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Intel

Hoffnungsträger oder sinkendes Schiff? 06.05.2025, 15:48 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Intel: Hoffnungsträger oder sinkendes Schiff?
© Symbolbild von Rubaitul Azad auf Unsplash
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Intel 39,43 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Am Dienstag lädt Intel zur virtuellen Hauptversammlung – ein Termin, der aufmerksamer verfolgt wird als je zuvor. Denn nach einem Jahr voller Rückschläge, Spekulationen und Strategiewechsel hoffen viele Aktionäre auf klare Worte und Signale für die Zukunft. Die Möglichkeit, live Fragen zu stellen und abzustimmen, könnte angesichts der vielen offenen Baustellen im Konzern für neue Impulse sorgen. Die Spannung ist groß: Gelingt der Führungsriege der Befreiungsschlag – oder setzt sich der Abwärtstrend fort?

Baustopp in Deutschland, Fortschritte in Asien

Was einst als Prestigeprojekt gefeiert wurde, ist heute ein Sinnbild des Stillstands. Die geplante Chipfabrik in Deutschland wurde auf unbestimmte Zeit gestoppt. Das Gelände, das für Hightech reserviert war, wird wieder landwirtschaftlich genutzt. Währenddessen wächst in Malaysia eine neue Fertigungsstätte heran, deren Inbetriebnahme noch für dieses Jahr geplant ist. Die Unsicherheit spiegelt sich auch im Kursverlauf wider: Dieser hat sich in zwölf Monaten nahezu halbiert. Analysten sehen verschiedene Gründe – von wachsendem Wettbewerbsdruck über sinkende Margen bis hin zu einem hohen Mittelabfluss in Milliardenhöhe.

Neue Führung setzt auf Radikalkurs
Der neue CEO hat klare Vorstellungen und greift hart durch. Drei Führungskräfte ohne Fachkenntnis mussten gehen, erfahrene Branchenexperten übernahmen. Die Vision: ein Neustart mit technologischem Fokus. Im Zentrum steht die 18A-Technologie, die ab kommendem Jahr in die Massenfertigung gehen soll. Auch die Rolle als Auftragsfertiger wird ausgebaut. Bis 2027 muss dieser Bereich schwarze Zahlen schreiben, während weiter hohe Investitionen in Maschinen, Forschung und Partnerschaften fließen.

Quartalszahlen und KI-Problem belasten weiter
Der jüngste Geschäftsbericht fiel enttäuschend aus. Nach einem Gewinn im Vorjahr rutschte das Unternehmen in die Verlustzone. Als Ursache nennt das Management vor allem Schwächen im Servergeschäft und Unsicherheiten im KI-Bereich. Während Marktführer mit innovativen KI-Lösungen Milliarden verdienen, hinkt Intel in dieser wichtigen Zukunftssparte deutlich hinterher. Neue Bedrohungen kommen zudem ausgerechnet vom direkten Konkurrenten, der nun auch Desktop-Prozessoren entwickeln will.

Analysten uneins, Kurs am Scheideweg
Charttechnisch bietet sich ein ernüchterndes Bild. Der Kurs fiel seit April 2024 kontinuierlich, kurzfristige Erholungen verpufften schnell. Aktuell bewegt sich der Wert im Bereich von siebzehn Euro, Analysten sehen mögliche Tiefpunkte noch darunter. Der relative Stärkeindex (RSI) zeigt ein unentschlossenes Bild. Fundamental betrachtet ist die Aktie historisch günstig bewertet – allerdings fehlen klare operative Impulse für eine nachhaltige Erholung.

Darüber diskutieren die Nutzer
Unsere User diskutieren intensiv über ihre Engagements in Intel-Aktien. Dabei stehen Kaufzeitpunkte, Renditeerwartungen und Einschätzungen zur weiteren Kursentwicklung im Fokus. Während manche auf eine baldige Erholung setzen, mahnen andere zur Vorsicht angesichts der anhaltenden Unsicherheiten und der schleppenden Transformation. Einigkeit herrscht darin, dass die jüngsten Kursbewegungen mit hoher Nervosität am Markt einhergehen.

Bewertung und Ausblick
Aktuell wird das Unternehmen mit rund 76,9 Milliarden Euro bewertet. Der Aktienkurs schwankt zwischen 17,50 und 17,95 Euro, deutlich entfernt vom Jahreshoch von knapp 34 Euro. Rund 80 Prozent der Analysten empfehlen, die Aktie zu halten. Die Dividendenrendite liegt bei 1,89 Prozent, was einer Ausschüttung von 34 Cent pro Aktie entspricht.

Intels Kurs hängt an vielen Unbekannten – vom Erfolg der neuen Technologien über die strategischen Neuausrichtungen bis zur Reaktion der Konkurrenz. Anleger sollten das Unternehmen weiterhin genau beobachten.

Bn-Redaktion/ar
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