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Wer kann Putins Kriegslust bändigen? 06.02.2025, 18:39 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Trump-Putin-Treffen belastet Rüstungsaktien – Anleger reagieren nervös

Europäische Rüstungstitel unter Druck

Die Aktien großer europäischer Rüstungskonzerne gerieten am Donnerstag stark unter Druck. Hintergrund ist die Meldung, dass ein Treffen zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin bevorstehen könnte. So rutschten die Papiere von Rheinmetall am DAX-Ende um 4,8 Prozent auf 713,20 Euro ab, nachdem sie erst am Dienstag ein Rekordhoch erreicht hatten. Der deutsche Leitindex zeigte sich hingegen stabil und stieg um 1,4 Prozent.

Auch andere Rüstungswerte betroffen

Auch die Aktien anderer Rüstungsunternehmen verzeichneten deutliche Verluste. Die Titel von Hensoldt fielen im MDAX um 5,8 Prozent und landeten auf dem letzten Platz. Im SDAX büßten Renk-Aktien 4,9 Prozent ein. In Paris verloren Thales 2,5 Prozent, während BAE Systems in London um 2,2 Prozent nachgab.

Gespräche über möglichen Ukraine-Friedensplan belasten den Sektor

Laut dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Leonid Slutsky, sei ein Treffen zwischen Trump und Putin in Vorbereitung und könnte bereits im Februar oder März stattfinden. Ein solches Gipfeltreffen könnte Gespräche über einen Friedensplan für die Ukraine beinhalten – ein Szenario, das die Stimmung im Rüstungssektor drückte. Händler sehen die Spekulationen als Hauptgrund für die Kursverluste.

Branchenindex gibt nach – Anleger bleiben dennoch optimistisch

Ein Indikator für Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungswerte drehte nach den Berichten plötzlich ins Minus. Der STOXX Aerospace and Defence Index, der sich seit Kriegsbeginn in der Ukraine mehr als verdoppelt hat, fiel um bis zu 1,4 Prozent. Gleichzeitig legte der breitere STOXX 600 um 0,8 Prozent zu.

Analysten sehen in einem möglichen Waffenstillstand ein Risiko für Rüstungsaktien, da dies zu einem Rückgang der Verteidigungsausgaben führen könnte. Dennoch bleiben Anleger langfristig zuversichtlich, insbesondere mit Blick auf die steigenden Verteidigungsbudgets der NATO-Staaten.

EU-Verteidigungsstrategie beflügelt den Markt

Trotz der jüngsten Verluste profitieren Rüstungsunternehmen weiterhin von den laufenden Verteidigungsdebatten in der EU. Rheinmetall erreichte kürzlich ein Rekordhoch von 772 Euro, bevor sich die Aktie bei 765,80 Euro einpendelte. Hensoldt stieg ebenfalls auf den höchsten Stand seit Mai. Die Europäische Union plant, Verteidigungsprojekte finanziell zu unterstützen, ohne dass diese Ausgaben in die Defizitberechnung einfließen.

Langfristige Perspektiven für den Rüstungssektor

Die EU diskutiert derzeit verschiedene Modelle zur Finanzierung militärischer Investitionen, darunter Darlehen der Europäischen Investitionsbank und spezielle Förderprogramme. Zudem wird über Ausnahmeregelungen für Verteidigungsausgaben im Rahmen der EU-Defizitregeln beraten. Prognosen zufolge könnten in den nächsten zehn Jahren zusätzlich 500 Milliarden Euro für Verteidigung notwendig werden.

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind Rüstungstitel gefragt, da viele Länder ihre militärischen Kapazitäten ausbauen. Die geopolitischen Spannungen und neue Verteidigungsstrategien könnten langfristig für stabile Investitionschancen in der Branche sorgen.

Bn-Redaktion/ts
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