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Knackt Apple die 110 Mrd? 29.04.2026, 11:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Erwartungsdruck auf Rekordniveau: 109,7 Milliarden Dollar im Fokus

Am 30. April richtet sich der Blick der Märkte auf Apples Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026 — und die Erwartungen sind hoch. Insgesamt 31 Analysten prognostizieren einen Umsatz von rund 109,7 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von etwa 15 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Beim Gewinn je Aktie liegt der Konsens bei 1,95 Dollar, ein Plus von rund 18 Prozent.

Apple selbst hatte im Vorfeld ein Umsatzwachstum zwischen 13 und 16 Prozent in Aussicht gestellt, was einer Spanne von knapp 108 bis gut 110 Milliarden Dollar entspricht. Rückenwind liefert das starke Vorquartal: Im Dezemberquartal erzielte der Konzern einen Rekordumsatz von 143,8 Milliarden Dollar und übertraf die EPS-Schätzungen um 6,4 Prozent.

iPhone-Dynamik und Services als Gewinnmaschine

Im Zentrum der Erwartungen steht erneut das iPhone-Segment. Analysten rechnen hier mit Erlösen von rund 56,5 Milliarden Dollar. Besonders auffällig ist die Entwicklung in China: Während der Gesamtmarkt für Smartphones in den ersten neun Wochen des Jahres um etwa 4 Prozent schrumpfte, legten die iPhone-Verkäufe um rund 23 Prozent zu. Unterstützend wirkten staatliche Subventionen sowie frühzeitig gesicherte Lieferverträge mit Zulieferern wie Samsung.

Parallel gewinnt das Services-Geschäft weiter an Bedeutung. Mit einem erwarteten Quartalsumsatz von etwa 30 Milliarden Dollar und einer Bruttomarge von über 70 Prozent entwickelt sich dieser Bereich zunehmend zum zentralen Ergebnistreiber. Obwohl Services weniger als ein Drittel des Gesamtumsatzes ausmacht, trägt das Segment nahezu die Hälfte zum gesamten Bruttogewinn bei.

Zölle, Kosten und Prognosen: Der wahre Kurstreiber

Während die Umsatz- und Gewinnzahlen im Fokus stehen, richtet sich das eigentliche Marktinteresse auf die Margenentwicklung und den Ausblick. Im Vorquartal musste Apple 1,4 Milliarden Dollar an Zollkosten schultern. Zwar hat der Supreme Court Teile dieser Belastungen unter dem IEEPA aufgehoben, doch neue Untersuchungen nach Section 301 sorgen weiterhin für Unsicherheit.


Zusätzlicher Druck entsteht durch steigende Speicherkosten. CFO Kevan Parekh hatte diese bereits als zunehmenden Gegenwind bezeichnet. Hinzu kommt ein Komponentenengpass, dessen Auswirkungen laut Unternehmensangaben im März-Quartal besonders deutlich spürbar sein sollten.

Historisch betrachtet bewegen weniger die reinen Quartalszahlen den Kurs, sondern vielmehr die Perspektiven für das folgende Quartal. Ein Ausblick, der auf eine Beschleunigung im Zuge des iPhone-18-Zyklus hindeutet, könnte die Bewertung neu justieren. Goldman Sachs und Bank of America sehen Kursziele von 330 beziehungsweise 325 Dollar, während der Analystenkonsens von 42 Experten bei 305,81 Dollar liegt — rund 12 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Führungswechsel sorgt für zusätzliche Spannung

Zusätzliche Dynamik erhält die Situation durch eine strategische Personalentscheidung: Tim Cook wird zum 1. September 2026 als Executive Chairman in den Aufsichtsrat wechseln, während John Ternus die Rolle des CEO übernimmt. Die Aktie reagierte auf diese Ankündigung mit einem Rückgang von 2,52 Prozent und notiert aktuell bei 231,85 Euro, etwa 6 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Beim anstehenden Earnings-Call werden Cook und Parekh gemeinsam auftreten. Ihre Aussagen zum weiteren Kurs des Unternehmens dürften für die Marktteilnehmer entscheidender sein als jede einzelne Kennzahl des Quartalsberichts.

Bn-Redaktion/aw
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