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RWE in Oklahoma

Google-Deal verpufft an der Börse 03.08.2026, 16:25 Uhr Jetzt kommentieren: 0

RWE in Oklahoma: Google-Deal verpufft an der Börse
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Google sichert sich gesamte Solarproduktion

RWE und Google haben einen Stromabnahmevertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren für das Solarprojekt Crooked Creek vereinbart. Google wird die gesamte Stromproduktion der geplanten Anlage abnehmen. Der Solarpark im McCurtain County verfügt über eine vorgesehene Kapazität von 155 Megawatt und ist das erste Solarprojekt von RWE im US-Bundesstaat Oklahoma. Die Bauarbeiten sollen noch 2026 beginnen, die Inbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen.

Strom für Standorte in 14 Bundesstaaten

Der erzeugte Solarstrom soll künftig Google-Standorte im Netzgebiet des South West Power Pool versorgen. Das Gebiet des Übertragungsnetzbetreibers SPP erstreckt sich über 14 Bundesstaaten in der Mitte und im Westen der USA. Neben der zusätzlichen Stromversorgung erwartet RWE wirtschaftliche Impulse für McCurtain County und die umliegenden Gemeinden. Während der Hochphase der Bauarbeiten sollen vor Ort bis zu 250 Arbeitsplätze entstehen. Zudem sind zusätzliche Steuereinnahmen vorgesehen.

RWE baut Präsenz in Oklahoma aus

RWE plant weitere Investitionen in Oklahoma, um den steigenden Strombedarf zu bedienen. Bereits heute betreibt der Konzern dort den Windpark Boiling Springs im Woodward County mit einer Leistung von 148 Megawatt. Darüber hinaus entwickelt RWE sechs weitere Projekte mit einer Gesamtkapazität von 1,6 Gigawatt. Der Vertrag mit Google soll nach Angaben des Unternehmens den Ausbau neuer Erzeugungskapazitäten beschleunigen und zugleich die regionale Wirtschaft stärken.

Milliardeninvestitionen in den USA geplant

In den USA verfügt RWE über Solar-, Onshore-Wind- und Batteriespeicherprojekte in 27 Bundesstaaten. Die installierte Leistung liegt bei rund 13 Gigawatt. Bis 2031 plant der Energiekonzern Nettoinvestitionen von 17 Milliarden Euro. Das entspricht fast der Hälfte des weltweit vorgesehenen Investitionsvolumens von 35 Milliarden Euro. Mit 9 Gigawatt neuer Kapazität soll die installierte Leistung in den USA auf 22 Gigawatt steigen. Geplant sind auch flexible Gasspitzenlastkraftwerke.

RWE-Aktie bleibt hinter dem DAX

An der Börse konnte der Google-Vertrag zunächst keinen positiven Impuls auslösen. Die RWE-Aktie verlor 1,40 Prozent auf 56,38 Euro, nachdem sie zuvor bei 57,18 Euro geschlossen hatte. Während der DAX um 1,51 Prozent zulegte, belegte RWE nur Platz 39. Das Handelsvolumen lag bei 394.020 Aktien. Der Kurs notierte 7,20 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 60,76 Euro. Das 52-Wochen-Tief beträgt 33,04 Euro. Mit einem Börsenwert von 42,87 Milliarden Euro erreicht RWE im DAX eine Gewichtung von 2,00 Prozent.

Bn-Redaktion/ar
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