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Rivian übertrifft Erwartungen

Rekordgewinn im Q4 2024 22.02.2025, 16:56 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Auto vor Firmengebäude
© Symbolbild von Rivian
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Name Aktuell Diff. Börse
Rivian Automotive Registered (A) 14,93 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Erster Gewinnsprung: Rivian übertrifft alle Erwartungen

Rivian, der US-Elektroautobauer und Partner von Volkswagen, hat im vierten Quartal 2024 einen historischen Meilenstein erreicht: Zum ersten Mal in seiner Firmengeschichte konnte das Unternehmen einen Bruttogewinn erzielen. Mit 170 Millionen US-Dollar liegt der Gewinn deutlich über den Erwartungen – ein beeindruckender Turnaround nach einem Verlust von 606 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Auch beim Umsatz setzte Rivian ein Ausrufezeichen: Die Einnahmen stiegen auf 1,73 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit die Prognosen der Analysten, die lediglich mit 1,4 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten. Besonders stark entwickelte sich das Software- und Servicegeschäft, das mit 214 Millionen US-Dollar doppelt so viel wie im Vorjahr erwirtschaftete.

Rückgang bei Fahrzeugauslieferungen erwartet

Trotz der positiven Zahlen bleibt der Blick in die Zukunft verhalten: Für das Jahr 2025 rechnet Rivian mit einem Rückgang der Fahrzeugauslieferungen auf 46.000 bis 51.000 Fahrzeuge – weniger als die 51.579 Fahrzeuge aus dem Vorjahr. Diese Prognose blieb deutlich hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die mit 55.520 Auslieferungen gerechnet hatten.

Die Märkte reagierten prompt: Die Rivian-Aktie verlor im regulären Handel über 2 % und setzte nachbörslich weitere 2,5 % Verlust drauf.

Neues Modell, neue Risiken: Produktionspause droht

Um den Produktionsstart des neuen R2-Modells – einem direkten Konkurrenten des Tesla Model Y – vorzubereiten, plant Rivian für die zweite Jahreshälfte 2025 eine einmonatige Produktionspause. Die ersten Auslieferungen des neuen Modells sind für Anfang 2026 vorgesehen.

Doch nicht nur Produktionsstopps belasten die Prognose: CEO RJ Scaringe warnte vor möglichen Zöllen auf Importe aus Mexiko und Kanada, die unter einer potenziellen Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident drohen. Höhere Produktionskosten könnten die Preise für Rivian-Fahrzeuge weiter in die Höhe treiben – ein echtes Risiko in einem ohnehin preissensiblen Marktumfeld.

VW-Partnerschaft: Milliarden-Investition stärkt Rivians Rücken

Trotz der Herausforderungen setzt Rivian große Hoffnungen in die strategische Allianz mit Volkswagen. Der deutsche Autobauer will 5,8 Milliarden US-Dollar in das Unternehmen investieren. Diese Partnerschaft könnte in den kommenden vier Jahren zusätzlichen Umsatz von bis zu 2 Milliarden US-Dollar generieren und Rivian wichtige finanzielle Stabilität verschaffen.

Ob dieser Kurswechsel den E-Autobauer langfristig aus der Absatzflaute führen wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Bn-Redaktion/aw
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