Ringen um Warner Bros.

Paramount weitet Zeitrahmen aus und mobilisiert gegen Netflix 22.01.2026, 18:48 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Paramount
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Name Aktuell Diff. Börse
Netflix 63,51 EUR -0,24 % Lang & Schwarz
Paramount Skydance Corporations Registered (B) 6,936 EUR +0,31 % Baader Bank
Warner Bros. Discovery (A) 22,47 EUR +0,77 % Lang & Schwarz

Bisher geringe Annahmequote
Paramount versucht seit September, Warner Bros. zu übernehmen, und startete das direkte Kaufangebot an die Aktionäre am 8. Dezember. Bis zum Stichtag am 21. Januar wurden dem Unternehmen rund 168,5 Millionen Aktien angedient. Dies entspricht lediglich etwa 7 % der ausstehenden Anteile von Warner Bros. Discovery. Marktbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass institutionelle Investoren ihre Entscheidungen in solchen Verfahren häufig erst kurz vor Ablauf der Frist treffen.

Konfrontation vor der Hauptversammlung
Warner Bros. strebt an, den Verkauf an Netflix bis April durch eine Sonderhauptversammlung der Aktionäre legitimieren zu lassen. Paramount nutzt die verbleibende Zeit, um Investoren davon zu überzeugen, gegen diesen Deal zu stimmen. Das Unternehmen argumentiert, dass sein eigenes Angebot von 30 US-Dollar je Aktie in bar finanziell attraktiver sei als die Konditionen der Konkurrenz.

Das Management von Warner Bros. wies den Vorstoß in einer Stellungnahme erneut zurück. Der Vorstand habe das Angebot von Paramount bereits mehrfach einstimmig abgelehnt, da die Vereinbarung mit Netflix als vorteilhafter bewertet werde. Dass über 93 % der Aktionäre ihre Anteile bislang nicht an Paramount übertragen hätten, wertet die Führungsetage als Bestätigung ihrer Haltung.

Anpassung der Konditionen
Die Wettbewerbssituation hatte zuletzt zu Bewegungen auf der Gegenseite geführt: Netflix passte seine Offerte am Dienstag an und stellte von einer Mischkalkulation auf eine reine Barzahlung um. Dieser Schritt zielt darauf ab, den Abschluss der Transaktion zu beschleunigen und die Attraktivität für die Anteilseigner zu erhöhen.

Bn-Redaktion/js
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