Breaking News
Der Breakthrough, der eines der größten Probleme der Elektromobilität lösen könnte?
Anzeige
SAP überrascht mit Cloud-Boom

Aktie explodiert 28.07.2026, 14:29 Uhr Jetzt kommentieren: 0

SAP
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Symbolbild von SAP SE / Stephan Daub
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
SAP 155,12 EUR +3,14 % Tradegate

Cloud-Dynamik löst kräftige Kursreaktion aus

SAP hat mit den Zahlen für das zweite Quartal eine deutliche Reaktion an der Börse ausgelöst. Die Aktie des Softwarekonzerns beendete den Montagshandel bei 150,74 Euro und gewann 7,29 Prozent. Damit verzeichnete das Papier den stärksten Tagesanstieg seit Monaten, nachdem die Kursentwicklung zuvor längere Zeit von Zurückhaltung geprägt gewesen war.

Ausschlaggebend für die positive Reaktion waren vor allem die überraschend starken Ergebnisse im Cloud-Geschäft. SAP steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 9,88 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte um 25 Prozent auf 2,21 Milliarden Euro zu, während das Ergebnis je Aktie 1,89 Euro erreichte.

Besonders dynamisch entwickelte sich das Cloud-Segment. Die Cloud-Umsätze wuchsen um 22 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich der Cloud-Auftragsbestand um 27 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 7 Prozent auf 2,74 Milliarden Euro. Damit übertraf SAP in einem zentralen Wachstumsbereich die Erwartungen und lieferte neue Argumente für die langfristige Entwicklung des Konzerns.

Auch der DAX profitierte am selben Handelstag von den Kursgewinnen des Indexschwergewichts. Laut dpa-AFX stieg der deutsche Leitindex um 1,04 Prozent auf 25.361,03 Punkte. Zusätzliche Unterstützung kamen von einer Feuerpause im Iran-Konflikt und einem besser als erwarteten Ifo-Geschäftsklimaindex.

Gesenkte Gewinnprognose rückt Kosten in den Mittelpunkt

Trotz der starken Quartalszahlen nahm SAP die Prognose für das Wachstum des operativen Gewinns im Gesamtjahr zurück. Das Management erwartet nun einen Anstieg in einer Spanne von 13 bis 17 Prozent. Zuvor hatte der Konzern mit 14 bis 18 Prozent gerechnet.

Als Gründe nannte SAP die Übernahmen von Dremio und Prior Labs sowie höhere Investitionen in Künstliche Intelligenz. Damit rückt neben dem Wachstum zunehmend die Frage in den Vordergrund, wie stark zusätzliche Ausgaben die Profitabilität belasten könnten.

Berenberg reagierte mit einer Senkung des Kursziels von 215 auf 205 Euro, bestätigte die Einstufung jedoch mit „Buy“. Die Analysten verwiesen auf steigenden Kostendruck durch KI-Investitionen, der die Marge belasten könne.

Auch Goldman Sachs reduzierte das Kursziel von 230 auf 215 Euro und beließ die Bewertung ebenfalls bei „Buy“. Analyst Mohammed Moawalla hob dabei den robusten Cloud-Auftragsbestand und die starke Produkt-Pipeline hervor. Andere Analysehäuser kommen zu unterschiedlichen Einschätzungen. Die genannten Kursziele reichen von rund 120 bis 210 Euro und zeigen, wie verschieden das Verhältnis zwischen Wachstumsperspektiven und Margenrisiken bewertet wird.

KI-Investitionen werden zur strategischen Bewährungsprobe

Die steigenden Ausgaben für Künstliche Intelligenz sind kein SAP-spezifisches Thema. Auch andere Technologiekonzerne investieren hohe Summen in Rechenzentren, Infrastruktur und neue KI-Produkte. Für börseninteressierte Beobachter stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie schnell sich diese Investitionen in zusätzliche Umsätze und Erträge übersetzen lassen.

SAP ist zugleich an einer neuen branchenweiten Initiative beteiligt. Nvidia gründete am Montag die Open Secure AI Alliance, der mehr als 40 Partner angehören. Neben SAP sind unter anderem Microsoft, Siemens und IBM beteiligt. Ziel des Bündnisses ist es, gemeinsame Sicherheitsstandards für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu entwickeln. Unterstützt wird die Initiative von der Linux Foundation.

Für die weitere operative Entwicklung dürfte entscheidend sein, ob SAP das hohe Wachstum im Cloud-Geschäft in den kommenden Quartalen fortsetzen kann. Gleichzeitig wird der Markt darauf achten, wie sich die Übernahmen von Dremio und Prior Labs auswirken und ob die zusätzlichen KI-Investitionen das geplante Gewinnwachstum innerhalb der neuen Spanne von 13 bis 17 Prozent ermöglichen.

Bn-Redaktion/aw
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,16
Hebel: 20,06
mit starkem Hebel
Ask: 2,13
Hebel: 7,53
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: BD10NR BD1SBV. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

15:01 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:39 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 19:09 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 17:48 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 16:34 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 14:22 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 13:58 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 13:32 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer