AVAGO TECHNOLOGIES LTD. REGISTERED SHARES O.N. WKN: A2JG9Z ISIN: US11135F1012 Kürzel: 1YD Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

282,38 EUR
+3,63 % +9,90
17:34:58 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 4.349
M
Micha10000, Gestern 22:03 Uhr
0

Ja, das ist korrekt. Aber es bleibt für mich dennoch ein sehr planbares Risiko, das sich gut vermeiden lässt. Gewinne in der GmbH werden übrigens auch nur mit 28-32% besteuert. Ich verstehe Deinen Punkt, wenn man von Kapitalvermögen größer 10 Millionen ausgeht. Da fließt viel Geld, wofür die Mittelschicht hart arbeitet und 42% bezahlt. Andererseits liegt jemand, der konsequent investiert hat, dem Staat vermutlich auch nicht auf der Tasche. Das Thema ist sehr komplex, und ich denke, generell Einkommenssteuer macht das Investieren uninteressanter und hätte viele Nebeneffekte. Die richtig großen Vermögen werden abwandern. Dann sind wir wieder bei Per Steinbrück: "25% von X ist besser als 42% von nix"

Das Abwandern von Investitionen ist immer ein Totschlagargument. Diese Drohkulisse wird immer aufgebaut, wenn es um die Umverteilung des gesellschaftlichen Vermögens geht. An dem Verwaltungsaufwand ist natürlich was dran. Aber ob das ein entscheidendes Argument war, bezweifle ich. Ich sprach übrigens von Personengesellschaften und die Inhaber tragen das gesamte Risiko. Dein Risiko als Geschäftsführer einer GmbH ist natürlich auf das Stammkapital begrenz. Und Deine GmbH zahlt ja auch keine Einkommensteuer, Personengesellschaften schon.
benstreetbob
benstreetbob, 0:07 Uhr
1
Broadcom: AVGO Stock Price Quote & News | Robinhood https://share.google/SruCIxcV8dsUHbp8k Mal eben 3% Kerze nach oben.🤷‍♂️
SoftwareDev
SoftwareDev, Sonntag 8:52 Uhr
0

Für Steuerschulden, Rückstände bei den Krankenkassen und ggf. Rückstände beim Lohn haftet der Geschäftsführer auch privat.

Ja, das ist korrekt. Aber es bleibt für mich dennoch ein sehr planbares Risiko, das sich gut vermeiden lässt. Gewinne in der GmbH werden übrigens auch nur mit 28-32% besteuert. Ich verstehe Deinen Punkt, wenn man von Kapitalvermögen größer 10 Millionen ausgeht. Da fließt viel Geld, wofür die Mittelschicht hart arbeitet und 42% bezahlt. Andererseits liegt jemand, der konsequent investiert hat, dem Staat vermutlich auch nicht auf der Tasche. Das Thema ist sehr komplex, und ich denke, generell Einkommenssteuer macht das Investieren uninteressanter und hätte viele Nebeneffekte. Die richtig großen Vermögen werden abwandern. Dann sind wir wieder bei Per Steinbrück: "25% von X ist besser als 42% von nix"
Minikohle
Minikohle, Samstag 16:03 Uhr
0

Der Unterschied ist, dass die Kapitalertragssteuer dem Staat massive Verwaltungskosten spart, da sie eben direkt auf Bankenebene abgewickelt wird. Die Banken haben die Haftung, und die Finanzämter müssen nicht Millionen von Depots kontrollieren. Erst bei einer Günstigerprüfung ist das der Fall. Im Gegensatz zum Gehalt trägt man bei Aktien ein Verlustrisiko. Ich bin auch Unternehmer und selbständig, aber das unternehmerische Risiko kann man nicht mit dem Aktienrisiko vergleichen. Zudem habe ich dort persönlich keinen Verlust, wenn meine GmbH abraucht (Bis auf die 25k€ Haftung).

Für Steuerschulden, Rückstände bei den Krankenkassen und ggf. Rückstände beim Lohn haftet der Geschäftsführer auch privat.
SoftwareDev
SoftwareDev, Samstag 15:48 Uhr
0

Der Unternehmer einer Personengesellschaft geht auch ein Risiko ein und muss Einkommensteuer zahlen. Für einige Derivate fällt auch Einkommensteuer an. Wo siehst Du den Unterschied zu Kapitalerträgen? Das Risiko kann es ja nicht sein.

