Juristische Offensive aus China sorgt für Bewegung bei Elektroauto-Werten

BYD-Aktie zieht an: Autobauer klagt gegen Trump-Zölle und fordert Milliarden-Rückerstattung 10.02.2026, 12:45 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Juristische Offensive aus China sorgt für Bewegung bei Elektroauto-Werten: BYD-Aktie zieht an: Autobauer klagt gegen Trump-Zölle und fordert Milliarden-Rückerstattung
© Symbolbild von BYD
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BYD 12,54 USD +0,30 % Nasdaq OTC
BMW 90,01 EUR -1,50 % Lang & Schwarz
Mercedes-Benz Group 69,18 USD -0,87 % Nasdaq OTC
Volkswagen (VW) Vz 120,97 USD -6,09 % Nasdaq OTC
Geely Automobile Holdings 2,08 USD -3,70 % Nasdaq OTC
NIO 4,915 USD ±0,00 % AMEX
Tesla 411,55 USD +0,05 % AMEX
XPeng ADR 17,71 USD -0,56 % AMEX

Rechtsstreit mit politischer Sprengkraft

BYD hat vor dem zuständigen US-Handelsgericht Klage gegen die US-Regierung eingereicht und stellt dabei die rechtliche Grundlage der Strafzölle grundsätzlich infrage. Konkret richtet sich die juristische Offensive gegen die Anwendung des International Emergency Economic Powers Act, kurz IEEPA, auf Importzölle für Elektrofahrzeuge und Fahrzeugkomponenten aus China. Nach Auffassung von BYD überschreitet die US-Regierung mit dieser Auslegung ihre Befugnisse, da das Gesetz primär für nationale Notlagen und nicht für handelspolitische Maßnahmen konzipiert sei. Das Verfahren zielt nicht nur auf eine Aufhebung der Zölle, sondern auch auf die Rückerstattung bereits gezahlter Abgaben seit April 2025. Marktbeobachter sprechen von einem der aggressivsten juristischen Angriffe eines chinesischen Industriekonzerns auf die US-Handelspolitik der vergangenen Jahre.

Signalwirkung für die globale Autoindustrie

Die Klage entfaltet über BYD hinaus erhebliche Relevanz für die gesamte Branche. Anleger sehen darin ein mögliches Präzedenzverfahren, das auch andere Hersteller entlasten könnte, die unter den US-Zöllen leiden. Besonders im Fokus stehen chinesische Wettbewerber wie Nio, XPeng und Geely, aber auch international aufgestellte Konzerne wie Tesla, Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz, die stark von globalen Lieferketten abhängig sind. Sollte das Gericht der Argumentation folgen, könnte dies die Kostenstrukturen im Elektroautomarkt spürbar verändern und den Preisdruck in den USA neu ordnen. Entsprechend reagierte der Markt positiv auf die Nachricht, da rechtliche Klarheit als potenzieller Katalysator für künftige Bewertungen gesehen wird.

Ausblick

Noch ist offen, wie das US-Handelsgericht die Reichweite präsidentieller Notstandsbefugnisse bewerten wird. Die Entscheidung dürfte nicht nur für BYD, sondern für die gesamte globale Automobilindustrie richtungsweisend sein. Wird der juristische Vorstoß zum Wendepunkt im Handelskonflikt zwischen den USA und China oder bleibt er ein symbolischer Akt ohne nachhaltige Folgen für den Markt?

Bn-Redaktion/jh
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