Silber, Gold & Krypto

Es gibt keinen sicheren Hafen mehr 23.03.2026, 13:55 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Goldbarren
© Symbolbild Gold
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Name Aktuell Diff. Börse
Microstrategy (Doing business Strategy) (A) 184,67 USD -5,75 % Nasdaq
Silber 86,59 USD +0,53 % Lang & Schwarz
Gold 4.715,67 USD +0,01 % Forex

Geopolitik sorgt für heftige Marktreaktionen

Die Finanzmärkte reagierten sensibel auf die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten. Nachdem angekündigte Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur kurzfristig um fünf Tage verschoben wurden, setzte bei Gold eine deutliche Gegenbewegung ein. Zuvor war der Preis im frühen London-Handel um bis zu 8,8 % eingebrochen. Auch Silber zeigte starke Schwankungen und konnte Verluste von über 10 % wieder ausgleichen.

Flucht in Liquidität belastet Edelmetalle

Ein zentraler Grund für die Schwäche von Gold liegt in einer klassischen Marktreaktion: Investoren sichern sich Liquidität. In unsicheren Phasen werden selbst vermeintlich sichere Anlagen verkauft, um Bargeld oder Dollar-Positionen aufzubauen. Parallel belasten steigende Zinserwartungen und ein stärkerer US-Dollar das zinslose Edelmetall zusätzlich.

Historische Muster wiederholen sich

Die aktuelle Entwicklung ist kein Einzelfall. „Die Reaktion von Gold auf den aktuellen makroökonomischen Schock hat ein klares historisches Vorbild“, erklärte ein Rohstoffstratege. Bereits in den Krisenjahren 2008, 2020 und 2022 fiel der Goldpreis zunächst, bevor eine längere Aufwärtsbewegung folgte. Auch diesmal könnten steigende Energiepreise und Inflationssorgen zunächst Druck erzeugen.

Bitcoin schwankt im Spannungsfeld der Risiken

Während Gold und Silber stark unter Druck standen, zeigte sich Bitcoin vergleichsweise stabil – allerdings auf niedrigem Niveau. Die Kryptowährung fiel zwischenzeitlich auf 67.371 Dollar und bewegte sich anschließend um die Marke von 68.000 Dollar. Damit liegt sie nahe einer wichtigen technischen Unterstützung, dem 200-Wochen-Durchschnitt.

Zweifel an der Rolle als sicherer Hafen

Die jüngsten Bewegungen stellen die Rolle von Bitcoin als Krisenwährung infrage. „Die Safe-Haven-These von Bitcoin wird in solchen Wochen getestet“, hieß es aus dem Marktumfeld. Tatsächlich bewegte sich die Kryptowährung zuletzt stärker im Gleichklang mit risikoreichen Anlagen. Gleichzeitig zeigen Kapitalabflüsse von 305,8 Millionen Dollar aus US-ETFs sowie ein anhaltendes „extreme fear“-Sentiment die Zurückhaltung vieler Anleger.


Bn-Redaktion/ts
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