Siemens Energy hebt Ziele an

Anleger feiern Milliardenplus 18.05.2026, 11:47 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Strom
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Siemens Energy 171,90 EUR +1,70 % Tradegate

Rekordaufträge treiben den Energietechnikkonzern auf neue Höhen

Siemens Energy hat mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal ein starkes Signal an den Markt gesendet. Der Konzern meldete einen Auftragseingang von 17,7 Milliarden Euro und erreichte damit einen neuen Rekordwert. Gleichzeitig wuchs der gesamte Auftragsbestand auf beeindruckende 154 Milliarden Euro an. Die Nachfrage nach Energieinfrastruktur, Netztechnik und Windkraftanlagen bleibt damit auf außergewöhnlich hohem Niveau.

Auch beim Umsatz setzte Siemens Energy seinen Wachstumskurs fort. Die Erlöse stiegen um knapp neun Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Noch deutlicher fiel die Verbesserung beim operativen Ergebnis aus: Das Ergebnis vor Sondereffekten legte auf 1,16 Milliarden Euro zu.

Unter dem Strich verdiente der Konzern 835 Millionen Euro. Das entspricht einem Gewinn je Aktie von 0,89 Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum lediglich 0,50 Euro erreicht wurden. Damit gelang Siemens Energy ein deutlicher Gewinnsprung.

Höhere Jahresziele und milliardenschwere Aktienrückkäufe

Nach den starken Quartalszahlen hebt das Management nun seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr deutlich an. Beim freien Cashflow vor Steuern rechnet Siemens Energy inzwischen mit rund acht Milliarden Euro.

Auch die operative Profitabilität soll weiter steigen. Die erwartete Marge vor Sondereffekten sieht der Vorstand nun in einer Spanne von 10 bis 12 Prozent. Zusätzlich peilt der Konzern einen Nettogewinn von rund vier Milliarden Euro an.


Parallel dazu will Siemens Energy seine Aktionäre stärker am Erfolg beteiligen. Das laufende Aktienrückkaufprogramm wird beschleunigt. Bis Ende des Geschäftsjahres 2026 sollen bis zu drei Milliarden Euro in den Rückkauf eigener Aktien fließen.

Die Kombination aus steigenden Gewinnen, hohem Cashflow und umfangreichen Rückkäufen unterstreicht die aktuell robuste finanzielle Entwicklung des Unternehmens.

KI-Boom und US-Netzausbau sorgen für volle Auftragsbücher

Besonders zwei Geschäftsbereiche entwickeln sich derzeit dynamisch. Zum einen macht die Windkrafttochter Siemens Gamesa operative Fortschritte und nähert sich zunehmend der Gewinnzone. Damit wird Gamesa zu einem wichtigen Baustein für die verbesserten Ergebnisziele des Gesamtkonzerns.

Zum anderen profitiert Siemens Energy massiv vom Ausbau der Stromnetze, insbesondere in den USA. Dort investiert das Unternehmen kräftig in neue Produktionskapazitäten für Transformatoren. Hintergrund ist die stark steigende Stromnachfrage durch neue Rechenzentren für Künstliche Intelligenz sowie die zunehmende Elektrifizierung zahlreicher Industriebereiche.

Diese Entwicklungen sorgen dafür, dass die Auftragsbücher des Konzerns langfristig gut gefüllt bleiben. Trotz der operativen Stärke reagierte die Börse jedoch zunächst negativ auf die veröffentlichten Zahlen. Die Aktie verlor am Freitag rund fünf Prozent und schloss bei 169,18 Euro.

Marktteilnehmer interpretierten den Rückgang vor allem als Gewinnmitnahmen nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Monate. Seit Jahresbeginn liegt das Papier weiterhin knapp 38 Prozent im Plus. Zudem notiert die Aktie derzeit rund 30 Prozent über der 200-Tage-Linie, was die langfristig starke Kursentwicklung unterstreicht.

Bn-Redaktion/aw
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