ALPHABET WKN: A14Y6F ISIN: US02079K3059 Kürzel: GOOGL Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Bill Ackmans „Treffsicherheit“ lässt sich am besten als extrem volatil, aber langfristig profitabel beschreiben. Er ist kein Investor, der oft „richtig“ liegt (hohe Trefferquote), sondern jemand, der sehr große Wetten eingeht. Wenn er richtig liegt, gewinnt er massiv; wenn er falsch liegt, sind die Verluste oft spektakulär und öffentlich. Hier ist die Einordnung seiner Bilanz und der aktuellen Google-Entscheidung: 1. Die aktuelle Google-Entscheidung Die Meldung ist korrekt, muss aber im Kontext gesehen werden. Laut den aktuellsten 13F-Filings (Q3 2025) hat Ackmans Firma Pershing Square: Reduziert: Die Position in Alphabet Class A (GOOGL) wurde um ca. 10 % verringert. Behalten: Die Position in Alphabet Class C (GOOG) blieb weitgehend unangetastet. Kontext: Google bleibt trotz des Teilverkaufs eine der Top-5-Positionen in seinem Portfolio (neben Werten wie Chipotle und Universal Music). Interpretation: Dies ist kein „Vertrauensverlust“ oder ein kompletter Ausstieg (wie damals bei Netflix), sondern eher ein Rebalancing (Gewinnmitnahmen), da die Google-Aktie im Jahr 2025 stark gelaufen ist. Ackman neigt dazu, Positionen zu stutzen, wenn sie zu groß im Verhältnis zum Gesamtfonds werden (Risikomanagement).
2 . Historische Treffsicherheit: Seine größten Siege vs. Niederlagen Ackman ist ein „aktivistischer Investor“ mit einem hochkonzentrierten Portfolio (oft nur 8–12 Aktien). Das macht seine Performance anfällig für Einzelereignisse. ✅ Die großen Erfolge (Hall of Fame) General Growth Properties (GGP): Dies gilt als einer der besten Trades der Hedgefonds-Geschichte. Er investierte 60 Mio. in den fast bankrotten Mall-Betreiber und machte daraus 1,6 Mrd.. Chipotle Mexican Grill: Er stieg ein, als die Kette wegen Lebensmittelskandalen am Boden lag (2016). Er setzte das Management unter Druck, installierte einen neuen CEO (Brian Niccol) und die Aktie vervielfachte sich. Der Corona-Hedge (2020): Kurz vor dem Marktcrash im März 2020 kaufte er Absicherungen (Credit Default Swaps) für 27 Mio. $. Innerhalb von Wochen wurden diese 2,6 Mrd. $ wert. Er verkaufte am Tiefpunkt des Marktes und reinvestierte die Gewinne sofort in Aktien – ein perfektes Timing. Canadian Pacific Railway: Ein klassischer aktivistischer Sieg, bei dem er das Management austauschte und die Effizienz der Eisenbahn massiv steigerte. ❌ Die spektakulären Fehlschläge (Hall of Shame) Valeant Pharmaceuticals: Sein wohl größter Fehler. Er verteidigte das Pharmaunternehmen trotz Betrugsvorwürfen bis zum Schluss und verlor fast 4 Mrd. $. Herbalife (Short): Er wettete 1 Mrd. $ darauf, dass Herbalife ein Schneeballsystem ist und auf Null fällt. Er lieferte sich eine öffentliche Schlacht mit Carl Icahn, der dagegenhielt. Die Aktie stieg, und Ackman musste mit massivem Verlust schließen. Netflix (2022): Er kaufte groß ein, sah dann aber, dass sich das Geschäftsmodell änderte (Werbung, Account-Sharing), und verkaufte nur drei Monate später mit 400 Mio. $ Verlust. Hinweis zur Treffsicherheit: Der Netflix-Trade zeigt seine Fähigkeit, Fehler extrem schnell einzugestehen und die Reißleine zu ziehen, statt an einer „toten“ Idee festzuhalten. 3. Fazit zur Treffsicherheit Man sollte Ackman nicht blind folgen, nur weil er kauft oder verkauft. Seine Stärke: Fundamentale Analyse von Cashflow-starken Unternehmen (wie Google, Chipotle, Restaurant Brands). Hier ist seine Trefferquote sehr hoch. Seine Schwäche: Wenn er sich in komplexe Firmenstrukturen (Valeant) oder emotionale Short-Wetten (Herbalife) verstrickt. Zusammenfassend: Dass er Google reduziert, ist wahrscheinlich reine Portfolio-Pflege nach einem starken Anstieg und kein Warnsignal für das Unternehmen selbst. Hätte er das Vertrauen in Google verloren (z. B. wegen der KI-Konkurrenz), hätte er – wie bei Netflix – vermutlich die ganze Position radikal verkauft. Hier ist ein Video, das zeigt, wie Ackman reagiert, wenn er merkt, dass er falsch liegt (am Beispiel Netflix) – das ist relevant, um zu verstehen, dass er bei Google nicht dieses Muster zeigt, da er investiert bleibt: How Bill Ackman Lost $400 Million in 90 Days Das Video illustriert sehr gut Ackmans radikale Disziplin: Wenn sich seine Investment-These ändert, verkauft er sofort alles – da er bei Google nur einen kleinen Teil verkauft hat, spricht dies dafür, dass seine grundlegende positive Einschätzung zu Google intakt ist.
