Anzeige
++++++ Abseits von IBM und Google: Dieser Nasdaq-Player nimmt den Quantenmarkt ins Visier ++++++
Übernahmekampf gewonnen

Commerzbank kämpft jetzt um Jobs und Frankfurt 27.07.2026, 17:48 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Commerzbank
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Bild von Daniel Marx auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Commerzbank 37,61 EUR +2,48 % TTMzero RT
UniCredit 81,97 EUR +1,38 % Lang & Schwarz

Weidmann öffnet die Tür für Verhandlungen

Commerzbank-Aufsichtsratschef Jens Weidmann hat UniCredit zu direkten Gesprächen über einen möglichen Zusammenschluss eingeladen. Damit reagiert das Frankfurter Institut auf die deutlich veränderten Mehrheitsverhältnisse. Weidmann erklärte, dass der Verlauf zwar anders erhofft worden sei, das Kräfteverhältnis bei der nächsten Hauptversammlung jedoch klar ausfalle. Der bisherige Abwehrkurs dürfte damit faktisch beendet sein, auch wenn die Übernahme formal noch nicht abgeschlossen ist.

UniCredit kann entscheidenden Einfluss ausüben

UniCredit hat seine Beteiligung an der Commerzbank schrittweise auf rund 48 Prozent ausgebaut. Damit dürfte das Institut bei wichtigen Abstimmungen eine entscheidende Rolle spielen und wesentliche Beschlüsse beeinflussen können. Vorstandschef Andrea Orcel macht keinen Hehl daraus, dass UniCredit die Kontrolle übernehmen will. Die noch erforderlichen behördlichen Genehmigungen erwartet die Bank bis zum Ende des Jahres.

Arbeitsplätze und Frankfurt rücken in den Fokus

Für die Commerzbank geht es nun vor allem darum, möglichst weitreichende Zusagen auszuhandeln. Weidmann fordert verbindliche Rahmenbedingungen für Beschäftigte, Aktionäre und Kunden. Auch der Erhalt der Zentrale in Frankfurt, der Schutz wichtiger Arbeitsplätze und die Finanzierung mittelständischer Unternehmen stehen im Mittelpunkt. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein verlangte ebenfalls direkte Gespräche und betonte die Bedeutung des Standorts Frankfurt.

Orcel sieht breite Übereinstimmung

Orcel hält eine Einigung mit der Bundesregierung und weiteren Beteiligten für möglich. Nach seinen Angaben gelten die bereits in Aussicht gestellten Zugeständnisse weiterhin. Dazu zählen Fragen der sozialen Auswirkungen, die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie die Finanzierung des wirtschaftlichen Umbaus in Deutschland. UniCredit betrachtet eine Verbindung der Commerzbank mit der deutschen Tochter UniCredit Bank GmbH, die unter der Marke HypoVereinsbank auftritt, als Zusammenschluss zweier sich ergänzender Institute.

Übernahmekampf tritt in neue Phase

Die zentrale Frage lautet damit zunehmend nicht mehr, ob UniCredit die Kontrolle erlangt, sondern zu welchen Bedingungen und zu welchem Zeitpunkt. Der Bund bleibt mit einem Anteil von rund 12 Prozent ein wichtiger Aktionär und könnte den weiteren Verlauf beeinflussen. Ein verbessertes Übernahmeangebot erscheint derzeit weniger wahrscheinlich als direkte Verhandlungen über Beteiligungen, Garantien und die künftige Struktur. Für die Commerzbank-Aktie könnte damit zugleich ein Teil der bisherigen Übernahmefantasie entfallen.

Bn-Redaktion/tb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Exklusiv für BörsenNEWS.de User

Sichern Sie sich bis zum 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten Sie einen Anteil Ihrer Lieblingsaktie im Wert von 50 Euro.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,08
Hebel: 19,13
mit starkem Hebel
Ask: 5,80
Hebel: 7,46
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW8YXW GW5RT9. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

16:34 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

13:58 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

13:32 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 18:56 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 17:13 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 13:33 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer