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Stellen streichen für den Aktienrückkauf 01.02.2024, 11:30 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Deutsche Bank 27,08 EUR +0,76 % Lang & Schwarz

Geldregen

Deutschlands größtes Geldhaus steht vor umfassenden Veränderungen, um ihre Rentabilität zu steigern und ihren Aktienkurs zu unterstützen. Die Deutsche Bank ihre Kosten drastisch zu reduzieren und gleichzeitig mehr Geld an ihre Aktionäre zurückzugeben. Dies folgt auf einen Gewinnrückgang im vergangenen Jahr, wobei der Nettogewinn um etwa 16 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro fiel. Im Kontrast dazu war der Gewinn vor Steuern mit 5,7 Milliarden Euro allerdings so hoch, wie seit 16 Jahren nicht mehr. 

Stellen werden gestrichen

Schlüsselelement der Strategie von CEO Sewing ist der Abbau von rund 3.500 Stellen, hauptsächlich in Back-Office- und kundenfernen Bereichen, als Teil eines größeren Plans zur Kostensenkung. Diese Maßnahmen sollen bis 2025 weitere 1,6 Milliarden Euro zu sparen, zusätzlich zu den bereits realisierten Einsparungen von 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Bereits im Jahr 2025 soll sich dies in den laufenden bereinigten Kosten widerspiegeln. 

Neue Aktienrückkäufe

Die Deutsche Bank übertraf so zuletzt die Markterwartungen und kündigte an, ihre mittelfristigen Renditeziele zu erhöhen, im Gegensatz zu manchen Konkurrenten. Die Bank plant, in den kommenden Jahren mehr als acht Milliarden Euro an die Aktionäre auszuschütten, was durch eine Kombination aus Dividendenerhöhungen und Aktienrückkäufen erfolgen soll. Für das laufende Jahr ist ein Rückkauf im Wert von 675 Millionen Euro geplant, und die Dividende soll von 30 auf 45 Cent je Aktie steigen, mit dem Ziel, bis 2025 eine Dividende von einem Euro zu erreichen.

Breitere Basis wird angestrebt

Diese Strategie wird durch die weltweit gestiegenen Zinsen unterstützt, von denen die Bank profitiert hat, obwohl Sewing betont, dass der Erfolg der Bank auf einer breiten Basis steht und nicht allein auf das Nettozinsergebnis zurückzuführen ist. Die Bank konnte zuletzt auch von gestiegenen Einnahmen aus der Anlageberatung und Betreuung von Fusionen und Übernahmen profitieren. Diese Bereiche sollen angesichts der Erwartung wieder fallender Zinsen noch wichtiger werden. Die Erträge der Deutschen Bank sollen bis 2025 auf rund 32 Milliarden Euro wachsen.

Ausblick

Die Bank will eine entschlossene Antwort auf die aktuellen wirtschaftlichen und betrieblichen Herausforderungen demonstrieren und wohl die Stützung des Aktienkurses verstärkt in den Blick nehmen. Durch die Kombination aus Kostensenkungen, Investitionen in die Effizienzsteigerung und die Rückgabe von Kapital an die Aktionäre strebt die Bank eine Stärkung ihrer Finanzposition und eine Verbesserung der Aktionärsrenditen an, ob dies gelingt, ist natürlich eine andere Frage.

Bn-Redaktion/ts
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