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Ölpreisschock und Fed-Termin lassen DAX taumeln

E.ON – Wird es jetzt dramatisch? 14.09.2026, 13:39 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Ölpreisschock und Fed-Termin lassen DAX taumeln: E.ON – Wird es jetzt dramatisch?
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© E.ON SE 2026
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Name Aktuell Diff. Börse
E.ON 17,30 EUR -1,56 % Baader Bank

Die Lage im Nahen Osten hat sich am Wochenende weiter zugespitzt. Die Versorgung mit Öl wurde durch die temporäre Stilllegung einer wichtigen Öl-Pipeline in Saudi-Arabien weiter eingeschränkt. Die Reaktion des Marktes überrascht wenig – die Ölpreise ziehen an. So arbeitet sich Brent-Öl zur Stunde an den Preisbereich von 110 US-Dollar heran. 

Die exorbitant hohen Ölpreise befeuern die Inflations- und Zinsängste der Marktakteure unablässig. Das Zinsthema ist ohnehin ein ganz heikles, nachdem die EZB am Donnerstag die Zinsen um 25 Basispunkte anhob und die Fed ihr am kommenden Mittwoch sehr wahrscheinlich folgen wird. Gleichzeitig gilt es am Mittwoch, die Projektionen der Fed zu Wirtschaftsleistung, Arbeitsmarkt, Inflation und Zinsen abzuwarten. Von diesen geht ein gewisses Überraschungspotenzial aus – welcher Couleur dieses sein wird, muss sich dann zeigen. 

Aus charttechnischer Sicht wird es für den DAX immer enger. Nach dem Verlust der relevanten Marke von 26.000 Punkten rücken nun die 25.000 Punkte in den Fokus. Ein Bruch dieser nicht minder wichtigen Marke würde den Index technisch weiter destabilisieren und den Eintritt in ein Korrekturszenario markieren. 

Die E.ON-Aktie befindet sich in einer aus charttechnischer Sicht prekären Lage. Die Handelsspanne 18 Euro bis 17,3 Euro droht über die Unterseite aufgelöst zu werden. 

E.ON Aktienchart in der Börsennews Aktienanalyse

E.ON – Wird es jetzt dramatisch?

Unsere letzte Kommentierung zur E.ON-Aktie (WKN: ENAG99 | ISIN: DE000ENAG999 | Ticker-Symbol: EOAN) an dieser Stelle überschrieben wir vor einer Woche mit „Hält der Boden? Aktie vor richtungsweisenden Tagen“. Und diese richtungsweisende Phase dauert noch immer noch an. 

Zur Stunde rückt die Aktie bedenklich an die Unterstützungsmarke von 17,3 Euro heran. Eine fortschreitende Schwäche des Gesamtmarktes könnte für die E.ON-Aktie brenzlig werden. Sollte die Aktie unter die 17,3 Euro und die 17,0 Euro rutschen, ist Obacht geboten. In diesem Fall müsste mit weiteren Abgaben auf 16 Euro gerechnet werden. Selbst eine Bewegung auf 15 Euro ist nicht auszuschließen. Um das Chartbild auf der Oberseite zu stabilisieren, bedarf es eines Vorstoßes über die 18 Euro. 

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG) 

Bn-Redaktion/mt
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