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Hornbach liefert Quartalszahlen

Diese Entwicklung sticht heraus 29.09.2026, 13:31 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Hornbach
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HORNBACH Holding 84,95 EUR +1,98 % Lang & Schwarz
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Gewinn steigt um fast 13 Prozent

Im zweiten Quartal 2026/27 steigerte Hornbach den Nettoumsatz um 7,3 Prozent auf 1,8137 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,6899 Milliarden Euro gewesen. Noch stärker entwickelte sich das bereinigte EBIT. Dieses erhöhte sich um 12,8 Prozent von 110,5 Millionen auf 124,6 Millionen Euro. Damit wuchs das operative Ergebnis deutlich schneller als der Umsatz. Unterstützt wurde die Entwicklung von einer robusten Kundennachfrage und einem positiven Kalendereffekt von 1,3 zusätzlichen Verkaufstagen.

Halbjahresumsatz erreicht 3,8 Milliarden Euro

Auch die Zahlen für die ersten sechs Monate zeigen Wachstum. Der Nettoumsatz der Hornbach-Gruppe erreichte 3,8162 Milliarden Euro und lag damit 6,0 Prozent über den 3,5991 Milliarden Euro des Vorjahreszeitraums. Beim bereinigten EBIT fiel das Wachstum moderater aus. Der Wert stieg um 4,9 Prozent von 272,2 Millionen auf 285,6 Millionen Euro. Damit konnte Hornbach seine operative Entwicklung trotz eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds verbessern.

Hornbach hält an Prognose fest

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026/27 bestätigt Hornbach seine bisherigen Ziele. Der Konzern erwartet einen Nettoumsatz auf oder leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2025/26, als 6,4 Milliarden Euro erreicht wurden. Das bereinigte EBIT soll ungefähr auf dem Vorjahresniveau von 264,7 Millionen Euro liegen. Trotz der starken Entwicklung im ersten Halbjahr wird die Ergebnisprognose damit zunächst nicht angehoben.

Kosten bleiben ein Unsicherheitsfaktor

Die vorsichtige Prognose erklärt sich auch durch bestehende Risiken. Hornbach berücksichtigt mögliche Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen auf Umsatz und Rohertrag. Gleichzeitig rechnet das Unternehmen im weiteren Jahresverlauf mit einem moderaten Kostenanstieg. Dessen Höhe hängt unter anderem von den Tarifverhandlungen im deutschen Einzelhandel ab. Parallel investiert Hornbach weiter in die Expansion. Bereits im ersten Quartal waren die Investitionen von 47,7 Millionen auf 56,0 Millionen Euro gestiegen.

Wachstum trifft auf vorsichtige Prognose

Für die Hornbach-Aktie ergibt sich damit ein gemischtes Bild. Das zweite Quartal zeigt mit 7,3 Prozent Umsatzwachstum und 12,8 Prozent mehr bereinigtem EBIT eine starke operative Entwicklung. Gleichzeitig bleibt das Management bei seinem Ausblick zurückhaltend und verweist auf Kosten sowie geopolitische Unsicherheiten. Entscheidend wird nun, ob Hornbach das Wachstum in den kommenden Monaten fortsetzen kann und sich die höhere Profitabilität des zweiten Quartals auch im weiteren Jahresverlauf bestätigt.

Bn-Redaktion/tb
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