Porsche-Aktie dreht ins Minus nach enttäuschenden Auslieferungszahlen – China bremst Wachstum

Porsche-Aktie fällt nach Auslieferungsrückgang 2025 16.01.2026, 19:11 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Porsche-Aktie dreht ins Minus nach enttäuschenden Auslieferungszahlen – China bremst Wachstum: Porsche-Aktie fällt nach Auslieferungsrückgang 2025
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Im Berichtsjahr sank der weltweite Absatz um rund ein Zehntel auf knapp unter 280000 Fahrzeuge. Im Vorjahr hatte Porsche noch etwa 310000 Einheiten ausgeliefert. Besonders stark war der Einbruch im wichtigen chinesischen Markt, dort ging die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge um über ein Viertel auf gut 41000 Einheiten zurück – einer der niedrigsten Werte seit Jahren. Es ist bereits das vierte Jahr in Folge mit rückläufigen Zahlen in China und unterstreicht die schwierige Lage für Premium- und Sportwagenmarken in der Volksrepublik.

Schwache Nachfrage trifft auch Europa und Deutschland

Die Absatzkrise in China ist Teil eines breiteren Problems. Auch in Europa und auf dem Heimatmarkt Deutschland fiel der Absatz deutlich. Lediglich Nordamerika konnte stabile Verkaufszahlen vorweisen. Die Gründe für die Schwäche in China sind vielfältig: eine geringere Kauflaune vermögender Kunden, zunehmender Wettbewerbsdruck im Luxussegment und der Aufstieg lokaler Hersteller.

Hinzu kamen Angebotsengpässe bei zentralen Modellreihen und Verzögerungen bei der Einführung neuer Elektromodelle. Bereits in den vergangenen Quartalen hatte Porsche mit rückläufigen Auslieferungen in mehreren Regionen zu kämpfen, was sich nun in der Jahresbilanz niederschlägt.

Marktreaktion und strategische Unsicherheit

Die Aktie reagierte mit deutlichen Kursverlusten auf die neuen Zahlen. An den Märkten wächst die Sorge, dass sich die Probleme in China nicht kurzfristig lösen lassen. Analysten sehen darin ein strukturelles Risiko für die gesamte Luxusautoindustrie. Auch andere Hersteller wie Mercedes-Benz, BMW oder Volkswagen stehen unter Druck und berichten von schwierigen Marktbedingungen in Asien. Im Fokus steht nun die strategische Neuausrichtung des Produktportfolios. Die Balance zwischen Verbrennermodellen, Hybriden und vollelektrischen Fahrzeugen wird entscheidend sein. Gleichzeitig rücken Kostendisziplin und Effizienzsteigerungen stärker in den Vordergrund. Gelingt es Porsche, trotz der Absatzkrise in China und Europa wieder in die Spur zu finden, oder droht eine längere Phase des Rückgangs?

Bn-Redaktion/jh
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