Alphabet (die Muttergesellschaft von Google) generiert Einnahmen mit Künstlicher Intelligenz (KI) hauptsächlich durch die Integration von KI-Funktionen in seine bestehenden, profitablen Dienste wie die Google-Suche und Google Cloud sowie durch neue Hardware-Produkte. Alphabets Einnahmen durch KI stammen aus folgenden Bereichen: Werbung (Google-Dienste): KI verbessert die Effektivität von Werbeanzeigen in der Google-Suche und auf Plattformen wie YouTube. Neue, KI-gestützte Funktionen in der Suche, wie beispielsweise die "KI-Übersichten", generieren ähnliche Werbeeinnahmen wie herkömmliche Suchergebnisse, da Werbung direkt in diese Formate integriert wird. Google Cloud: Die Cloud-Sparte bietet KI-Infrastruktur und -Dienstleistungen für Unternehmen, was das Wachstum fördert. Unternehmen haben Zugriff auf KI-Modelle wie Gemini und Rechenleistung, um ihre Anwendungen zu verbessern. Hardware: KI-Funktionen werden in Geräten wie Pixel-Smartphones integriert, was die Attraktivität und den Verkauf dieser Produkte steigert. Andere Projekte (Other Bets): Alphabet investiert in verschiedene KI-Projekte, die potenziell neue Einnahmequellen erschließen könnten, wie z.B. selbstfahrende Autos (Waymo). Alphabet verkauft KI nicht nur als separates Produkt, sondern nutzt sie als grundlegende Technologie, um das gesamte Kerngeschäft durch Effizienzsteigerungen und innovative Dienste voranzutreiben und zu monetarisieren. Quelle: Alphabet Google Gemini
Verdopplung der Rechenkapazität alle sechs Monate für KI-Nachfrage Am Freitag informierte die Führungsebene von Google die Mitarbeitenden darüber, dass das Unternehmen seine Rechenkapazität alle sechs Monate verdoppeln muss, um mit der stark ansteigenden Nachfrage nach KI Schritt zu halten. Während eines unternehmensweiten Treffens (All-hands-Meeting) erwähnte Amin Vahdat, VP von Google Cloud, dass der Fokus nicht darauf liege, die Konkurrenz zu überbieten, sondern vielmehr darauf, eine schnellere, zuverlässigere und effizientere Infrastruktur bereitzustellen. Er wies darauf hin, dass Fortschritte durch Googles kundenspezifische Chips und die Forschung von DeepMind bedeutende Vorteile darstellen. CEO Sundar Pichai betonte zudem, dass 2026 ein herausforderndes Jahr werden wird, da der Wettbewerb härter wird. Er hob hervor, dass es riskanter sei, zu wenig zu investieren, als weiterhin voranzutreiben. Trotz der Bedenken hinsichtlich einer KI-Blase auf dem Markt ist Pichai der Ansicht, dass Google für die lange Sicht gut aufgestellt ist
Die Rückmeldungen seien überraschend gelassen gewesen, schrieb Klein im Anschluss an das Treffen. Alphabet gelte demnach „mit Abstand als meistpräferierter und am stärksten gehaltener Wert“. Einige Investoren äußerten sich laut der Notiz sogar „bullisher für Google als für Nvidia“. Als Grund für diese Zuversicht nennt Mizuho die Einschätzung, dass Alphabet über die „besten Voraussetzungen und Technologien“ verfüge, um im kommenden Jahr die Führungsrolle im KI-Sektor auszubauen. Besonders groß sei die Begeisterung für Gemini 3, das Google nach Ansicht der Investoren spürbar in Führung bringe. Ein Schreiben von OpenAI-Chef Sam Altman bestätige zudem, dass dessen Organisation „hinterherhinke und aufholen müsse“.
Investing.com - Mizuho sieht Alphabet (NASDAQ:GOOGL) derzeit als klaren Favoriten im Wettbewerb um die Technologieführerschaft bei Künstlicher Intelligenz. Nach Gesprächen mit 15 Portfoliomanagern berichtet TMT-Spezialist Jordan Klein von einer Stimmung, die inzwischen davon ausgehe, dass Google „das KI-Game bereits gewonnen hat“.
Die Rückmeldungen seien überraschend gelassen gewesen, schrieb Klein im Anschluss an das Treffen. Alphabet gelte demnach „mit Abstand als meistpräferierter und am stärksten gehaltener Wert“. Einige Investoren äußerten sich laut der Notiz sogar „bullisher für Google als für Nvidia“. Als Grund für diese Zuversicht nennt Mizuho die Einschätzung, dass Alphabet über die „besten Voraussetzungen und Technologien“ verfüge, um im kommenden Jahr die Führungsrolle im KI-Sektor auszubauen. Besonders groß sei die Begeisterung für Gemini 3, das Google nach Ansicht der Investoren spürbar in Führung bringe. Ein Schreiben von OpenAI-Chef Sam Altman bestätige zudem, dass dessen Organisation „hinterherhinke und aufholen müsse“.
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