Volkswagen Aktie fällt

Restrukturierungskosten und schwache Margen 01.08.2024, 15:37 Uhr Jetzt kommentieren: 0

VW
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Volkswagen 97,10 EUR -0,97 % Gettex

Umsatzanstieg trotz Gewinnrückgangs

Im zweiten Quartal 2024 konnte Volkswagen seinen Umsatz um 4,1 Prozent auf rund 83,3 Milliarden Euro steigern. Allerdings verzeichnete der Autobauer einen Rückgang des operativen Gewinns um 2,4 Prozent auf etwa 5,5 Milliarden Euro. Der Nettogewinn fiel ebenfalls um 4,2 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro, was dennoch besser als erwartet ausfiel.

Margenrückgang und Herausforderungen in China

Die operative Rendite des Konzerns sank im Vergleich zum Vorjahr von sieben auf 6,6 Prozent. Gründe hierfür waren unter anderem Restrukturierungskosten bei den Massenmarktmarken und eine schwächere Nachfrage in China. Finanzvorstand Arno Antlitz kündigte an, dass weitere Kostensenkungen in der zweiten Jahreshälfte notwendig seien, um die Jahresziele zu erreichen.

Ausblick und Sparmaßnahmen

Trotz des herausfordernden Umfelds meldete VW für die erste Jahreshälfte einen leichten Anstieg des Umsatzes auf 158,80 Milliarden Euro. Konzernchef Oliver Blume hat ein Sparprogramm angekündigt, das bis 2026 Einsparungen von zehn Milliarden Euro bei der Hauptmarke Volkswagen vorsieht. Das Ziel ist es, die Rendite auf 6,5 Prozent zu erhöhen.

Kooperation mit Rivian und neue Modelle

VW plant, in der zweiten Jahreshälfte zahlreiche neue Modelle auf den Markt zu bringen und hat eine Partnerschaft mit Rivian Automotive angekündigt. Diese Zusammenarbeit umfasst eine Investition von fünf Milliarden US-Dollar, um Zugang zu neuer Batterietechnologie zu erhalten. Gleichzeitig soll der Auftragsbestand für batteriebetriebene Fahrzeuge weiter ausgebaut werden.

Reaktion der VW-Aktie

Nach Veröffentlichung der Quartalszahlen gab die VW-Aktie um bis zu 2,5 Prozent nach und fiel auf den niedrigsten Stand seit November. Aktuell liegt die Aktie bei 108,50 Euro.

Volkswagen Aktie BörsenNews

Besonders belastend wirkten die niedrigen Margen bei den Massenmarken des Konzerns, während Premiummarken wie Audi und Porsche besser abschnitten. Analysten betonen, dass die kommenden Monate entscheidend sein werden, um die gesetzten finanziellen Ziele zu erreichen.

Bn-Redaktion/pg
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