maßgeblich beeinflussen und auch den US-Dollar. In Anbetracht der angespannten Lage wären positive Verbraucherpreise hochgradig willkommen. Zudem wird am späten Mittwoch noch das Beige Book der Fed erwartet.

Die wichtigen Chartmarken für den DAX lauten unverändert 25.000 Punkte und 25.500 Punkte. Über die eine muss der Index, um das Aufwärtsmomentum wieder anzukurbeln. Unter die andere darf er nicht, um nicht Gefahr zu laufen, in ein Korrekturszenario zu stolpern.

Mit ausgewachsenen Korrekturszenarien kennt sich unsere heutige Protagonistin – die Rheinmetall-Aktie - bestens aus. Zuletzt konnte man jedoch eine vorsichtige Erholung beobachten.

Chart

Rheinmetall – Sehen wir gerade die Trendwende?

Zuletzt stand es Spitz auf Knopf. Die Rheinmetall-Aktie (WKN: 703000 | ISIN: DE0007030009 | Ticker-Symbol: RHM) testete die zentrale Unterstützungszone 930 Euro / 900 Euro. Ein Rücksetzer unter die 900 Euro hätte womöglich eine neue Rutschpartie ausgelöst, doch der Aktie gelang es, dieses Szenario noch einmal abzuwenden. So langsam arbeitet sich die Aktie an die psychologisch relevante Marke von 1.000 Euro heran. Ein Vorstoß über die 1.000 Euro wäre eminent wichtig, um die Erholung voranzutreiben. Ein potenzielles Trendwendeszenario würde sich jedoch erst mit einem Vorstoß über die 1.230 Euro  manifestieren. Sollte es hingegen doch noch einmal unter die 900 Euro gehen, muss mit weiteren Abgaben auf 750 Euro gerechnet werden.

Die Analysten der kanadischen RBC bestätigten hingegen ihr Votum „outperform“ für die Rheinmetall-Aktie und das Kursziel von 1.600 Euro.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

Bn-Redaktion/mt
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