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Stehen die Ölpreise vor dem finalen Abverkauf?

Shell – Aktie unter Druck. Jetzt geht’s ans Eingemachte 02.07.2026, 17:03 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Stehen die Ölpreise vor dem finalen Abverkauf? Shell – Aktie unter Druck. Jetzt geht’s ans Eingemachte
© Shell International Ltd.
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Der Markt preist damit die Erwartung eines höheren Angebots ein. Die Entspannung im Nahost-Konflikt stützt diese Erwartung.

Die Ölpreise nähern sich nun mit Vehemenz wichtiger Preisbereiche. Vor allem die aktuelle Konstellation bei Brent-Öl sieht überaus spannend aus. Der Ölpreis hat mit den 70 US-Dollar einen wichtigen Unterstützungsbereich und damit potenziellen Trendwendebereich erreicht. Gleichzeitig offeriert das Erreichen der 70 US-Dollar auch Abwärtsrisiken und schürt nicht zuletzt die Sorge vor einem weiteren Abverkauf. Eine Ausdehnung der Abwärtsbewegung ist als Szenario jedoch nicht in Stein gemeißelt.

Ein wichtiger Aspekt könnte die von vielen erwartete Ölflut eindämmen bzw. ihr den Schrecken nehmen, denn die globalen Öllager sind leer, bedenklich leer. Das belegten auch die gestern von der EIA vorgelegten US-Daten. Die U.S. Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte für die Woche zum 26. Juni die US-Rohöllagerbestände mit 408,4 Mio. Barrel. Damit wurde im Vergleich zur Vorwoche ein weiterer Rückgang in Höhe von 3,8 Mio. Barrel verzeichnet. Der Bestandsabbau ist noch nicht gestoppt. Die Bestände liegen mittlerweile 7 Prozent unter dem saisonalen 5-Jahres-Durchschnitt.

Zusammengefasst

Die Ölpreise stehen vor richtungsweisenden Handelstagen. So hat Brent-Öl den wichtigen Preisbereich von 70 US-Dollar erreicht. Es liegt eine stark überverkaufte Lage vor, sodass jederzeit mit Gegenbewegungen gerechnet werden muss. Ein potenzielles Bewegungsziel liegt in diesem Fall bei 80 US-Dollar. Allerdings mahnt die Vehemenz des Rücksetzers zur Vorsicht. Ein Rücksetzer unter die 70 US-Dollar könnte die Abwärtsdynamik weiter befeuern und Brent in Richtung 65 US-Dollar / 60 US-Dollar treiben.

Shell – Aktie unter Druck. Jetzt geht’s ans Eingemachte

Die Shell-Aktie (WKN: A3C99G | ISIN: GB00BP6MXD84 | Ticker-Symbol: R6C0) steht aus charttechnischer Sicht vor einer großen Bewährungsprobe. Im Fokus des Handelsgeschehens ist die eminent wichtige Unterstützung von 34 GBP gerückt. Neben einer robusten Horizontalunterstützung verläuft in diesem Bereich auch die 200-Tage-Linie. Das gibt der Zone zusätzliche Stabilität und erhöht die Chancen, dass die Zone hält. Das bedeutet aber auch, dass sich ein starkes Verkaufssignal installiert, sollte es für die Shell-Aktie darunter gehen. In diesem Fall sollte eine Bewegung auf 30 GBP nicht überraschen. Um das Chartbild zu stabilisieren, bedarf es eines Vorstoßes über die 36 GBP.

Bn-Redaktion/mt
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