Rivian und VW

Entscheidende Herausforderungen stehen an 24.02.2025, 12:03 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Passat
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Volkswagen (VW) Vz 103,80 EUR -0,41 % TTMzero RT
Rivian Automotive Registered (A) 12,32 EUR -1,99 % Baader Bank

Rivian enttäuscht trotz Umsatzsprung – Ausblick sorgt für Verunsicherung

Solide Quartalszahlen, aber Erwartungen nicht erfüllt

Der kalifornische E-Auto-Hersteller Rivian hat im vierten Quartal 2024 einen Umsatz von 1,73 Milliarden Dollar erzielt – ein Plus von über 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit übertraf das Unternehmen die Prognosen von 1,4 Milliarden Dollar deutlich. Auch der erste Bruttoquartalsgewinn von 170 Millionen Dollar markiert einen wichtigen Meilenstein.

Dennoch bleibt der Nettoverlust mit 743 Millionen Dollar oder 70 Cent je Aktie hoch, auch wenn dieser im Vergleich zum Vorjahr um 51 Prozent gesenkt werden konnte. Analysten hatten jedoch mit einem geringeren Minus von 0,60 Dollar je Aktie gerechnet.

Verhaltene Jahresprognose drückt die Stimmung

Für das Gesamtjahr 2024 erreichte Rivian einen Umsatz von 4,97 Milliarden Dollar – ein Zuwachs von zwölf Prozent. Der Jahresverlust blieb allerdings mit 4,75 Milliarden Dollar oder 4,69 Dollar je Aktie auf einem hohen Niveau.

Die Aussichten für 2025 sorgen für Enttäuschung: Rivian rechnet mit einem Rückgang der Auslieferungen auf 46.000 bis 51.000 Fahrzeuge, während Analysten 55.000 Einheiten erwartet hatten. Die Investitionsausgaben sollen auf 1,6 bis 1,7 Milliarden Dollar steigen, um die Markteinführung des Mittelklassemodells „R2“ im Jahr 2026 vorzubereiten. Finanzvorständin Claire McDonough äußerte sich jedoch optimistisch: „Wir glauben, dass R2 unser Wachstum und unsere Rentabilität wirklich verändern wird.“

Volkswagen: Stellenabbau als notwendige Maßnahme

Während Rivian mit einem schwachen Ausblick kämpft, befindet sich Volkswagen im Umbruch. In den vergangenen zwölf Monaten verlor die Aktie 17,58 Prozent, konnte jedoch seit Jahresbeginn um 12,82 Prozent zulegen.

Ein umfassendes Sparprogramm sieht den Abbau von 35.000 Stellen bis 2030 vor – ohne betriebsbedingte Kündigungen. Besonders die Altersteilzeit soll dazu beitragen, bis zu 24.000 Arbeitsplätze sozialverträglich zu reduzieren. Damit folgt Volkswagen einem ähnlichen Kurs wie Konkurrent Renault, der bereits 2020 einen Stellenabbau von 15.000 angekündigt hatte.

Schnellere Modellzyklen als Antwort auf chinesische Konkurrenz

Die wachsende Konkurrenz aus China zwingt Volkswagen zu Innovationen. Durch die Gründung eines Joint Ventures mit dem kanadischen IT-Dienstleister CGI soll die Entwicklung neuer Modelle beschleunigt werden. Der Fokus liegt dabei auf schnelleren Produktzyklen, um im dynamischen E-Mobilitätsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben.

Für Anleger könnte dieser Schritt ein positives Signal sein – auch wenn die Herausforderungen weiterhin groß bleiben.

Bn-Redaktion/ts
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