Anzeige
+++Uran-Geheimtipp: Bohrer läuft genau dort, wo schon Uran getroffen wurde: Startet dieser Nanocap jetzt durch?+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Hormus-Hoffnung

Dax schüttelt Auftragseinbruch der Industrie ab 06.10.2026, 10:02 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DAX 25.405,00 PKT +0,34 % Lang & Schwarz
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Ein zweistelliger Auftragseinbruch kann den Dax am Dienstag nicht bremsen. Rückenwind kommt von der Wall Street, wo der Nasdaq 100 am Vortag ein Rekordhoch erklommen hatte, und vom Ölmarkt: Berichte über Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran über eine Öffnung der Straße von Hormus hatten die Preise zu Wochenbeginn gedrückt. Kurz vor 10 Uhr notiert der Leitindex bei rund 25.460 Punkten, ein Plus von gut einem halben Prozent. Bei Anlegern sorgt so viel Gelassenheit allerdings für Stirnrunzeln.

Rüstungsaufträge reißen Loch in die Statistik

Der Auftragseingang der deutschen Industrie war im August im Monatsvergleich zweistellig gesunken, vor allem wegen ausbleibender Rüstungs-Großaufträge. Bereinigt um Großbestellungen lag das Ordervolumen fast auf Vormonatsniveau.

Unter Anlegern fällt die Reaktion weniger entspannt aus. Katastrophale Auftragszahlen passten kaum zu einem Index, der munter nach oben strebe, lautet der Einwand. Mit ironischem Unterton heißt es, schlechte Nachrichten seien offenbar wieder gute Nachrichten. Als nüchterne Erklärung wird auf den Anleihemarkt verwiesen: Schwache Konjunkturdaten könnten die zuletzt gestiegenen Renditen wieder drücken – und damit Aktien entlasten. Zwischen Verwunderung und Pragmatismus pendelt die Stimmung zu diesem Punkt.

Ölpreis gibt nach Hormus-Signalen nach

Die Straße von Hormus, zentrale Route für den weltweiten Öl- und Gastransport, bleibt im Konflikt zwischen den USA und dem Iran gesperrt. Am Wochenende hatte Teheran die Öffnung der Meerenge an eine Reihe von Vorbedingungen geknüpft, darunter ein Ende der US-Seeblockade gegen iranische Häfen und die Aufhebung von Sanktionen. Am frühen Morgen kostete die Nordseesorte Brent noch knapp über 100 Dollar je Barrel und lag leicht im Plus, inzwischen gibt Öl (Brent) um gut ein halbes Prozent nach.

Aus Anlegersicht ist der Zusammenhang eindeutig: Fällt das Öl, steigt der Dax. Schon am Montag hätte der Index ohne das Hin und Her am Ölmarkt deutlich höher stehen können.

Hab es ja gestern geschrieben, wäre der Öl-Hick-Hack nicht gewesen gestern, dann hätten wir weitaus höhere Kurse gesehen. Das holt er heute womöglich nach.

Ob die Entspannung trägt, ist offen. Dass Washington die iranischen Maximalforderungen vorab erfüllt, gilt als wenig wahrscheinlich. Bei CMC Markets wird erwartet, dass Energiepreise und Anleiherenditen die datenarme Woche weiter dominieren dürften.

Dax verteidigt die 200-Tage-Linie

Bei der Helaba wurde positiv hervorgehoben, dass sich der Dax oberhalb der 200-Tage-Linie halten konnte. In der Vorwoche war der Index bis auf gut 24.830 Punkte an diese viel beachtete Durchschnittslinie herangelaufen. Die Marke von 25.300 Punkten, hat er inzwischen hinter sich gelassen; das bisherige Tageshoch liegt bei knapp 25.490 Punkten.

Charttechnisch orientierte Anleger lesen das Bild ähnlich: Vor allem in den höheren Zeiteinheiten sehe der Dax positiv aus, nach einem Montag ohne Momentum gebe es Nachholbedarf. Nach einem Rückfall in Richtung 24.800 Punkte sehe es derzeit nicht aus, und mancher Blick richtet sich bereits auf eine Herbstrally – verbunden mit der Hoffnung, dass ihr kein Winterschlussverkauf folgt. Dem steht der Einwand gegenüber, der Anstieg sei zu steil, einige Indikatoren sprächen eher für einen Rücksetzer. Der Tenor bleibt zuversichtlich, aber wachsam.

Nebenwerte ziehen kräftiger an

Der MDax gewinnt rund 0,6 Prozent, der SDax legt mit gut 1 Prozent sogar überdurchschnittlich zu. Rückendeckung kommt von der Gewinnseite: Für das dritte Quartal rechnen Analysten mit einem kräftigen Gewinnanstieg europäischer Unternehmen.

Auf Aktionärsseite wird zudem grundsätzlich argumentiert: In einer Phase erhöhter Inflation müssten Sachwerte wie Aktien nominal zulegen, zumal die Dax-Konzerne größtenteils solide dastünden. Vorsichtiger klingt der Hinweis, manche Bewertungen seien schwindelerregend. Sollte die KI-Euphorie einmal kippen, könnten gerade Technologiewerte stark unter Druck geraten – Anzeichen dafür gebe es bislang allerdings keine. Unterm Strich bleibt die Grundstimmung zuversichtlich, wenn auch nicht sorglos.

Bn-Redaktion/sb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 12,65
Hebel: 21,67
mit starkem Hebel
Ask: 47,89
Hebel: 5,27
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GN45GG GV6WJQ. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer