Volkswagen

Grüne Ministerin kontert harte Kritik 10.08.2025, 13:14 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Alte VWs auf einer Wiese
© Symbolbild von Katka Pavlickova auf Unsplash
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Volkswagen (VW) Vz 86,25 EUR -1,77 % Baader Bank

Politische Verantwortung trotz Branchenferne

Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Gruene) plant, ihr Mandat im Aufsichtsrat von Volkswagen auch nach der Landtagswahl 2027 fortzufuehren, vorausgesetzt, sie bleibt Teil der Landesregierung. "Ja", antwortete sie klar auf die Frage, ob sie weitermachen wolle. Kritik gab es vor allem daran, dass ihr Ressort keinen direkten Bezug zur Automobilbranche hat. Hamburg haelt dagegen, dass gerade in Krisenzeiten beide Regierungsparteien Verantwortung uebernehmen muessten. Die Mitwirkung von SPD und Gruenen im Aufsichtsgremium habe sich bewaehrt, und sie selbst bringe eine ergaenzende Perspektive ein, die einen Mehrwert darstelle.

Doppelrolle als Vorteil fuer Niedersachsen

Hamburg betont, dass sich ihre Aufgaben als Ministerin und Aufsichtsrätin gut miteinander vereinbaren lassen, sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Die Arbeit bei Volkswagen verschaffe ihr einen zusaetzlichen Blick auf die wirtschaftliche Lage des Landes, den sie als grossen Mehrwert bezeichnet. Gemeinsam mit Ministerpraesident Olaf Lies (SPD), der seit Mai ebenfalls wieder fuer Niedersachsen im Aufsichtsrat sitzt, will sie mit richtig Schwung in die kuenftige Arbeit starten. Bereits zuvor habe sie mit dem frueheren Ministerpraesidenten Stephan Weil (SPD) sehr kollegial im 20-koepfigen Gremium zusammengearbeitet.

VW-Standort Osnabrueck und moegliche Rheinmetall-Kooperation

Mit Blick auf das VW-Werk in Osnabrueck und eine moegliche Zusammenarbeit mit dem Ruestungskonzern Rheinmetall stellt Hamburg klar, dass die Sicherung der Arbeitsplaetze Vorrang habe. Konkrete Szenarien wolle sie erst kommentieren, wenn realistische Optionen vorliegen. Rheinmetall-Chef Armin Papperger zeigte sich zuletzt offen fuer eine Ausweitung der Kooperation mit Volkswagen und verwies auf bestehende Projekte mit der Lkw-Tochter Traton, zu der MAN und Scania gehoeren. Osnabrueck sei natuerlich auch im Spiel, sagte Papperger, falls zusaetzlicher Bedarf entstehe.

Das Land Niedersachsen haelt 20 Prozent der Stimmrechte am VW-Konzern. Ministerpraesident Lies und seine Stellvertreterin Hamburg vertreten das Land im Aufsichtsrat, wo sie gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern eine Mehrheit besitzen. Zudem verfuegt Niedersachsen bei wichtigen Entscheidungen ueber ein Veto-Recht.

Bn-Redaktion/aw
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