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Risiko

Wann platzt die KI-Blase? 14.09.2026, 16:02 Uhr Jetzt kommentieren: 1

Risiko: Wann platzt die KI-Blase?
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Billionen fließen in den KI-Boom

Seit 2020 haben Microsoft, Google, Oracle, Meta und Amazon insgesamt 1,9 Billionen US-Dollar, umgerechnet ungefähr 1,6 Billionen Euro, investiert. Doch der Kapitalbedarf steigt weiter. Für Rechenzentren werden für 2025 bis 2030 Investitionen von 5,3 Billionen Dollar, umgerechnet rund 4,5 Billionen Euro, erwartet. Jensen Huang von Nvidia hält sogar Kosten zwischen 9,5 und 15 Billionen Dollar für möglich. Entscheidend ist deshalb, ob die Nachfrage langfristig mit den Investitionen Schritt halten kann.

OpenAI und Anthropic mit gewaltigen Verpflichtungen

Anthropic hat sich bis 2029 zu Zahlungen von 330 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 280 Milliarden Euro, an Google, AWS und Microsoft verpflichtet. OpenAI sagte bis Ende 2030 sogar 852 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 724 Milliarden Euro, an AWS, CoreWeave, Cerebras, Oracle, Microsoft und weitere Unternehmen zu. Gleichzeitig fahren OpenAI und Anthropic massive Verluste ein. Damit wächst die Abhängigkeit von neuen Finanzierungsquellen.

DeepSeek verschärft den Konkurrenzkampf

Zusätzlicher Druck kommt aus China. DeepSeek bietet eine nahezu ebenbürtige KI zu deutlich niedrigeren Preisen an. 2025 stehen Investitionsausgaben von 57 Milliarden Dollar in China rund 443 Milliarden Dollar in den USA gegenüber. Für 2027 werden 157 Milliarden Dollar gegenüber einer Billion Dollar erwartet. Gleichzeitig stieg die wöchentliche Nachfrage nach chinesischen Token innerhalb eines Monats von 5 auf 20 Billionen, während US-Modelle bei 5 Billionen lagen.

Kredite werden zum entscheidenden Risiko

Die KI-Finanzierung reicht inzwischen weit über Aktienkapital hinaus. Bis Ende 2025 hatten Banken geschätzt 450 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 383 Milliarden Euro, in den KI-Komplex gesteckt. Private Credit, Private Equity sowie Infrastruktur- und Immobilienfonds gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Morgan Stanley beziffert die außerbilanziellen Verpflichtungen der Hyperscaler auf insgesamt 1,8 Billionen Dollar, umgerechnet ungefähr 1,5 Billionen Euro. Damit könnte ein Rückschlag Zahlungsausfälle und Liquiditätsprobleme über mehrere Marktsegmente hinweg auslösen.

Diese Auslöser könnten die Blase zum Platzen bringen

Mehrere Risiken treffen inzwischen zusammen. Steigende Zinsen verteuern die Finanzierung, während Wertpapierkredite mit 1,4 Billionen Dollar, umgerechnet rund 1,2 Billionen Euro, ein Allzeithoch erreicht haben. Fallen Aktienkurse deutlich, könnten Nachschussforderungen zusätzliche Verkäufe auslösen. Besonders Oracle gilt als möglicher Schwachpunkt. Genannt werden eine Kapitalrendite von –35 Prozent und Schulden in fünffacher Höhe des Eigenkapitals. Auch ein gescheiterter Börsengang eines KI-Labors könnte das Vertrauen erschüttern und damit jene Kettenreaktion auslösen, vor der der gesamte KI-Finanzierungsboom bislang verschont geblieben ist.

Bn-Redaktion/ar
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Fiktion, 20. Sep 11:12 Uhr
Unausweichliches Desaster Mit großem Interesse, aber auch wachsender Besorgnis, verfolge ich Ihre tägliche Berichterstattung über die anhaltenden Kursrallyes bei Nvidia, Microsoft und Co. Während die Wall Street jedes Kursplus als Triumph feiert, wird in den Analysen ein fundamentaler und brandgefährlicher Faktor völlig ausgeblendet: Die aktuelle KI-Infrastruktur ist ein gigantisches Kartenhaus, das auf einer Scheinwelt aus billigem Scheingeld und horrenden Krediten gebaut ist.Der jüngste Schritt des KI-Cloud-Schwergewichts CoreWeave, im Zuge von Schuldenproblemen Wandelanleihen über 3 Milliarden Dollar aufzulegen und massenhaft Aktien zu verkaufen, ist kein Einzelfall – es ist ein unübersehbares Alarmsignal. Unternehmen verbrennen in dieser Dimension Geld, das sie über normale Software-Abos niemals wieder einspielen können. Allein die permanenten Instandhaltungskosten für Strom, Kühlung und den ständigen Austausch veralteter Halbleiter verschlingen schon jetzt horrende Summen. Wenn selbst die größten Cash-Maschinen wie Amazon durch ihre astronomischen KI-Investitionen (CapEx) einen dramatisch negativen freien Cashflow im zweistelligen Milliardenbereich ausweisen, brennt die Hütte lichterloh. Dass US-Konzerne nun über sogenannte „Reverse Yankee“-Anleihen den europäischen Markt überschwemmen, um die strengeren Zinsen der Fed zu umgehen und europäisches Spargeld abzusaugen, verschiebt dieses systemische Klumpenrisiko direkt in unsere Vorgärten.Doch neben diesem finanziellen Chaos gibt es einen noch viel alarmierenderen Risikofaktor: die Unvorhersehbarkeit der Technologie selbst. Die KI wird derzeit mit Milliarden von Algorithmen gefüttert, bleibt aber eine gefährliche Blackbox mit einer enormen Unbekannten. Man reizt diese Systeme so lange aus, bis ein unkontrollierbarer mathematischer oder technischer Vorfall passiert. Ein solcher Kontrollverlust in einer kritischen Infrastruktur oder im Finanzsystem wird unweigerlich das auslösen, was sich im Untergrund längst anbahnt: einen totalen Vertrauensbruch bei den ohnehin nervösen Investoren. Verstand und die harten wirtschaftlichen Fakten sagen mir, dass diese Blase spätestens Mitte 2027 mit einem gewaltigen Knall platzen wird, wenn die strengen Kontrollregeln des EU AI Acts voll greifen und die Zinslast die Bilanzen erdrückt. Es darf nicht sein, dass am Ende wieder Millionen von normalen Sparern und die europäische Bevölkerung leiden, nur weil ein paar Gierschlunde im Silicon Valley das Prinzip der wirtschaftlichen Vernunft komplett ignoriert haben.Ich würde mir von Ihrer Redaktion wünschen, dass Sie den Fokus weg von den kurzfristigen, künstlich getriebenen Tagesgewinnen lenken und stattdessen die tiefen bilanziellen Abgründe

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