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Rheinmetall vor dem nächsten Test

Jetzt zählt nicht mehr nur der Auftragseingang 12.09.2026, 15:09 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Rheinmetall
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© Bild von fajriyan auf unsplash.com / Symbolbild
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Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 996,30 EUR +0,34 % Lang & Schwarz

Nicht die Aufträge sind das Problem

Im Mittelpunkt steht zunehmend die Frage, wie viel Gewinn Rheinmetall mit seinen neuen Geschäftsfeldern tatsächlich erzielen kann.

Traditionelle Produkte wie Munition und bemannte Fahrzeuge gelten als margenstärker. Künftiges Wachstum soll dagegen stärker aus Drohnen, autonomen Systemen und Raumfahrt kommen. Bei diesen Projekten arbeitet Rheinmetall häufiger mit Partnern zusammen.

Damit könnten große Programmvolumina entstehen, ohne dass der gesamte Umsatz und Gewinn beim Konzern ankommt.

Analysten uneinig

Wie weit die Einschätzungen auseinandergehen, zeigt der Blick auf die Analysten. J.P. Morgan sieht vor dem Kapitalmarkttag im November zusätzlichen Gegenwind.

Goldman Sachs bleibt dagegen deutlich optimistischer und bestätigt sein bisheriges Kursziel. Selbst bei schlechteren Annahmen für das Munitionsgeschäft sieht die Bank noch einen höheren fairen Wert.

Neue US-Projekte im Blick

Auch die jüngsten Projekte mit dem U.S. Marine Corps passen zum veränderten Geschäftsmodell. Rheinmetall liefert autonome Fahrzeuge und Systeme für amphibische Einsätze.

Der konkrete Auftragswert wurde bislang jedoch nicht genannt. Für Anleger ist das Projekt damit vor allem ein technologischer Hinweis, aber noch keine bezifferbare Ergebnisgröße.

November wird entscheidend

Nach dem starken Kursrückgang richtet sich der Blick nun auf den Kapitalmarkttag. Dort dürfte insbesondere interessant werden, welchen Beitrag die neuen Geschäftsfelder künftig tatsächlich zu Umsatz und Ergebnis leisten können.

Die zentrale Frage lautet damit nicht mehr nur, wie viele Aufträge Rheinmetall gewinnt – sondern wie profitabel das Wachstum am Ende ausfällt.

Bn-Redaktion/js
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