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Milliarden-Ziel verfehlt

Investoren zweifeln plötzlich an Adidas 04.03.2026, 10:26 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Adidas
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adidas 140,95 EUR -0,18 % Tradegate

Börse reagiert empfindlich auf schwächeren Ausblick

Die Adidas-Aktie fiel im frühen Handel zeitweise um fast acht Prozent und erreichte damit den niedrigsten Stand seit rund drei Jahren. Mit Kursen von knapp unter 136 Euro gehörte das Papier zu den größten Verlierern im Dax.

Seit Ende 2025 summiert sich der Kursrückgang auf rund ein Fünftel. Blickt man noch weiter zurück, wird das Ausmaß deutlicher: Vom Hoch bei über 260 Euro im Februar des vergangenen Jahres hat sich der Börsenwert nahezu halbiert. Die Marktkapitalisierung liegt inzwischen bei weniger als 25 Milliarden Euro.

Gewinnprognose bleibt deutlich hinter Erwartungen zurück

Für das laufende Jahr erwartet Adidas ein Betriebsergebnis von etwa 2,3 Milliarden Euro. Damit liegt die Prognose klar unter den Analystenschätzungen von rund 2,7 Milliarden Euro.

Einige Experten hatten sogar noch mehr erwartet. Citigroup-Analystin Monique Pollard rechnete beispielsweise mit einem operativen Gewinn von drei Milliarden Euro.

Die vom Management kommunizierten Ziele implizieren eine operative Marge von 8,6 Prozent. Damit bleibt das Unternehmen hinter den eigenen mittelfristigen Ambitionen zurück. Pollard sieht darin vor allem Vorsicht des Managements: „Das dürfte die anhaltende Vorsicht des Managements widerspiegeln.“

Währungen und Zölle drücken auf das Ergebnis

Belastend wirken vor allem externe Faktoren. Adidas erwartet, dass Währungseffekte und Handelszölle den Gewinn um rund 400 Millionen Euro schmälern.

Trotz dieser Gegenwinde rechnet das Unternehmen für 2026 mit weiterem Wachstum. Der Umsatz soll währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich steigen. In absoluten Zahlen entspräche das einem zusätzlichen Umsatz von etwa zwei Milliarden Euro.

Bereits 2025 hatte Adidas ein starkes Jahr hingelegt: Die Erlöse stiegen währungsbereinigt um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro – ein neuer Rekord.

Wachstumstreiber: Retro-Sneaker und Sportgroßereignisse

Zuletzt profitierte Adidas besonders vom Trend zu Retro-Modellen wie Samba oder Spezial, die weltweit stark nachgefragt sind. Auch klassische Produktkategorien wie Schuhe und Bekleidung entwickelten sich positiv.

Konzernchef Björn Gulden setzt zusätzlich auf sportliche Großereignisse. Die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika könnte im Frühjahr und Sommer für zusätzlichen Schub sorgen.

Gulden zeigte sich entsprechend optimistisch: „Wir haben das Glück, in einer Branche zu sein, die Konsumprodukte für viele Segmente verkauft. Wir bieten Produkte für Sport, Komfort, Lifestyle und Mode.“

Gleichzeitig will das Unternehmen Marktanteile weiter ausbauen und die Organisation stärker auf lokale Märkte ausrichten.

Mehr Geld für Aktionäre und langfristige Ziele

Trotz der kurzfristigen Skepsis setzt Adidas auf steigende Rückflüsse für Aktionäre. Für das vergangene Jahr soll die Dividende um 40 Prozent auf 2,80 Euro je Aktie steigen. Zusätzlich läuft bereits ein Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro.

Langfristig plant Adidas weiteres Wachstum: Bis 2028 sollen Umsatz und operativer Gewinn deutlich zulegen. Die operative Marge soll dann über zehn Prozent liegen, nachdem sie zuletzt 8,3 Prozent betrug.

Bn-Redaktion/ts
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