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Rheinmetall

Diese Technologie soll Häfen schützen 21.09.2026, 15:53 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Rheinmetall: Diese Technologie soll Häfen schützen
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
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Rheinmetall 1.012,10 EUR -0,38 % TTMzero RT

Mobile Einsatzzentrale für den Hafenschutz

Ein Schwerpunkt des Rheinmetall-Beitrags bei REPMUS26 ist ein containerisiertes und verlegbares Demonstrationssystem. Während der vierwöchigen Übung nutzt die Deutsche Marine die Lösung als mobilen Befehls- und Gefechtsstand für den operativen Hafenschutz. Ziel ist es, Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzuführen und daraus ein multidimensionales Unterwasser- und Überwasserlagebild zu erzeugen. Damit soll kritische maritime Infrastruktur effektiver überwacht und geschützt werden können.

Battlesuite verbindet unterschiedliche Systeme

Das technologische Rückgrat bildet die Rheinmetall Battlesuite auf Basis der Middleware Tactical Core der blackned GmbH. Die offene Integrationsarchitektur ermöglicht es, Sensorik, Effektoren und Missionsmodule verschiedener Technologiepartner flexibel einzubinden. Gerade diese Vernetzung steht bei REPMUS26 im Fokus. Nach dem Ansatz von Rheinmetall entscheidet nicht allein die Leistungsfähigkeit einzelner Plattformen über den operativen Nutzen, sondern insbesondere deren Fähigkeit zur Zusammenarbeit.

Unbemannte Sensorik unter Wasser

2026 konzentrieren sich die Experimente verstärkt auf unbemannte Unterwassersensorik verschiedener Industriepartner. Daraus soll ein möglichst durchhaltefähiges Lagebild entstehen. Gleichzeitig sollen Bediener mehrere unbemannte Systeme unterschiedlicher Typen und Hersteller über eine gemeinsame Benutzeroberfläche steuern können. Die Einsatzmöglichkeiten reichen dabei vom Meeresboden bis in den Weltraum. Durch die gebündelten Sensordaten sollen Gefahren frühzeitig erkannt und präzise Handlungsoptionen ermöglicht werden.

Rheinmetall testet bis 25. September

Rheinmetall nimmt noch bis zum 25. September 2026 an REPMUS26 teil. Die Übung findet auf der Halbinsel Troia und in den umliegenden portugiesischen Seegebieten statt. Marinen, Forschungseinrichtungen und Industrie erproben dort unbemannte Systeme unter realitätsnahen und multidimensionalen Bedingungen. Der DAX-Konzern beteiligt sich bereits seit 2024 und bringt dabei seine Fähigkeiten als Systemintegrator für komplexe maritime Systeme ein.

NATO-Interoperabilität im Mittelpunkt

Die Erprobung soll zugleich die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Systemen und NATO-Partnern verbessern. Rheinmetall will dafür kollaborative Einsatzkonzepte unter realistischen Bedingungen validieren. „REPMUS bietet uns eine hervorragende Möglichkeit, unsere Prototypenentwicklung in realitätsnahen Szenarien zu erproben“, erklärt Gregor Mannherz, Delegationsleiter von Rheinmetall. Gemeinsam mit operativen Experten der Kundenmarinen und Behörden sollen Produkte effizienter gestaltet und Entwicklungen zielgerichtet beschleunigt werden.

Bn-Redaktion/ar
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