Der Unterschied ist, dass die Kapitalertragssteuer dem Staat massive Verwaltungskosten spart, da sie eben direkt auf Bankenebene abgewickelt wird. Die Banken haben die Haftung, und die Finanzämter müssen nicht Millionen von Depots kontrollieren. Erst bei einer Günstigerprüfung ist das der Fall. Im Gegensatz zum Gehalt trägt man bei Aktien ein Verlustrisiko. Ich bin auch Unternehmer und selbständig, aber das unternehmerische Risiko kann man nicht mit dem Aktienrisiko vergleichen. Zudem habe ich dort persönlich keinen Verlust, wenn meine GmbH abraucht (Bis auf die 25k€ Haftung).
M
Micha10000, Donnerstag 19:26 Uhr
0

Das könnte nun zu einer Endlosdebatte führen. Muss vielleicht auch nicht sein. Für mich bleibt stehen, dass das Risiko meiner Investitionen mein privates Thema ist, sobald ich etwas erwirtschaftete wird es sozialisiert...

Der Unternehmer einer Personengesellschaft geht auch ein Risiko ein und muss Einkommensteuer zahlen. Für einige Derivate fällt auch Einkommensteuer an. Wo siehst Du den Unterschied zu Kapitalerträgen? Das Risiko kann es ja nicht sein.
B
BSMoney, Donnerstag 10:05 Uhr
0
Das könnte nun zu einer Endlosdebatte führen. Muss vielleicht auch nicht sein. Für mich bleibt stehen, dass das Risiko meiner Investitionen mein privates Thema ist, sobald ich etwas erwirtschaftete wird es sozialisiert...
M
Micha10000, Mittwoch 17:53 Uhr
1

Oh ja, dass wird immer deutlicher 😅. Die halten schon genug die Hände auf mit ihrer KESt plus Soli. Da können die auch ein paar Jahre auf meine Arbeitskraft verzichten 😃

Machen wir uns nichts vor, die Kapitalertragsteuer ist ein Geschenk. Warum wird ein Unterschied zu den anderen Einkunftsarten gemacht?
benstreetbob
benstreetbob, 1. Apr 14:45 Uhr
0

Ein paar Jahre früher aufhören zu arbeiten: die Bundesregierung hasst das!😜

Ja die wollen noch ein freiwilliges Jahr .😁😁😁
B
BSMoney, 1. Apr 14:27 Uhr
0
Oh ja, dass wird immer deutlicher 😅. Die halten schon genug die Hände auf mit ihrer KESt plus Soli. Da können die auch ein paar Jahre auf meine Arbeitskraft verzichten 😃
A
Abwärts, 1. Apr 13:56 Uhr
0

Genau, dass ist letztendlich auch mein Ziel. Eine gewisse Altersvorsorge aufbauen und wenn es richtig gut läuft auch ein paar Jahre früher mit dem Arbeiten aufhören und das Leben genießen.

Ein paar Jahre früher aufhören zu arbeiten: die Bundesregierung hasst das!😜
B
BSMoney, 1. Apr 12:00 Uhr
3
Genau, dass ist letztendlich auch mein Ziel. Eine gewisse Altersvorsorge aufbauen und wenn es richtig gut läuft auch ein paar Jahre früher mit dem Arbeiten aufhören und das Leben genießen.
M
Micha10000, 1. Apr 0:07 Uhr
0

Bin gerade dabei mein Portfolio anzupassen und Broadcom spielt dabei eine entsprechende Rolle. Ich bin mir nicht sicher, ob das alles gut ist was ich hier mache. Habe mittlerweile 350 Stück und das sind etwa 25 Prozent meines Portfolios.Diese Klumpenbildung ist nicht gerade das was ich für vernünftig halte. Auf der anderen Seite habe ich einen Investitionshorizont von mindestens 15 Jahren und dabei erhoffe ich mir ein starkes Potenzial von Broadcom. Mindestens einen Kurs von über 1.000 Dollar. Ich weiß nicht. Wie sagt man so schön. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 🙈

Bin momentan ähnlich investiert, allerdings mit nur 15 Prozent in Broadcom. Habe noch vier weitere Aktien, die größte Position ist Main Street Capital mit 25 Prozent. Mit der Dividende stocke ich meine Pension auf. Daneben habe ich noch Siemens Energy und Take Two Interaktive. Meine kleinste Position ist Allianz. Allerdings halte ich 20 Prozent Cash. In Zeiten wie diesen sollte man nicht sein ganzes Pulver verschießen. Und 2,5 Prozent Tagesgeld sind ja auch nicht so übel. Natürlich könnte ich breiter streuen, aber bei zu vielen Positionen kann man gleich in ETFs investieren. Außerdem ist das langweilig.
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